Anschriften und Adressen des Heimatvereins

2021 | Thema: Adressen | Author: Andreas Pfeiffer

Das Museum des Heimatvereins befindet sich in 70736 Fellbach-Oeffingen in der Remserstrasse 12.
Führungen können bei Karl Kern Remserstrasse 15 und unter 0711-511998 gebucht werden.
Die Heimatabende finden im Schlössle in 70736 Fellbach-Oeffingen Schulstrasse 14 statt.
Sonderveranstaltung sowie die Weihnachtsfeiern im Gemeindezentrum Oeffingen neben der katholischen Kirche.

Wegen der aktuellen CORONA Situation bleibt unser Museum geschlossen.
Weiterhin finden aktuell noch keine öffentlichen Veranstaltungen statt.


Abstand halten - Maske tragen - gesund bleiben

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Schaffa muss der Schwabe und sein geliebter Schrebergarten

21 Juli, 2021 | Thema: Traditionen | Author: Andreas Pfeiffer

Jo meine liabe Oeffinger und Oeffingerinnen,
überall em Flegga wird gschafft ond gwurstelt.Ob Handwerker, dr Gaiersbeck en seira Bachstub,dr Fläschner en dr Werkstatt, oder dr Freizeitarbeiter, älle send dra ond dean schaffa was dr Schwob hald am besta ka.Wenn mr mit offene Auga durch d Landschaft fahrt oder goht sieht mr se en ihre Gärdla ond Stückla em verborgene die Blüten der schwäbischen Seele.

  

Dr Schaffer en seim Element,s wird gehackt, Gmüs apflanzt, a Meuerle nuffzoga dass mr grad moint mr wär en dr Toscana. Ihre Häusla mit samt em Zau send en einwandfreiem Zustand. Kaum hocketse bei dr Chefe am Kaffeetisch no sprenget se au schau wieder noch 10 Minuten uff ond verschwendat em Gmüsebeet oder en dr neua Baustell, weil mr jo weitermacha will solangs no Tag isch. Dr Baumarkt ist dr neue Tempel,weil do isch mr all Woch ond holt Nachschub an Schrauba ond Dachladda oder a Blechla für a neus Scheißhausdächle.

Der Begründer einer neuen Ära war vor vielen Jahren war der Herr Schreber, der dafür gsorgt hot,dass die Arbeiter in ihre Gärtla sich ihr gsonds Gmüs selber abaut hend. Daher der Begriff Schrebergärtle. So han i letzt Woch die Familie Stöhr uff am Waiblinger Feld gtroffa wia se wieder amol Holz gmacht hend. Fleißige Leut hend mr em Flegga, mr dät dra vorbeilaufa aber es wär schad drom.Des isch glebte Kultur und Tradition. Wenn mr en dr Welt drussa em Urlaub onderwegs isch und mr dät so äbbes seha, dät mrs anderst schätza ond mir hens vor dr Nas.



Wegadem,haldat amol am Weg a,nemmat euch 10 Minuta Zeit ond gucket onser schöna Natur a, viele Leut en dr Pfalz ond an andre Flüße dia überschwemmt send,dätet des jetzt grad au gern, aber dia hend andere Sorga. Oi Satz no zom Schluß,i mach mr grad au Gedanka ob des was dort passiert isch au en onserer Hoimet sei kennt.

Imoin dass mir en onserm Oeffinga scho a bissle Glück und von dr Natur au no verschont worda send. Mei Großmuader Frieda Pfeiffer hot amol zu mir gsagt : S Wetter kommt meschtens von Westen also vo Stuagart her on wenn mr dene Wolka zuaguckt,no sieht mr wie dia herzieget ond meschtens am Neckar entlang Richtung Ludwigsburg,Bieticha abgleitet werdet. Des kemt doher, dass dr Neckar wie en warma Vorhang aufstella dät an dem die Wolka entlanglaufet. Wenn s dr Hagel en Stuagert abladet,no regnets en Oeffinge deswega bloß no.

Wahrscheinlich hend des die Steinzeitmenscha Früher au schau gwisst ond send deshalb noch Oeffinga zoga. Hochwasser brauchet mir glaub nie befürchta aber molad mr dr Deifel net and Wad na.
Heit laufts mit am schreiba,weil i a Viertele Most von meim Nochber Thomas Gauß tronka han. Des hot em Schiller au gholfa aber bei dem wars a Äpfelputza.

Bis Bald Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer

Neue Traditona em Flegga

14 Juli, 2021 | Thema: Traditionen | Author: Andreas Pfeiffer

Jo liabe Leut,
dr Heimatverei pflegt ned bloß uralde Traditiona sondern au neuere Sacha dia mit dr Gschichte, em Dialekt ond dr Kulturpflege zom do hend. Vor a paar Johr hend sich dia oeffinger Zwiebelfraua zammadoa ond hen bei Kohnles em Reiterwegle agfanga sich en dr Ladwirtschaft einzuarbeita. Des hoisst dia machad des aus Spass an dr Freud und helfet em Eberhard und em Martin a bissle mit.

 

S goht hauptsächlich om d Freundschaft und om d Kameradschaft ond weniger oms schaffa ansich. Die Mädla treffet sich traditionell en de Kiddelschürza ond mit ma Kopffleck standat om en Ahenger voll mit Zwiebel rom, den dia putza ond bündla, anschliessend end Kistla neibeiga ond dr Bauer kaas dann en seim Hoflada zom Verkauf abieta. I guck des scho seit a paar Johr a ond fend dass des gelebte Geschichte ischt und dass des au von ons Unterstützt werda sollte.

 

Bei dr nächschda Zemakonft von denne Menscher breng i ebbes nedds zom Drenga von ons drzua.
Übrigens hend sich dia Kerle au scho troffa ond hend bei dr Kartoffelernte, beim Heua oder sonst mitgschafft.
Beim Hausmetzga helfed se natürlich ebenfalls emmer mit. Es freut oin emmer wieder wenn mr sieht wia Kreativ doch dia Leut emmer send ond sich für ebbes einsetzet, so wia dr Musiker,d Landfrau,dr Sänger,dr Senioretreff, Kleintierzüchter, Sportler, Naturschützer, Obst und Gardabauer, on so weiter.

Grad en so liadriche Zeita wie en dera Coronazeit hot sich zeigt wer zo seim Verei stoht ond trotz älle Widrichkeita weitermacht.Von dr Stadtverwaltung hend mr a finanzielle Förderung kriagt, für die mir ons recht herzlich bedanken möchtet. Dank an älle die zur Stange ghalta hend. S hot sich glohnt, denn jetzt gohts überall wieder los.
I freu mich auf Euch, bis bald

Euer 1.Vorsitzender und Reporterhund George Andreas Pfeiffer

Oeffinger Musikfest

07 Juli, 2021 | Thema: Veranstaltungen | Author: Andreas Pfeiffer

So liabe Oeffingerinna ond Oeffinger,
also i wois net wias Euch goht aber des Corona koschd bald nemme heara, s wird schau besser allaweil hörsch dass emmer me Leit geimpft send ond mr nemme dia Regla hot wia vor a paar Wocha. Aber was wärad mir Oeffinger,mir wo schau so viel durchmacha hend miaßa,ons fallt emmer ebbes ei.



So isch desjohr onser traditionelles Musikfest wieder ausgfalla aber dia Kerle ond Mädla vom Döteverei Musikverein Oeffingen hend sich ond ons Ihrn Spaß net verderba lassa. Dia send herganga ond hend oifach dui Beachparty end Wohnunga ond Stuba vo de Leit verlegt,weil die hend uff Bestellung die eiskalde Getränke Hoim gliefert.
Ebenso hend die en Experte en Sacha Bier engagiert und der hot a Bierprobe am Computer veranstaldet.
Sacha geits, do hend onse Altvordere ned amol traimt.



Aber extreme Situationa hen scho emmer extreme Reaktiona verlangt.
Das des natierlich für dia Verastalter a saugschäft gwesa isch,verstoht sich von selber. Deswega möchtat mir ons recht herzlich für dia Müah bei euch bedanka ond hoffat uff a leichtere Zukunft, mo mr sich wieder treffa ka mit so viel Leit wia will oder leida ka. Mr hot jetzt scho a komischs Gfühl wenn mr em a Biergarda hockt ond Leut om oin romhockat,net dass i jetzt Leutscheu worda wär aber mr ischs hald oifach nemme gwöhnt.
A alter Spruch sait jo net omsonscht:
der Mensch ischt ein Gewohnheitstier ! So jetzt wünsch i euch a guade Woch,bleibet gsond ond vergessat en dera warma Zeit sdrenga net,i sag net was ihr drenka sollat aber i han euch a Plakat mit onda naghengt.
Der Vorstand gratuliert em Ehrenmitglied Karl Kern zom 85.Geburtstag, ällas guade ond gsond bleiba ond dr Verei weiter onderstütza.

Bis Bald euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer

Oeffinger Bilderrätsel

24 Juni, 2021 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Jo schau wieder a Woch homma,
so meine Oeffingerinnen und Oeffinger, schau wieder isch a Woch homma ond des Bilderrätsel isch onderwegs.
Mr hots em Flegga richtig knistra haira wia Eure Hirakäschda gschafft hen. I han beim 2.Bildle oba a kleina Hilfe mit eiblendet ghet, dass ned ganz so schwer wird.
 
Zur Ufflösung:
Die Strossapartie isch vom Klosterplatz nuff zur Klosterstrasse. Des 2.Bildle isch die Brunnenpartie beim Raierle wie se bis 1938 ausgseah hot. Do war rechts en dr Wand a Milchkammer eibaut, en dera des kalde Quellwasser am Boda dia Milichkanna von de Baura gekühlt hot, bis se no vom Milchfahrer der württembergischen Milchverwertung noch Stugert abgholt worda send. Später hot mr no uff am Klosterplatz a Milichhäusle mit Kühlraum baut.
S 3. Bild isch dr Mankaibeck ( später Hummelbäck ) an Fronleichnam schee gschmückt. Wenn ihr mir no meh Bildla brengad, mach i glei snächsde Rätsel.

    

Aber bis do na nemm i welche aus meim Archiv. Also gohts glei weider. Viel Spass beim roda.

Alte Rezepte - Oeffinger Kirschmichel

06 Juni, 2021 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Liabe Oeffinger und Oeffingerinnen, bald isch Kirschazeit ond dodrzua hot onser Vereinsmitglied Konrad Pflug folgendes Rezept ausgraba. Mir vom Heimatverein hend jo au die Uffgab für Eier leibliches Wohl zom sorga ond au dia alde Rezepte von onsere Ahne uffzubewahra.

    

Voraussetzung isch nadierlich en dem Fall daß mr Kirscha hot. Meine send älle en dr Bliate verfrora, also wird’s bei mir wohl eher en Ofaschlupfer werda.des ischs gleiche rezept bloß mit Äpfel. Meine Äpfelbem send gstrickt voll und deshalb hoff i uff a guade Ernt und au uff en Ofaschlupfer.



Rezept fir en Ächt Oeffinger Kierschamichel, uffgschrieba von ‘ra Woiblengere:
Dees braucht mr‘:

8 altbachene Brödla
En halba Liddr Milch
100g Zuggr
3 Oier (trenna)
Anderthalb Pfond siaße Kirscha
75 g Buddr

Ond so goht’s:
Brötla en denne Scheiba schneida, d‘Milch drüber leera ond a halba Stond ziage lassa. Zuggr mit dem Oigelb schaumig riahra, bis dr‘ Zuggr uffglöst isch. Dees no mit de Brödla mischa. Kierscha wäscha, Stoiner rausmacha ond au nai riehra. S‘ Oiweiss arg steif schlaga ond au drondernai gebba. A Ufflaufform a bissle eifetta ond s’Ganz naidoa.
Bei 200 Grad so om a dreiviertel Stond rom bacha.

Danke an dr Konrad für die nette Idee, wenn von Euch jemand des nächste Rezept parat hot dann bitte mir schicken, ebenso suche ich immer Fotos von Alt Oefffingen. Pfeiffer.oeffinge@web.de
Bis Bald Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer

Jo saggaziment Boirisch warma au scho

26 Mai, 2021 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Ja liabe Oeffingerinnen und Oeffinger, mir hen jo a lange Gschicht dui über 1200 Johr belegt isch.
Des war ja nämlich so dass ons wia ihr jo wissat dr Herzog von Würrtemberg domols an dia Herra von Neuhausa uff de Fildra verdauscht hot. Dia hend ons no weiterverfuggert an dia Bischöf von Augsburg,ond dia ons dann wieder verkauft ans Königreich Bayern, Mr kommt jo gar nemme mit, wem mir scho ällas ghert hend. Des Deng hot erst a End khet als sich der Napoleon selber zom Kaiser krönt hot, a Zeicha der Bescheidaheit ( des könnt faschd a Schwob gwesa sei ).



Also kurzom, der hot seinerzeit wella, dass ällas was lenks vom Rhein war wieder französisch wird.
Weil mir Württemberger dort aber Verwandtschaft ond Ländereia khet hend , hot der sich nadierlich ebbes eifalla lassa miassa. Und so hot der erlaubt dass mir 1806 a Königreich werde dürfat, Bayern übrigens au. Dodrfür hend mir au no Truppen stella miassa. Bei dera Glegaheit hot mr au glei die Länder wieder sortiert und die Vielstaaterei aufgräumt. Deutschland hot ausgseha wia a Mosaik, des oine Dorf hot noch Bayern ghert, z nächschde vielleicht noch Preussa usw. So hend sich dia Kerle an Disch naghockt ond hend palabert, onder andrem dr Abgesandte vom König Maximilian von Bayern ein Herr Montgelas ( boirischer Außenminister ) und als Württemberger Onderhändler dr Staatsminister Ludwig von Taube. Dia hend den Vertrag gmacht dass dia Dörfer dia ehemals zu Bayern ghört hend wieder an Württemberg zurückkomma solled. Des isch am 18.Mai 1810 passiert ond war em Sinne vom Napoleon Bonaparte, genau deshalb erinner i heit an des Datum 211 Johr isch des schau wieder her, i moin grad sei ledschtwoch gwä. Ab do hot sich für ons Oeffinger einiges verändert, so zom Beispiel tauchet mir wieder auf Landkarten uff und hend wieder Württemberger Gesetze. Es gibt a interessantes Papier des mir vorliegt.



Im Amtsanzeiger von 1811 wird bekanntgeba, dass alle Soldaten die aus der bayrischen Armee desertieren und sich bei den Württemberger Truppen melden nicht als Desserteure behandelt werdet, sondern unbescholten bleibet.

Bis bald ond bleibad Gsond
Eier 1.Vorsitzender und Reporter Andreas

PS: Korrektur vor kurzem han i a Bildle vorgstellt, des war net am Trauba en Oeffingen sondern bei ra Hochzeit der Ernsperger-Verwandtschaft in Ellwangen.

Alles neu macht der Mai

16 Mai, 2021 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Ned ällas aber a bissle was scho. Am Samstich hen mir, also dr Kerns Karle, Zillmann Jürgen , Wanni und I dui alda Schuschderpoliermaschin wella mir vom Schuhbürkle griagt hend ens Museum nieber karrt.

    
 
Fascht wärs a Kugelfuhr worda aber mir hends nabrocht und jetzt stoht des Drum an seim Platz in dr Schuschterei. Karle und Irmgard hend bei dera Glegaheit au glei s ganze Museum putzt und uffgreumt. Mir freiat ons älle uff die nächste Glegaheid zom uffmacha,no kennad Ihrs agugga.



Unter Einhaltung aller Hyghieneauflagen gab es als Dank für die Helfer ein Kaltgetränk.

Mir freiat ons uff Euch. Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer

Erinnerung an unsern Heiner

16 Mai, 2021 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Ja liabe Leit was soll mr saga, unser Heiner Weier a Urgestein schwäbischer Sprachkultur ist von uns ganga.
I möchte Heut an ihn erinnera weil er sich für unser Schwäbisch weit über onsere Grenza naus eigsetzt und die Kultur hochghalda hot. Ohne dass i jetzt ganz ens Detail forscha muaß kann i saga dass dr Heiner Mitbegründer vom Spatzabrettle einer schwäbischen Theatergruppe in Oeffingen war. Der Mundartstammtisch em Kreuz ging auch auf sei Kapp und beim Heimatverei war er au immer drbei wenn mr en Sketch oder ebbes schwäbisches vortraga hot.

 

Erinnera dua i mi jetzt spontan an der Heimatverein Ausflug noch Neuhausen oder nach Sipplingen zur Landeswasserversorgung am Bodensee,an den oeffinger Abend em Musikzelt usw. Spontan hot er sich net lang bitta lassa oisch uffd Bühne nuff und hot a paar Smankerl losglassa. En viele Verein und bei no meh Veranstaldungen hat er beitraga ond wenns Benefiz fürs Ehrenamt nadierlich au vorna danna.

 

Wenn dui bled Zeit vorbei isch und mr wieder a Feschdle macha ko, dann wird’s oim erst richig bewusst werda, dass dr oi oder ander aus wellem Grund au emmer nemme drbei sei ka. En dem Sinn, bleibet Fit od Gsond,schwätzat schwäbisch wia eich d Gosch gwachsa isch und ganget nett midanander om.

Eier 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer
P.s. I han wieder a paar tolle Fotoalben ausleihen kenna, a paar Bildla zoig i onda ond en de nächschde Ausgabe.
Also wieder an Eich, guggat noch eire Alben und ruafet mi a. A bildle vom Heiner han i au mit aghengt.

Tari tara die Post ist da - Doil 2 Fortsetzung

06 Mai, 2021 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Letzt Woch han i mit meim Postbericht begonna ond Heit gohts weider. Wia gsaid geids bei ons em Flegga offiziell die württembergsche Poststation seid 1880 ond zwar war dui beim Bäcker Mangai ( heud dr obere Beck ) was amol dr Hummel gwäsa isch. Von 1937 -1956 hod des Freulein Morgenstern en dr Hegnacherstraße die Poststation übernomma.

 

Ab 1956 -1964 isch dann dui Post end Remserstroß verlegt worda, ond zwar ens Haus von Rendlers. Do drnoch isch mr dann omzoga end Hauptstroß gegenüber der kath.Kirch ,do hot mr jetzt viel me Platz ghet ,weil hald au emmer meh Päckla drzua komma send. Dr Post LKW hot vor dr Lada naparka ghenna ond war von dr Stroß weg.
Dort hend au einige Oeffingerinnen und Oeffinger gschafftunter Anderem d Frau Bucher.
Von do a isch mr nommol omzoga a Stück weiter en dr ehemalige Elektro Hutter Lada ond do send dia Heut immerno. Jetzt hoisst des DHL aber d Farb isch gelb gblieba.

D Frau Kraft hot mr angruafa ond sich über den letzta Bericht gfreit,se hot mr au verzehlt dass der Postler en dr Kriegszeit ond drnoch Paul Eise ghoissa hot ond des a großer hagerer Ma gwea ischt. Mr häb sich arg gfreit wenn d Post komma sei,weil mr no vielleicht ebbes neies von dr Verwandtschaft erfahra hätt.

Es gibt en nedda Sketch vom ma Bayerischa Komiker, der d Post brengt ond iber dr Zau schreit :
Euer Tante Rosa kommt nächste Woche aus USA zu Besuch und freut sich sehr auf Euch, Ihr sollt ihr ein Zimmer herrichten weil Sie ein paar Erbsachen mit Euch regeln möchte.
Do stoht der Postillion draußen auf der Stroß ond liest d Postkarda vor. Doher kommt des Postgeheimnis !



Jo so isch hald,wenn mr em Flegga rom ond nom ziagt.
Anbei han i a Bildle eigstellt mit der aktuellen Abrißsituation beim Wägner Riegs Anwesa.

Bleibed gsond, bis Bald Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer

Tari tara die Post ist da

29 Apr, 2021 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

So hot mr seit 1880 in Oeffenga rufa höra, wenn dr Poschtler komma isch.
Jo was soll i sage, en Zeita wo mr schier ned einkaufa gang ka isch mr me denn je uff d Post agwiesa, weil sich d Leut älles mögliche sinnvolle ond au sinnlose Hoim schicka lean. Mancha ond mancher verduad sich en dr Coronazeit en ihrer Selbstüberschätzeng ond en dr Konfektionsgröße, no bschdellat se a Kloidle, Kiddl oder a Hos grad amol en Größe 40 ond hot en Wirklichkeit 52 ,no muaß des Deng hald en Teufelsnama wieder zrick. Zaerst probiert abers Rickele oder dr Hannes a Weile omanander ob mr dr Hendra ned doch vielleicht en dui Mode neidrugga ka. No schickt mrs hald wieder furd. Dr Postler freid sich. Vielleicht hen dia sich au em Etikett verdo, weil zuaglegt han i doch en de letze Johr ned.

 

Uff dui Idee d Post zom behandla hod mi letzt Woch dr Blacha Manne brocht, der jo selber en Oeffinga uff dr Post gschafft hot. Wia gsaid geids bei ons em Flegga offiziell die württenmbergsche Poststation seid 1880 ond zwar war dui beim Bäcker Mangai ( heud dr obere Beck ) was amol dr Hummel gwäsa isch. I han a Bildle mit ra Postkart do sieht nr dui Tafel an dr Hauswad hanga. Drnoch 1937 -1956 hod des Freulein Morgenstern en dr Hegnacherstraße die Poststation übernomma und nebaher no Näharbeiten für d Leut abodda. Do geids au a schees Bildle drvo.

    

Domols hot der Posthalter mit seim Handkarra die Pakete ond Brief vom Bahnhof Fellbach abhola ond nabrenga miassa, nadierlich isch derjenige mit dem Karra gloffa, will mr jo koi Audo ghed hot. Wenn se Glick ghet hot isch ebber aus am Flegga für se zom Moiakäferbahnhof nom gloffa. Ab 1956 isch dann dui Post end Remserstroß verlegt worda, ond zwar ens Haus von Rendlers, dr Posthalter war jetzt der Georg Pokorny. Bis 1964 isch der dr Chef gwäsa ond dr Manne Blacha hot en dera Zeit au dort gschafft.

Ibrigens hod mr 1902 dia württembergische Briefmarken abschafft ond alles vereinheitlicht, was ons Schwoba nadierlich gar ned gfreit hot. Wenn mr sich iberlegd was isch Domols au groß gschickt worda, em Kriag d Feldpost ond a Feldpostpäckle an die Lieben zuhause oder an der Front. Ebbes offiziells vom Amt vielleicht oder en Brief von der Verwandtschaft aus Amerika. En neia Kochhafa, Bettwäsche,ebbes fird Mama von Beate Uhse oder Vorhäng vom Versandhaus Neckermann oder Witt in Weiden ? I woiss no dass mr bei Kerns zur Oma isch ond hot em Katalog Sach rausgsuacht , aschließend als Sammelbestellung en a Liste eitraga ond no furdgschickt. 1-2 Wocha später hot mr sich wieder bei dr Oma troffa ond dia Sacha aprobiert ond abgholt. Des war scho a sozialer Kontakt für sich wert. Heit lassad d leut wia gsagt ällas schicka on dem Flegga fahrat 7 er loi Paketaudo rom. Dir Manne danke für dei Aregung und die Informationen. Jo so isch hald, bleibed gsond.

Bis bald Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer

s war doch erschd Weihnachda

08 Apr, 2021 | Thema: Heimat | Author: Andreas Pfeiffer

So meine liabe Oeffingerinnen und Oeffinger,
des Johr rast scho wieder, erscht war doch Weihnachda ond jetzt isch schau Ostra vorbei.
Vom Wetter her machts koin Onderschied, weil an Weihnachda hen mr net so oft Schnee ghet wie jetzt an Ostra.
Aber der Frialeng kommt mit große Schritt ond des sieht mr wenn mr drussa en dr Nadur onderwegs isch.
I han a paar Foto an dr ondra Hard gmacht, mo mei Hond dr George am ma bliehenda Busch mit Schnee stoht, es isch herrlich drussa mr muas blos no uffbassa dass mr sich vor lauder Leichdsenn no d Schwendsuchd holt.
Graga nuff ond Kappa ends Gsichd rei, d Hosaboiner zua, gugga dassz Hemmad en d Hos neigstopft isch ond los gohds.

         

Em Flegga duad sich au einiges, so reisset se jetzt grad em Wagner Rieg on dem Zieglers Karl sei Awesa ab, scheene alde Buda. I war a paar mol drenn ond han fürs Museum so einiges vor am Container retta kenna.
Demnächschd den mir dui ald Schustermaschine vom Schuabürkle ens Museum nom, dass vielleicht a bissle Normalidäd neikommt. Bitte bleibed gsond, denn mir freiat ons auf ein Wiedersehen mi deich beim Heimadverei.

Bis Bald Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer

Weil mir Schwäbisch so megat

21 Mrz, 2021 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Liabe Oeffingerinnen und Oeffinger,
auf vielfacha Wonsch schreib i en Zukonft meine Berichtla en Schwäbisch.

Onser Sproch isch ned blos a Sproch oder en Dialegd ,sondern au a Konscht. Mir saged zom Beischpiel : mr dregt a Fläschle voll leer oder saged zom a alda Haus Kalippe oder Bruchbude . Vielsedig isch onser Ausdruggsart , wia wenn oiner ned ganz dicht isch oder halbgraicht, halbgsodda, ned alle Tassa em Schrank, ned aälle Ladda am Zau,ned die hellscht Kerz uff dr Torte oder ned ganz bacha em Kopf sei. Des hoisst so viel wia wenn er halt bloß halba fertiggestellt worden wäre, ond der Rest von seim Hirakasta leer geblieba isch also wia onderbelichted. So em ibriga entstandet au Halbdaggel ( also solche mos zom a ganza Daggel au ned glangt hot ) also wieder halferdig. I komm richtig ens philosoffiera nei !

Pfeiffer Kinder       

Der Schwabe ist von Haus aus im übrigen nicht geizig, er gibt nur nichts aus, wenn es nicht unbedingt sein muß. Die häufigste Frage in diesem Zusammenhang dürfte : DES KOSTED ABER NIX ODDER ? sei. Wortkargheit kommt auch oft vor, so zum Beispiel wo sich 2 Baura uff dr Stroß treffet, no secht dr oi Zom andra: so bisch au do ? druff antworted dr ander : DU bisch heud aber arg gsprächig. Unübertroffen ischd der Schwabe jedoch in seiner Erfindergabe die daraus entstanden ischt, weil mr jo nex nausgschmissa hot. Alder schwäbischer Spruch sagd: was mr hergeid hot mr nemme, ond wenn mrs braucht muass mrs womöglich deier kaufa, ond des dät em nadierlich en dr Seel weh. Mr däd sich en dr Arschbeissa vor lauder Zorn, vorausgsetzt mr däd nakomma.

Meim Vadder hot amol verzehlt , dass mr en dr Kriagszeit als Kender nadierlich Bledsenn em Kopf ghet hot wia hald älle Kender, ond so send se an hedra Wald na ond hen ( leck me am Arsch Schnüre gsammelt ) des sen so Ranken die an de Baim nuffwachsat, dia sehn aus wia denne Liana. Dia hend se no trocknet, kleigschnidda ond en Zeidungspapier wia Zigaretten graucht, sparsam wia mr war. S Ergebnis war dass dia Kerle d Hosa gfillt hen.

              

Dui Gschicht isch mir übrigens heut eigfalla nachdem i solche eigwachsene Baim am Ochsenfriedhof gsea han.
So des wars fir heid mid meira schwäbischa Kuldurpflege, wensch uich a guade Woch, bleibet gsond ond rauchad net so en Kruscht wia dia Lombaseggel domols.

Bis bald euer 1.Vorsitzender ond Reporter Andreas Pfeiffer

Ebbes aus dr Effinger Gschichte

18 Mrz, 2021 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger,
auf vielfachen Wunsch verfasse ich heute meinen Bericht ganz in unserer Heimatsproch,
also so wias Maul gwachsa isch. Isch mr grad reacht.

Wie Ihr wisset mach ich normalerweise, wenn net grad so a Seuche umhergoht historische Führunga manchmol sogar auch mit meine Hartwaldhexen a Geisterführung durch dr Flegga. In denne Coronazeiten fallt ja ällas aus, also au des. Mir fehlt des saumäßig, weils halt au mir ond net bloß Euch Spaß macht. Zviel will i heud ned verroda, weil dess wird jo irgendwann au wieder zuaglau.

          

Aber oi Gschichtle verzehl i eich heut doch:
Alte Oeffinger Gerichtsakten sind erhalten geblieben und daraus zitiere ich gerne. Factum Öffingen 3.Aprilius 1775 Anton Urban machet zur Anzeige, dass letzten Freytag des Michel Stängeles Weib seine Eheconcortin ( Ehefrau ) auf offener Straße eine Hurenkanallie und Schandmaul geheißen hätte. Als der Büttel dann zu ihr nach Hause gegangen sey und sie befragt hat ob sie es immer noch behaupten würde, antwortete sie mit JA !

Daher wurden beide Parteyen ins Rathaus bestellt und verhört: Jetzt folgt das Verhör: Frau Urban ( Haslachin ) sagte aus dass sie mit der Stängele im Waschhaus war. Die Stängele hätte behauptet, sie würde Eier von fremden Hennen stehlen und dann verkaufen. Darauf habe Sie die Stängele ein Schandmaul geheißen und gesagt: der Lauscher an der Wand, der hört sein eigen Schand !!!So seyen sie doch in argen Streit geraten und hätten sich alles nur keine Herrenmenschen geheißen. Die Stängele hätte sie dann eine Hurenkanallie genannt, Sie hätten viel Schimpf einnehmen müssen.

Dr Richter in dr Vogdei hot sich des a weile aghert ond danns Urteil verkündet: Dass aus beyder Vorbringen nur einfaches Weibergehendel ersichtlich sey und nix ernstes, ond deshalb von größerem absehen werden könne. Die Streithenna hen sich kreuzwertig also gegenseitig d Hand geba miassa und entschuldiga. Drnoch send se 2 Stond ens Dürmle eigsperrt worda, damit se sich beruhigen möget. Des Gschroi hed i gern ghört !! D Gerichtskosta hot d Stängele zahla miasa, weil Dui Schella hot au mit dem Theader agfanga.

So a Gricht wär Heid manchmol au ned schlecht. Aber der Richder von Augsburg en dr Vogdey duad mr Heid no Leid, der muass Nerva wia Drohtsoil ghet han, wenn mr Älldag so en Heardreck verhandla muaß. I welds ned om viel Geld macha miassa. So des wars für Dessmoll, a guada Woch, bleibed Aständig ond Gsond.

Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas

Danke an alle Sachspender fürs Museum letzt Woch.
Weider so wenn ir was hend gschwend aruafa no gugg is a. 0152/22578733

Oeffingen im Wandel der Zeit

01 Mrz, 2021 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger,
unsere Altvorderen in der Steinzeit haben ihre Dörfer immer an Orten gegründet, an denen es fruchtbaren Boden und Wasser gab. So ist es auch unserem Stammesgründer Uffo ergangen als er mit seiner Sippe das Dorf Uffingen im Neckargaue gegründet hat. Wissen tuats niemand genau aber mir nehmets mol a dass es so gwea isch.

  

Der Kerle isch mit seine Kamerade, Weiber ond Kender em Schlepptau mitsamt seine Kia ond Goisa irgenmo hergschlappt komma, wahrscheinlich am Negger entlang, hot sich am siassa Lechle uff en Stoi naghoggt und hot gsait : des isch amol a scheener Flegga dohanda, i glaub mir bleibat do, ond so isch des gmacht worda.

1.Weil mr seim Stammesäldaschda net widersprocha hot und
2.weils hald au gstemmt hot. So send dia s lage Dal ruff marschiert, hend am heutiga Klosterplatz beim Raierlesbronna ihre Hüdda uffbaut ond no isch losganga.

Wenn man sich die ältesten Landkarten von Oeffingen anschaut sieht man dass sich zentral am Klosterplatz und beim heutigen Rathaus sich je ein See befand. Die obere Wette und die Schafswette am Klosterplatz.
Die obere Wette wurde im Rahmen des Rathausbaus 1912 trockengelegt, die untere Wette wurde 1848 mit dem Brandschutt des niedergebrannten Gasthauses Traube aufgefüllt. 1940 wurde an dieser Stelle für den Luftschutz wieder ein Löschteich angelegt, der jedoch beim großen Fliegerangriff 1944 auch nichts mehr half.



Heute Tausende Jahre später ist der Grund am Klosterplatz naturgemäß immer noch ein Sumpfgebiet.
Zu dieser Erkenntnis musste ein Bauherr in den letzten Monaten auch kommen, nachdem seine Baugrube am Klosterplatz innerhalb kurzer Zeit mit 2 Meter Wasser vollgelaufen war.

Dass wir in unserem Ort Wasser haben sieht man auch an den Brunnen am Raierle, Rathaus, früher in der Krähengasse, in der Vogtei, beim Trauben, Klosterhof.

Bis Bald euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas

Wanderungen und Spazierengehen in Oeffingen

22 Feb, 2021 | Thema: Landschaft | Author: Andreas Pfeiffer

Hallo liebe Oeffingerinnen und Oeffinger,
es freut mich riesig, dass ich immer öfter auf unsere Fotosuchaufrufe angesprochen werde. Es ist Sinn und Zweck diese Bilder wieder mit Euch zu teilen, um an alte Tage und Geschichten zu erinnern welche lebendig bleiben sollten.

  

Die Natur zeigt sich in diesen Tagen wieder von ihrer besten Seite und verwöhnt uns nach Eis und Schnee mit Frühlingssonne und angenehmen Temperaturen. Es zieht uns alle wieder in die Landschaft hinaus und das meistgebrauchte Wort ist Spazierengehen. Als ich am Wochenende auf meiner Wiese im Aldinger Feld war, habe ich mich wie bei einer Völkerwanderung gefühlt, jeder der einen Hund besitzt war unterwegs aber auch ohne waren Scharen von Menschen draußen. Ob mit Mountainbike, eBike oder zu Fuß alles marschierte über Feld und Flur.

Auffallend ist auch dass viele Menschen die nicht hier ansässig auf unseren Fluren unterwegs sind. Ich glaube dass ich Demnächst einen Wegweiser aufstellen muss, worauf steht das man über das Aldinger Feld nicht zum Neckar kommt draufsteht. Oder wir müssen einen Weg durch den Wald zur Weidachklause bauen. Dürfte man in diesen verrückten Zeiten einen Kiosk eröffnen, dann wäre hier der richtige Platz der dann vom Heimatverein betrieben würde.

No bis Bald, bleibat gsond on Uffrecht, machat oifach sbeschde drauß. Einige von Euch sen jo scho geimpft worda ond dia andre hen viellechd schau en Termin. S wird schau ällas guad ganga ond mir kennad ons irgenwann wiedr normal an dr Disch hogga ond a Viardele schlotza.

Euer 1.Vorstand ond Reporter Andreas

Fasnet in Oeffingen

14 Feb, 2021 | Thema: Fasching | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Narren und Narrenalesa,
Corona bringt alles durcheinander sogar unser Fasnetstreiben bleibt nicht davor verschont. In den Hochburgen wie Köln oder Mainz stehen alle Räder still. In der Allemannischen Region geht ebenfalls nichts in Richtung Fasnet. Ich habe mir im Bilderarchiv trotzdem ein paar Schmankerl aus unserer Heimatgemeinde herausgesucht. Ich möchte Euch mitnehmen in vergangene Tage als die Fasnet noch fester Bestandteil des Oeffinger Jahres war.



Geschichtlich betrachtet ist es so, dass die katholische Kirche hier in Oeffingen ja prägend war und so wurde natürlich die Fastenzeit ( Fasnet ) auch mehr gepflegt als in den angrenzenden evangelischen Gemeinden.
Es gab schon immer Festzüge für Kinder, später auch für Erwachsene.



Man erinnere sich an die 1980 Jahre in denen jeder Verein hier seinen eigenen Faschingsball abhielt.
Spektakulär zum Beispiel der Rosenmontagsball der Landfrauen bei dem diese traditionell ein Concontanz aufführten.
Es war fast unmöglich eine Eintrittskarte zu ergattern.



Nun denn: mr lasset ons onsern Humor trotz dene komische Zeiten net vermiesa, bleibetd gsond, genised euer Leba on ergret euch net iber jeden Gruschd. Freiad uich an eire Familia ond Freind, wenn mr se jetzd grad au ned so oft siehd.
D Ausgangsbeschränkeng isch jo uffghoba, so muass mr wenigschdens nemme wia Friar bei dr. Mamma om 8 e Drhoimd sei. Ond jetzt geds a baar Bildla von dr Fasnet Friar.

Euer 1.Vorstand ond Reporter

Oeffinger Elite Väter mit ihren Frauen und Hochzeiten

08 Feb, 2021 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffinger und Oeffingerinnen,
ich habe heute wieder in meinem Fotoarchiv gestöbert und bin auf ein paar nette Bilder gestoßen, welche ich Euch nicht vorenthalten möchte. Das erste Bild habe ich letzte Woche von Winfried Storz bekommen und zeigt die Oeffinger Eliteväter mit ihren Frauen. In diesem Verein war es Sitte dass wenn ein Sohn geboren wurde 50 Liter Bier gespendet werden mussten und bei einer Tochter 49 Liter. Danke für die neuen Dokumente und Sachspenden ans Museum.



Dät mr des alde Zuigs net uffheba wär schau lang ällas nausfeiert ond no häb et mr nex zom zoiga.
Wega sellam liaber amol me mi froga weil nauskeit isch glei.

   

Bis Bald euer 1.Vorsitzender und Reporter

Schuhhaus Bürkle in Schmiden - Polierbock aus dem Jahre 1927

03 Feb, 2021 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Wenn auch derzeit die Ausstellungsräume und Museum des Heimatvereines geschlossen sind, so bereiten wir doch intern alles auf eine Öffnung vor und räumen und werkeln unter Tage schon mal darauf hin. Schön dass immer wieder nicht nur alte Bilder und Dokumente zu uns finden, sondern auch Ausstellungsstücke fürs Museum in der Remserstraße.

Vor geraumer Zeit sprach mich die Chefin vom Schuhhaus Bürkle in Schmiden an, ob wir fürs Museum eine alte Schustersmaschine von ihrem Schwiegervater geschenkt haben möchten. Ich habe einen Besichtigungstermin ausgemacht und den Schuhpolierbock aus dem Jahre 1927 als sehr erhaltungswert betrachtet, welcher sehr gut in unsere Schuhmacherwerkstatt im Museum passen würde. Letzten Samstag war es dann soweit, Zugmaschine und Anhänger besorgt und unter Einhaltung der Hyghieneauflagen die alte Maschine aus den Kellerräumen gehievt.

 

Was ich beim Besichtigen wohl vergessen habe, war das Monster anzuheben, denn dann hätte ich gespürt dass Das Riaster ca 120 Kg wiegt. Man stelle sich vor in einem Keller, enge und niedere Treppe, kein Platz, die Maschine breit, schwer und sperrig mit Elektromotor der alleine schon 30 Kg wiegt. Da gibt es auf halber Treppe kein Zurück mehr, egal wie sehr auch der Rücken schmerzt. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei unserem Werkstattleiter Jürgen Zillmann bedanken, er war mit in Schmiden und hat mit seinen 77 Jahren das Drum mit mir aus dem Keller gehievt, allerhöchsten Respekt für Deine Power.

Nun mussten wir das Gerät noch auf dem Anhänger verzurren und dann ab zum Schafstall nach Oeffingen.
Hier angelangt machten wir zuerst eine Grundreinigung. Jürgen wird in den nächsten Tagen das Maschinchen in seine Finger und Werkstatt nehmen, reinigen und konservieren. Restaurieren werden wir das schöne Stück nicht, denn seine Patina zeigt dass mit ihr Generationen von Schuhmachern Tausende Schuhe darauf gerichtet haben, das ist Geschichte die man sieht. Die Überführung ins Museum ist in ca. 2 Wochen geplant, das Museumsteam unter Karl und Irmgard Kern sind schon vorgewarnt und sie haben bereits mit den Dekovorbereitungen in der Schusterwerkstatt begonnen.
Sobald alles umgebaut ist, werden hier Bilder folgen oder wir können es uns hoffentlich wieder live ansehen.
Danke nochmal an Firma Schuh Bürkle in Schmiden für die Spende.

                                    

Hier noch etwas in eigener Sache:
Alle Vereinsmitglieder bekommen in den nächsten Tagen ein offizielles Schreiben zugesandt, welches Informiert dass die Jahreshauptversammlung die für 5.2.21 anberaumt war, nicht stattfinden kann und darf. Alle Amtsträger im Verein haben sich mit dem Vorstand besprochen und bereit erklärt ihre Ämter weiter zu führen.
Der aktuelle Stand in der Vereinsführung bleibt solange bestehen bis Neuwahlen/ Bestätigungen im Amt im Rahmen einer Hauptversammlung wieder möglich sind.

Bis Bald Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer

Information zur Jahreshauptversammlung 2021

27 Jan, 2021 | Thema: JHV | Author: Andreas Pfeiffer

Sehr geehrte Vereinsmitglieder,
die aktuelle Corona-Situation, sowie die Vorgaben des Gesetzgebers erlauben es uns nicht die auf 05.02.2021 anbe-raumte Jahreshauptversammlung des Heimatvereines abzuhalten.
Alle Ämter werden bis auf weiteres von ihren Inhabern fortgeführt. Sobald es möglich ist wird zur Jahreshaupt-versammlung wieder ordentlich nach allen Richtlinien eingeladen und die Neuwahlen / Bestätigungen im Amt nachgeholt. Ich bitte um Verständnis für diese Ausnahme. Bitte bleibt uns gesund und wohlbehalten.

Neues aus Warwas Schatztruhe

27 Jan, 2021 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Meine lieben Oeffinger und Oeffingerinnen,
und wieder hat sich die Schatztruhe der Familie Warwas geöffnet und dem Heimatvereinund Euch Mitbürgern ein paar interessante Dokumente und Fotos beschert. Der Aufruf nach alten Bildern lässt zwar wieder etwas nach aber immer wieder taucht etwas auf. So bekam ich Gestern von Ronny Warwas wieder ein paar Kartons voll Fotos und Dokumente.
      
                    

Dabei sind auch einige Dinge aus der ehemaligen Drogerie Warwas wie zB. Schreibutensilien,Postkarten. Fotos von Festzügen, Kinderfasching 1961, Bilder von den Dreharbeiten in der Kirche zum Film ( Übergang über den Ebro ) von 1969. Ich muss erst alles sichten aber jetzt schon sehe ich interessante Details.
Vielen herzlichen Dank an Ronny und Birgit für die tolle Aufbereitung der Sachen, die ich direkt so ins Archiv aufnehmen kann. Bitte schaut eure Bilderarchive zuhause durch und meldet euch bei mir.

                 

Zum Ende möchte ich noch eine schwäbische Weisheit los werden, welche die guten Vorsätze von uns Männern stärken soll: Mr kennt me Sport macha,weniger essa ond drenga aber als Schwob hot mr halt emmer au wieder en Konfligt,es hoist doch dass a Ma ohne Ranza sei a Gribbl jetzt was machsch,wem willschs jetzt wieder reacht macha. I iberlegs mrs no a weile,ond dua zaerscht amol Vesbra ond drenk a Vierdeleond lieg no zo meira Marie uff dr Canerpe nom.
Bis dann bleibat gsond Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer                        

Oeffinger Wintermärchen 2021

17 Jan, 2021 | Thema: Winter | Author: Andreas Pfeiffer

Meine lieben Oeffingerinnen und Oeffinger,
man meint die Natur meint es in diesen komischen Zeiten trotzdem gut mit uns und versucht etwas Normalität in unser Leben zu bringen. Heute war ein Wintertag wie wir ihn aus unserer Jugend her kennen, es war doch früher fast normal dass im Winter Zentimeter hoch Schnee lag und man an der Hard beim Teufelsbuckel oder am Reierle , am Tennhofbuckel oder am Röschle Schlitten gefahren ist.

Es gibt Filmaufnahmen aus den 1950 er Jahren auf denen zu sehen ist wie Oeffinger am Teufelsbuckel Skigefahren sind. Oder pferdebespannte Bahnschlitten die Straßen freigemacht haben. Selbst in meiner Jugend 1970 wurde Ski und Schlitten gefahren ,unser Gebiet war das Neckartal und das Röschle , nicht selten gerieten wir mit unseren Schlitten in den Stacheldraht der Pferdekoppel, was erhebliche Schmerzen und Schäden an Mensch und Material verursachte.
Fragt Bernd Schneider !!

     

Mein Vater erzählte immer, sie wären in der Krähengasse Ecke Hauptstrasse mit ihren Schlitten gestartet dabei hätte man bis zu 5 Schlitten zusammengekoppelt, der ein oder andere Mitfahrer hätte Schlittschuhe getragen und war für die Steuerung der ganzen Schoße zuständig. Im Idealfall wäre man so durch die Krähenstrasse , Klosterplatz, Hofenerstrasse , rechts ab in die Neckartalstrasse bis ans Ende gefahren.

Die Strassen wurden früher nur freigeräumt aber nicht abgetaut, so entstand eine tolle glatte Rutschpartie.
Im schwäbischen kursiert der alte Spruch: Wenn a Vadder seine Jonge mag, dann soicht er denne a Schleifeze in der Hof na, dass dia a Freid hend. Es war heute wieder eine Freude die Menschen Jung und Alt in der Natur zu sehen, wie sie sich ausgelassen miteinander beschäftigten, Schneemänner oder Iglus, Schneeburgen bauten.

Anbei ein paar Impressionen von heute. Bleibt mir bitte alle Gesund, es wird bestimmt alles besser, dauert hald vielleicht no a bissle. Eurer 1.Vorsitzender und Vereinsreporter mit George

Anwesen Wagner Hermann Rieg

11 Jan, 2021 | Thema: Historie | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger, das neue Jahr hat begonnen und deshalb wünsche ich Euch allen ein gutes Neues. Ich habe meine Zeit zwischen den Jahren genutzt um ein paar Dinge im Fotoarchiv zu ordnen, ebenso haben wir ein paar Sachen fürs Museum bekommen, welche ich restauriert habe.

Die Beschränkungen werden gerade immer strenger und so ist in absehbarer Zeit mit einer Museumsöffnung leider nicht zu rechnen. Aber nun etwas Positives : ich war mit meinem Reporterhund wieder unterwegs und habe schöne Landschaftsbilder von Oeffingen gemacht.

    

Neues aus der Historie gibt es auch zu berichten und zwar dass das Anwesen Wagner Hermann Rieg demnächst einem Neubau weichen muss. Ich habe ein paar historische Türen und Bretter vom Schuppen gesichert. Hermann Rieg erzählte mir einmal dass beim Fliegerangriff am 16.Juli 1944 auch Ihr Anwesen von Brandbomben getroffen wurde und dabei auch der Schuppen vor dem Haus Feuer gefangen hatte. Geistesgegenwärtig wurde aber alles schnell gelöscht und ein größerer Schaden verhindert. Das kuriose an der Geschichte ist dass die angekokelten Bretter bis letzte Woche noch an der Schuppenrückseite zur Post hin zu sehen waren. Die habe ich als Erinnerung auch gleich abmontiert.
Anbei ein paar Bilder der Aktion.

  

Bis bald und bleibt alle Fit Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer

Gesundes Neues Jahr 2021

01 Jan, 2021 | Thema: Neujahr | Author: Andreas Pfeiffer

Wir wünschen allen unseren Mitgliedern, Freunden und Gönnern, sowie der gesamten Bürgerschaft ein gesundes neues Jahr 2021. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Ihnen/Euch allen ganz herzlich für die Unterstützung unseres Vereins durch Ihre Mitgliedschaft. Außerdem bedanken wir uns bei allen Helferinnen und Helfern, die trotz CORONA dazu beigetragen haben den Verein am Laufen zu halten.

    

In eigener Sache

01 Jan, 2021 | Thema: In eigener Sache | Author: Andreas Pfeiffer

Interessiert Sie ein bestimmtes Thema, welches bei einem Heimatabend behandelt werden soll,
dann setzen Sie sich bitte mit unserem Vorstand in Verbindung.

Ahnenforschung
Wollen Sie Ihre verwandtschaftlichen Beziehungen näher kennen lernen oder haben Sie Fragen bzgl. Ihrer Vorfahren ? Wer Ahnenforschung betreiben möchte, der kann sich mit dem Vorstand in Verbindung setzen. Gerne vermitteln wir den Kontakt zu Frau Christina Lamparter. Frau Lamparter steht mit Rat und Tat zur Seite und freut sich über Aufträge.

Heimatmuseum St. Josef
Buchen Sie Sonderführungen ab 10 Personen. Ansprechpartner: Karl Kern, Tel.: 0711/511998.
Eintritt: Erwachsene 2.- EUR, Kinder/Schüler/Studenten: 1,- EUR.

Ausstellung im Schlössle
Unsere Dauerausstellung im Schlössle (Bilder und Exponate zu: Frühgeschichte Oeffingen, historische Spielsachen usw.) ist kostenlos zu sehen. Die Öffnungszeiten korrespondieren mit denen der Geschäftsstelle des TV Oeffingen.
Die Ausstellung ist also immer Dienstags von 14:30 Uhr - 19:00 Uhr und Freitags von 8:30 Uhr - 12:30 Uhr zu besichtigen.

Scillawald-Rundwanderweg
Der Flyer zu dem vom Heimatverein Oeffingen und dem Bürgerverein Hofen konzipierten Scillawald-Rundwanderweg ist kostenfrei erhältlich bei Frank Schwinghammer
(
Tel.: 0711/516370, E-Mail: frank.schwinghammer@freenet.de)
oder zum Herunterladen hier links auf unserer Webseite Rundwanderweg.

Verfügen Sie über Fotografien, Dokumente oder Gegenstände aller Art aus der Oeffinger Geschichte, die Sie dem Heimatverein überlassen möchten, dann setzen Sie sich bitte mit unserem 1.Vorsitzenden,
Andreas Pfeiffer (Tel.: 0711/5181782) in Verbindung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Bankverbindung: Volksbank am Württemberg, IBAN: DE66 6006 0396 1580 9990 00, BIC: GENODES1UTV

Hinweis: Heimatmuseum St. Josef - Buchen Sie Sonderführungen ab 10 Personen.
              Ansprechpartner: Karl Kern, Tel.: 511998. Eintritt: Erwachsene 2.- EUR, Kinder/Schüler/Stu