Remstal Gartenschau 2019

10 Mai, 2019 | Thema: Veranstaltungen | Author: Andreas Pfeiffer

Von der Quelle bis zur Mündung verwandelt sich das Remstal in einen unendlichen Garten - die Remstal Gartenschau 2019. Sie ist bundesweit die erste ihrer Art: 16 Städte und Gemeinden setzen vom 10. Mai bis zum 20. Oktober 2019 gemeinsam die Natur des Remstals in Szene.

 

Für 164 Tage, aber auch weit darüber hinaus, wird der gesamte Lebensraum durch viele Maßnahmen und bürgerliches Engagement aufgewertet. Die Innenstädte werden zu grünen Ortsmitten und rücken, dort wo es möglich ist, die Rems wieder in den Mittelpunkt.

Auch der Heimatverein Oeffingen ist mit einem Veranstaltungsprogramm dabei:

https://remstal.de/veranstaltungen/detail/historische-fuehrung-durch-fellbach-oeffingen-zum-musikfest.html


https://stuttgartevents.infomaxnet.de/veranstaltungen-remstal-route/e-geisterfuehrung-in-oeffingen

Einen ganzen Sommer lang wird das Remstal zum Erlebnis für alle Remstäler und Besucherinnen und Besucher – und zur Bühne für tausende Veranstaltungen. Gehen Sie auf Entdeckungsreise und lassen Sie sich von der Vorfreude auf ein unvergessliches Jahr 2019 anstecken.

 

Heimatmuseum St. Josef

23 Mrz, 2019 | Thema: Heimatmuseum | Author: Andreas Pfeiffer

Heimatmuseum öffnet seine Pforten von 14.00 bis 17.00 Uhr.
Das Museumsteam - Karl und Irmgard Kern - begrüsst Sie recht herzlich.


 

 

Les amol dia Stoi zamma

17 Mrz, 2019 | Thema: Berichte | Author: Andreas Pfeiffer

Les amol dia Stoi zamma ! Nein das ist kein Französisch und auch kein Englisch, sondern ein Satz den unsere Großeltern und Eltern als Kinder öfters bei der Feldarbeit hören mussten.

     
 
Bei meinem letzten sonntäglichen Rundgang über Oeffingens Felder und Fluren, sind mir an einer Ackerfurt ein paar Steinhaufen aufgefallen. In der ganzen Umgebung war nur Erde zu sehen, jedoch an drei Stellen lagen kleine Feldsteinen als Haufen zusammengetragen. Ganz unscheinbar, aber dennoch unverkennbar hatte hier jemand vor vielen Jahren Steine klauben müssen.

Für mich sind diese Steinhaufen auch eine Art von Denkmal und Kulturerbe. In meinen letzten Berichten hatten wir ja immer wieder über das harte Leben unserer Ahnen berichtet. Dazu gehört auch die Feldarbeit, bei der nicht selten auch die Kinder mithelfen mussten. So war es die Aufgabe der Kleinen, die Äcker von Steinen zu befreien, die beim Pflügen oder Eggen an die Oberfläche gekommen sind. Diese Steine hätten unter Umständen den Pflug stumpf gemacht oder gar beschädigt. Die Kinder mussten sie auflesen, im Schurz oder im Korb an den Ackerrand tragen und dort aufschütten. Und so kam mir der Gedanke all diesen Kindern auf diesem Weg Heute für Ihren schmerzhaften Einsatz beim Steine klauben zu danken.

 

Freundschaftspflege mit dem Heimatverein Schwaikheim

10 Mrz, 2019 | Thema: Berichte | Author: Andreas Pfeiffer

Die Geschichte des Heimatvereins Oeffingen und die des H.V. Schwaikheims, sowie dem Remser H.V. ist sehr eng verbunden. Dieses Jahr im April begeht unser Heimatverein sein 20 jähriges Jubiläum und wenn ich so daran denke wie im Jahre 1999 alles begann, bin ich schon etwas stolz auf uns.

Als ich damals geschäftlich in Schwaikheim unterwegs war, kam ich am örtlichen Heimatmuseum vorbei und habe mir den Kontakt mitgenommen. Meine ersten Gehversuche als Vereinsvorstand habe ich dann auch tatsächlich mit Hilfe des damaligen 1.Vorsitzenden des Schwaikheimer H.V. Erich Zürn begonnen, der mir die Erfahrungen mit seinem Verein vermittelte. Ich war Gast bei einer seiner Jahreshauptversammlungen und Museumstagen, sowie Sommerfesten und Maibaumaufstellungen.

       

Aus diesen Besuchen entstand eine Freundschaft bei der im Wechsel Delegationen von uns nach Schwaikheim gingen und im Gegenzug Delegationen zu uns kamen. Diese Beziehungen bestehen bis heute noch, aber da sich dieser Verein altersbedingt auch verändert hat sind unsere Kontakte etwas abgeflacht. Letzten Freitag war ich wieder geschäftlich in Schwaikheim und habe das Museum auf gut Glück besucht, dabei wurde ich zufällig Gast bei einer Museumsführung. Ich denke gerne an die Aktionen zurück bei denen wir mit dem Bus das Museum in Schwaikheim besucht haben und durch unsere große Truppe für Aufsehen gesorgt hatten. An all die HV Mitglieder von uns, die immer mit nach Schwaikheim gefahren sind, soll ich die besten Grüße ausrichten. Von der ganz alten Garde in Schwaikheim lebt noch Erich Zürn ( 85 ) und Ex Bürgermeister Krüger ( 89 ).

Der Kontakt mit dem Remser H.V. wird regelmäßiger gepflegt, da immer Montagabends im Museum die Gastwirtschaft geöffnet ist und sich der ein oder andere Oeffinger dort sehen lässt. Beim Remser H.V. war letztes Jahr eine Delegation mit Fahne anlässlich des Festzuges 750 Jahre Neckarrems dabei. Die Wanderung nach Rems Mitte Mai ist ebenfalls immer noch ein fester Termin im Jahresplan des HV Oeffingen. Anbei Bilder aus alten Tagen beim HV Schwaikheim, sowie aktuelle Bilder von ihrem Museum. Euer rasender Reporter,1.Vorsitzender Andreas Pfeiffer de

 

Oeffingen unter Tage oder Kulturgut Gewölbekeller

03 Mrz, 2019 | Thema: Berichte | Author: Andreas Pfeiffer

So könnte ein weiteres Projekt des Heimatvereins Oeffingen heißen.
Wenn man sich mit der Geschichte unseres Ortes beschäftigt, kommt man unweigerlich an die Alltagsprobleme unserer Vorfahren, die sicher ein anstrengendes Leben geführt haben.

Da unser Dorf doch eher bäuerlich geprägt war, drehte sich bestimmt der Alltag um Ackerbau und Viehzucht, Gemüse und Obstanbau für die eigene Familie, die ja nicht selten aus mehreren Generationen, sowie 5-8 oder mehr Kindern bestand. Wenn der Vater nun auch noch ins Gschäft gegangen ist, zum Beispiel zum Bosch, Mahle, Daimler oder beim hiesigen Bauunternehmer als Hilfsarbeiter oder Gipser tätig war, blieb die Arbeit den Tag über an der Frau hängen.

Die Organisation der Lebensmittelvorräte im Haus musste klar definiert werden und systematisch vorbereitet sein. Wer nicht im Winter seine Keller und Regale voll mit Lebensmitteln hatte bekam ein Problem, denn Geld war wenig da und einen Supermarkt gab es auch nicht an jeder Ecke.

     

Konservierung lautete das große Thema der Hausfrau:
Im Herbst gab es manches im Überfluss, aber 6 Wochen später sah alles anders aus, denn das nächste Frische gab es erst wieder im Frühling. Jetzt kam die Geheimwaffe namens Erfahrung und Wissen der Ahnen zum Einsatz. Das wertvollste an einem Haus war schon in grauer Vorzeit immer der Gewölbekeller, welcher das ganze Jahr über durch seinen gestampften Lehmboden eine gleichbleibende Temperatur von ca. 12 Grad hielt. Bei richtiger Vorbereitung und Belüftung war hier eine Art Kühlschrank vorhanden. Das eigene Schwein wurde geschlachtet, Schmalz, Würste, Rauchfleisch, Wurstbüchsen, Bratenfleisch in Gläser in die Kellerregale gestellt. Sauerkraut in die Stande eingehobelt ( Tongefäß oder Holzfass mit Stein und Brett beschwert ). Karotten und Rote Beete in Sand eingegraben. Gurken und sonstiges Gemüse wurde in Gläser eingeweckt. Kirschen und Birnenschnitz eingedünstet, Marmelade, Kirsch- und Apfelsaft eingekocht. Dörrobst getrocknet und im Säckle auf der Bühne aufgehängt. Die Mostfässer waren hoffentlich auch voll, denn nur wenige hatten eigenen Wein.

Wer nun so nach viel mühseliger Arbeit in seinen Vorratskeller blicken konnte, war reicher als jeder Fürst und konnte sich auf die ruhigere Zeit im Jahr freuen.

Durch meine sonntäglichen Wanderungen durch Oeffingen durfte ich dank der Besitzer schon in manchen Gewölbekeller spickeln. Es ist sehr interessant, wie viele und schöne Keller wir hier in Oeffingen noch haben. Dies ist wie ich meine ein sehr großer Schatz, der erhalten werden muss.

Zum Teil existieren in Oeffingen 3 Keller in die Tiefe versetzt, bis hin zum Eiskeller einer ehemaligen Brauerei.

Eine Idee von mir wäre eine Art Katalog zu erstellen, indem unsere Keller immer mit dem dazugehörigen Haus abgebildet sind. Als Steigerung könnte eine Kellerführung in kleinem Rahmen stattfinden oder ein Heimatabend mit dem Thema „ Oeffingen unter Tage „ veranstaltet werden. Ich freue mich schon heute darauf.
Lasst euch überraschen. Vielleicht darf ich ja auch einmal in Ihren Schatzkeller schauen, sprechen Sie mich einfach an. Euer Archivar, rasender Reporter und 1.Vorstand Andreas Pfeiffer
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Gruslige Ortsführung durch das nächtliche Oeffingen

22 Feb, 2019 | Thema: Veranstaltungen | Author: Andreas Pfeiffer

Hört Hört !! oder ALARM- Ruf zur nächtlichen Stunde.

Wir schreiben zwar das Jahr 2019, aber an manchen Abenden entführen der Nachtwächter Andreas Pfeiffer und die 12 Hartwaldhexen ihre Gäste in die Vergangenheit zwischen den Jahren 1369 und 1810 zurück.
Wer in den letzten Tagen in der Oeffinger Altstadt zur Abendzeit laute Alarmrufe oder Wolfsgeheul gehört hat, der darf seinen Ohren weiterhin vertrauen, denn es war keine Einbildung sondern eine Geisterführung. Ebenso kann es passieren, dass der Gevatter Tod mit seiner Sense am Straßenrand steht oder der Nachtwächter mit Mantel und Laterne um die Ecke kommt. Dies hat auch schon zu einem kleinen Polizeieinsatz geführt.

Es begann alles vor knapp 10 Jahren, als beim Historischen Kinderfest der Kindersportabteilung des TVOE ein Gauklermarkt im Schiller-Schulhof abgehalten wurde. Die Idee war nun eine Ortsführung und die Hartwaldhexen zusammen zu bringen und eine Geisterführung ins Leben zu rufen. Dem Nachtwächter Andreas Pfeiffer, der nebenbei auch noch 1.Vorsitzender des Heimatverein Oeffingen199 e.V. ist, war von Anfang an wichtig, dass geschichtlich fundiertes Wissen mit gespenstischer Unterhaltung gepaart wurden.

   

Dass dieser Gedanke auf solch ein großes Interesse stoßen würde haben wir nicht geglaubt, sagt Antje Vock von den Hartwaldhexen, die aus ehemaligen Handballdamen entstanden sind. Die Veranstaltung findet seither 2 x im Jahr statt und ist immer ausgebucht. Es gibt einige Gäste, die schon mehrmals dabei waren und sich immer wieder verzaubern lassen.

Die Geisterführung wurde von Landfrauen, der Feuerwehr, Nachbarschaftsverein der Scillawaldstraße, Pfadfinder, der Handballabteilung des TVOE, Familientreffen, sowie Freundeskreise verschiedenster Richtungen gebucht. Üblicherweise bekommt man nur auf Empfehlung oder lange Wartezeiten eine der begehrten Karten. Damit jedermann die gleiche Chance bekommt, haben wir uns entschlossen die Herbstführung 2019 im Rahmen der Remstalgartenschau über den i Punkt in Fellbach vermarkten zu lassen. Veranstalter dieser Sonderführung ist der Heimatverein und die Hartwaldhexen.

Also:
Wer nun Lust auf eine gruselige Ortsführung durch das nächtliche Oeffingen bekommen hat, kann sein Glück beim i Punkt in Fellbach versuchen. Termin : Freitag 27.09.2019 Beginn 20:00 Uhr Dauer ca.2,5 Stunden.

Ich möchte nicht zu viel verraten, aber eine in Oeffingen überlieferte Gruselgeschichte darf ich schon erzählen:

Kein Oeffinger Bauer wäre jemals nach Einbruch der Dämmerung ins Aldinger Feld gegangen, man hatte zu viel Angst, weil es hieß dort würden Männer geistweise gehen und über die Äcker spuken. Man sehe dort auch öfters seltsame Lichter am Abend, selbst dann, wenn keine Person dort wäre.

Wer noch mehr Geistergeschichten aus Oeffingen kennt, soll sich bitte bei mir melden.
Zurzeit bin ich des Öfteren auch mit der Kamera in Oeffingen unterwegs, vielleicht sieht man sich.
Auf Bald ,Euer Oeffinger Historiker,Nachtwächter,Archivar,1.Vorsitzender,……. Andreas Pfeiffer.

 

Jahreshauptversammlung 2019

08 Feb, 2019 | Thema: Veranstaltungen | Author: Andreas Pfeiffer

Die Jahreshauptversammlung mit den Neuwahlen fand am Freitag, 08.02.2019, um 19:30 Uhr
im Schlössle-Keller, Schulstraße, Oeffingen statt.

Schon wieder ist ein Vereinsjahr vorbei und die Jahreshauptversammlung stand an. So trafen sich am vergangenen Freitag 45 der insgesamt 198 Mitglieder im Gewölbekeller des Schlößles in Oeffingen. Unser Helferteam hatte wieder alles schön dekoriert und Bauernbratwürste mit Kartoffelsalat vorbereitet. Traditionell wurden die Gäste von zwei Ausschußmitgliedern mit einem Glas Sekt an der Eingangstüre begrüßt.

    

Der 1.Vorsitzende Andreas Pfeiffer begrüßte aufs herzlichste alle Mitglieder, das Ehrenmitglied Karl Kern, die Jugendabteilung des Heimatvereins, die Stadträte, sowie die Vereinsvorstände unserer befreundeten Oeffinger Vereine. Beim TOP 2 erhoben sich die Gäste zum Gedenken an unsere im letzten Vereinsjahr verstorbenen Mitglieder: Gisela Biller, Thomas Singer, Johannes Kurka und Willi Strehle.

Nun folgte der Bericht des 1.Vorsitzenden über die Aktivitäten im Jahr 2018. Der Veranstaltungskalender war wieder gut gefüllt, so dass jedes Mitglied 2018 wieder auf seine Kosten gekommen sein müsste. Nach dem Bericht des Kassiers Hardy Wasilewski, sowie der Kassenprüfer Helmut Bronner und Mario Kipping konnte der Vorstand entlastet werden.

Unser Vereinsmitglied Achim Kern führte die Neuwahlen / Bestätigungen im Amt durch. Zur Wahl / Bestätigung standen der 2.Vorsitzende, Schriftführer, Pressewart, 1 Kassenprüfer, 2 Beisitzer und der Wirtschaftsführer.
Die Wahl des 2.Vorsitzenden blieb an diesem Abend erfolglos. Der seitherige Amtsinhaber Frank Schwinghammer legte bereits im August 2018 alle seine Ämter nieder und stellte sich nicht mehr zur Verfügung. Da sich an der Mitgliederversammlung letzten Freitag kein weiterer Kandidat fand, blieb dieser Posten vorerst unbesetzt.
Wir werden nun in aller Ruhe einen passenden Kandidaten oder Kandidatin suchen.

Die Bestätigungen im Amt:
der Kassenprüfer: Kipping, Beisitzer: Kurzenberger und Trieb, Wirtschaftsführer: Trieb.
Die Arbeit des Pressewarts übernimmt kommissarisch Andreas Pfeiffer, die des Schriftführers Hardy Wasilewski.


Nun wurden die Termine im Veranstaltungskalender 2019 vom 1.Vositzenden vorgetragen. Es stehen wieder interessante Dinge an, so z.B. Heimatabende, die Museumshocketse, Museumstage, Historische Ortsführungen usw… Unter Punkt Verschiedenes wurde der ehemalige 2.Vorsitzende mit einer Dankeskarte und einem Präsent bedacht und verabschiedet. Berichte aus Museum und Schafstall rundeten den Abend noch ab. Zum Schluss wurde noch ein Bilderjahresrückblick 2018 gezeigt und in der Runde noch etwas diskutiert. Dann konnte der offizielle Teil beendet werden. Der Vorstand bedankt sich bei allen Helfern, allen Mitgliedern, sowie bei seinem Ausschuß für die vorbildliche Zusammenarbeit im Jahr 2018 und freut sich auf das kommende Jahr.


           

 

Metzelsuppe für Ausschussmitglieder und Partnern im Schaffstall

02 Feb, 2019 | Thema: Veranstaltungen | Author: Andreas Pfeiffer

Vor einigen Jahren organisierte unser damaliger Werkstattbeauftragter Kurt Baumann im Schafstall eine Metzelsuppe. Diese Tradition geriet dann etwas in Vergessenheit und wurde vergangenen Samstag von Hardy Wasilewski und Alfred Kurzenberger wiederbelebt. Im Schafstall trafen sich die Beiden schon am Freitag, denn wie jeder ordentlicher Schwabe von seiner Großmutter gelernt hat : Sauerkraut muß mehrmals warm gemacht werden um sämig zu sein.



Am Samstagvormittag haben die Beiden das Kesselfleisch und die Würste vorbereitet,ebenso das Bauernbrot.
Gegen 12.30 Uhr trafen sich dann die hungrigen Ausschußmitglieder / Partner zur Metzelsuppe im Schafstall.
Nachdem wir einiges vereinsinternes besprochen hatten ging es zum geselligen Teil über.

Ich bedanke mich ganz herzlich für die tolle Organisation und den sehr schönen und gemütlichen Nachmittag mit Euch.
Die Metzelsuppe im Schafstall werden wir auf alle Fälle als nette Tradition fortführen.

Hintergrundinformation zur Metzelsuppe :
Schon seit Urzeiten mussten die Bauern für Ihre Lebensmittel selber sorgen,so auch für den Wintervorrat an Fleisch und Schmalz. Da die Kühlmöglichkeiten aber beschränkt oder gar nicht vorhanden waren mußte ein System her. So kam man auf die Idee, dass die Bauern im Dorf zeitversetzt im Winter geschlachtet haben und somit jede Woche Frisches zur Verfügung stand. Der positive Nebeneffekt hierbei, dass man eine gute Nachbarschaft pflegen musste.
Dies hieß früher Austragen: ( Milchkännchen mit Wurstsuppe / Kesselbrühe und ein paar Stücke gekochtes fettes Fleisch darin ). Je mehr man den Nachbarn leiden konnte, umso mehr Fleisch war drin und um so fetter die Brühe.
Wenn der Hausmetzger auf dem Hof war gab es immer ein großes Hallo, denn das hieß unter Umständen sich mal wieder mit frischem Kesselfleisch oder Leber und Blutwürsten satt zu essen. Ebenso gab es wieder Schmalz für Fasnetsküchla und sonstigem Süßem. Das Rauchfleisch wurde eingesalzen, Dosenfleisch eingemacht und Bauernbratwürste und Peitschenstecken zum Trocknen aufgehängt. Durch moderne Konservierungs-, bzw. Kühlmethoden ist der Brauch der Metzelsuppe leider fast verloren gegangen.

Es grüßt Euch Euer 1.Vorsitzender und Metzgermeister Andreas Pfeiffer

 

Alte Pieta und Kriegerdenkmal

27 Jan, 2019 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich - Andreas Pfeiffer - bin auf dieses alte Foto der alten Pieta samt Kriegerdenkmal gestoßen. Meine Frage: wer weiß wo die Namenstafeln und das Steinkreuz des ehemaligen kompletten Denkmals hingekommen sind ?

    

Das Ehrenmal stand einst an der Friedhofsmauer Richtung Osten.
Nun steht nur noch die Pieta in der Mitte des alten Friedhofes.
Zur Info:
Das alte Ehrenmal wurde vom Oeffinger Bildhauer Anton Morell 1907 gestaltet und erbaut.
Im Zuge der Modernisierung des neuen Friedhofs und mit der Einweihung des neuen Kriegerehrenmals wurde das ursprüngliche zum Teil entfernt. Wer Hinweise zum Verbleib hat, möchte sich bitte bei mir melden.

 

Besuch im Heimatmuseum St. Josef

24 Jan, 2019 | Thema: Heimatmuseum | Author: Andreas Pfeiffer

Es ist schön zu sehen, dass unser Angebot eines geführten Besuches durch unser Heimatmuseum immer mehr Anklang findet. So war letzten Mittwoch eine Geburstags-Senioren-Gruppe mit 20 Personen aus Untertürkheim bei uns auf Besichtigungstour. Die Resonanz war toll und alle waren sichtlich über unser schön eingerichtetes Museum begeistert.
Nachdem sich alle in unser Gästebuch verewigt hatten, zogen sie wie die heiligen 3 Könige weiter zu Schmiegs Kellerbesen und später wieder mit dem Bus nach Hause.




Auch für die kommende Woche hat sich wieder eine Gruppe aus Schmiden angekündigt.
Vielen Dank an unser Museumsteam Karl und Irmgard Kern.

 

Oeffinger Steinbrüche

24 Jan, 2019 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Wir suchen Fotos und Dias zu den alten Steinbrüchen von Oeffingen.
Aktuell suchen wir zur Vorbereitung eines Heimatabends zum Thema Steinbrüche in Oeffingen Fotos aller Art.
Bitte alles anbieten, ich - Andreas Pfeiffer - komme gerne zur Durchsicht vorbei.
Die Rückgabe der Bilder wird garantiert.
Wir sind auch an Geschichten und Gegenständen zu diesem Thema stark interessiert.
Zum Beispiel Fotos mit alten LKW's, Landschaftsbilder mit Steinbruch, Arbeiter, Fahrzeuge, Luftaufnahmen...

 

Eine
tiefe Wunde klaffte jahrzehntelang beim Fellbacher Stadtteil Oeffingen in der Natur. Der 1922 begonnene Steinbruchbetrieb der Firma Karl Epple hatte in Blickweite zur Siedlung eine von Kratern übersäte Mondlandschaft und schwindelerregend hohe Abbruchwände hinterlassen. Den Bewohnern von Oeffingen brachte das Lärm, Staub, Dreck und Lastwagenverkehr. Und weil Risse an Gebäuden auf die Sprengungen am Rand des Weidachtals zurückgeführt wurden, hoben Gegner weiland gar den „Verein der Steinbruchgeschädigten“ aus der Taufe, um juristisch gegen die Lasten des Gesteinsabbaus vorzugehen.

  

Inzwischen ist bei Oeffingen nichts mehr von dem zerklüfteten Gelände zu sehen, die Ausmaße des einst
12,5 Hektar großen Steinbruch-Areals sind für Orts-unkundige allenfalls zu erahnen.
Statt einer Abbruchwand – der Vergleich der Luftbilder von 1955 und heute zeigt es deutlich – erhebt sich am
Rand des Weidachtals der Oeffinger Berg. Aus einem Loch ist ein Hügel geworden, auf dem der aus Ostfildern stammende Tibor Wodetzky im Auftrag der Stadt seine Schafe und Ziegen weiden lässt.
Erst im Frühjahr hat das Fellbacher Rathaus einen so genannten Krötenzirkel angelegt, um für Gelbbauchunken und Wechselkröten einen Ersatz-Lebensraum zu schaffen und sich Pluspunkte für die kommunale Öko-Bilanz zu sichern. Die grüne Oase wird von Joggern ebenso gern besucht wie von Spaziergängern, aus dem
Steinbruch am Rand von Oeffingen ist ein weit über Fellbach hinaus bekanntes Naherholungsgebiet geworden.

 

In eigener Sache

03 Jan, 2019 | Thema: In eigener Sache | Author: Andreas Pfeiffer

Interessiert Sie ein bestimmtes Thema, welches bei einem Heimatabend behandelt werden soll,
dann setzen Sie sich bitte mit unserem Vorstand in Verbindung.

Ahnenforschung
Wollen Sie Ihre verwandtschaftlichen Beziehungen näher kennen lernen oder haben Sie Fragen bzgl. Ihrer Vorfahren ? Wer Ahnenforschung betreiben möchte, der kann sich mit dem Vorstand in Verbindung setzen. Gerne vermitteln wir den Kontakt zu Frau Christina Lamparter. Frau Lamparter steht mit Rat und Tat zur Seite und freut sich über Aufträge.

Heimatmuseum St. Josef
Buchen Sie Sonderführungen ab 10 Personen. Ansprechpartner: Karl Kern, Tel.: 0711/511998.
Eintritt: Erwachsene 2.- EUR, Kinder/Schüler/Studenten: 1,- EUR.

Ausstellung im Schlössle
Unsere Dauerausstellung im Schlössle (Bilder und Exponate zu: Frühgeschichte Oeffingen, historische Spielsachen usw.) ist kostenlos zu sehen. Die Öffnungszeiten korrespondieren mit denen der Geschäftsstelle des TV Oeffingen.
Die Ausstellung ist also immer Dienstags von 14:30 Uhr - 19:00 Uhr und Freitags von 8:30 Uhr - 12:30 Uhr zu besichtigen.

Scillawald-Rundwanderweg
Der Flyer zu dem vom Heimatverein Oeffingen und dem Bürgerverein Hofen konzipierten Scillawald-Rundwanderweg ist kostenfrei erhältlich bei Frank Schwinghammer (
Tel.: 0711/516370, E-Mail: frank.schwinghammer@freenet.de)
oder zum Herunterladen hier links auf unserer Webseite Rundwanderweg.

Verfügen Sie über Fotografien, Dokumente oder Gegenstände aller Art aus der Oeffinger Geschichte, die Sie dem Heimatverein überlassen möchten, dann setzen Sie sich bitte mit unserem 1.Vorsitzenden,
Andreas Pfeiffer (Tel.: 0711/5181782) in Verbindung.

 

 

 

 

 

 

 


Bankverbindung: Volksbank am Württemberg, IBAN: DE66 6006 0396 1580 9990 00, BIC: GENODES1UTV

Hinweis: Heimatmuseum St. Josef - Buchen Sie Sonderführungen ab 10 Personen.
              Ansprechpartner: Karl Kern, Tel.: 511998. Eintritt: Erwachsene 2.- EUR, Kinder/Schüler/Studenten: 1,- E