Anschriften und Adressen des Heimatvereins

2022 | Thema: Adressen | Author: Andreas Pfeiffer

Das Museum des Heimatvereins befindet sich in 70736 Fellbach-Oeffingen in der Remserstrasse 12.
Führungen können direkt beim Vorstand Andreas Pfeiffer  0152 / 22578733 gebucht werden.
Die Heimatabende finden im Schlössle in 70736 Fellbach-Oeffingen Schulstrasse 14 statt.
Sonderveranstaltung sowie die Weihnachtsfeiern im Gemeindezentrum Oeffingen.
 

Mr gangat heit an Neggr na

01 Aug, 2022 | Thema: Rundgang  | Author: Andreas Pfeiffer

Ja meine lieben Oeffingerinnen und Oeffinger,
schon zu Zeiten unserer Vorfahren soll es Sommer gegeben haben, bei denen es Temperaturen von mehr als 35 Grad gehabt hat. Das hat nichts mit dem Klimawandel, der unbestritten statt findet zu tun aber es hat eben schon immer heisse oder kühlere Sommer gegeben.

Dr Schwob sagt:
wa soll mr sich uffrega, s isch halt so wias isch. Wenn mr rombruddelt wird’s jo au ned besser.


Wenn man überlegt wie damals in der Erntezeit geschuftet wurde, war das schon eine ganz schöne Strapaze und Leistung unserer Vorfahren. Also haben unsere Ahnen, wie wir heute auch, nach Abkühlung an warmen Tagen gesucht. So haben die Kinder in den beiden Seen in Oeffingen der oberen Gänse-Wette heute Bücherei und am Klosterplatz Schafswette gebadet. Beliebt dürften auch die zahlreichen Brunnen so: Reierle, Gänsebrunnen, Brunnen in der Vogtei, Brunnen in der Krähengasse und der Brunnen vor dem Kloster, Traubenbrunnen gewesen sein.



Wer außerhalb vom Flecken baden wollte musste an s Seele ( heute Clubhaus ), an den Holderbrunnen oder dann eben direkt an unseren Neckarstrand gehen. Letzteres verlangte aber schon etwas Erfahrung, denn am Neckar herrschte Strömung, die ab 1932 bei der Begradigung zu einem Kanal noch schneller wurde. Ebenso waren die rettenden Ufer jetzt nicht mehr flach und mit Gras und Gestrüpp bedeckt, sondern aus glattem Beton und steil, was ein festhalten fast unmöglich machte.



Zum Baden gingen die Kinder an der Schleuse ( Brücke nach Aldingen ) wo es Flachzonenbecken für das Einsetzen von Booten gab sowie tiefe Schleusenbecken, für die Profis wie Werner Pfeiffer, die sich von der Brücke stürzen wollten, gab.
Für jeden war etwas dabei und es war gut dass die ahnungslosen Eltern nichts davon wussten.
Meine Mutter Ruth Pfeiffer ( damals noch Wildermuth ) sollte dort auch Schwimmen lernen und wäre beinahe in einem Strudel ertrunken. Meine Mutter war so traumatisiert, dass sie erst im hohen Alter noch einen Schwimmkurs machte.



Mein Vater hatte mir einmal erzählt, dass sie auch an die Vogelmühle an die Rems zum Baden gingen. Es war an einem warmen Tag als er und noch 4 Kameraden an die Rems gelaufen sind und an der Mühle und am Wehr gebadet hätten.
Alle Jungs hätten sich ins Gras gelegt, nur einer wollte nochmal ins Wasser zurück. Als dieser jedoch nach 10 Minuten nicht kam, suchten sie nach ihm, fanden den Freund aber nie mehr.

Mein Vater warnte mich jedesmal, wenn wir über die Brücke fuhren vor den gefährlichen Strudeln und dass man hier niemals baden dürfte. Ja es ist eben heute wie früher gefährlich.
Ich wünsche Euch allen eine gute Woche, trinkt genug und genießt die Zeit und euer Leben, denn wie sind meine Worte? Wir haben nur eines davon auch wenn manche Leute etwas anderes erzählen möchten.

Bitte die Bilder vom Milchhäusle und Backhäusle nicht vergessen.
Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer 0152 / 22578733

Historischer Ortsrundgang mit der Schiller Schule - Teil 3

21 Jul, 2022 | Thema: Rundgang  | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger,
wie angekündigt habe ich diese Woche die 3.Gruppe der Schillerschule durch Oeffingen geführt.
Es waren wieder 20 aufgeweckte Kinder der 3.Klasse,was mich sehr gefreut hat. Beginn war 9:00 Uhr am Kirchturm, den wir wieder von innen besichtigen durften. Hierbei möchte ich mich beim Team vom Pfarrhaus für die Herausgabe des Schlüssels bedanken. Nach einer Einleitung in die Oeffinger Geschichte besichtigten wir wie gesagt den alten Altar und wanderten dann weiter über den alten Friedhof zur Pieta und dem Frisonidenkmal.

  

Anschließend liefen wir zum Gasthaus Kreuz, zur obligatorischen Geheimgang-Geschichte.
Alle waren in Entdeckerstimmung ,und ich dachte da ein wenig an Indiana-Jones jr. Nun kam ein Zufall ins Spiel, als wir nämlich eine kurze Fotopause im Hof von Jakoba machten, um die letzte Gelegenheit mit diesem alten Gebäude zu fotografieren, gesellte sich ein älterer Herr dazu. Bei genauerem Hinsehen entdeckte ich den ehem. Rektor unserer Schillerschule Herrn Maurer. Er stellte sich den Kindern und den Lehrerinnen vor und das Hallo war groß.
Diese Gelegenheit habe ich natürlich sofort genutzt und ein Gruppenfoto mit Herrn Maurer zu machen. Da es auch mein alter Schulrektor war kamen wieder tolle Erinnerungen an eine Schulzeit auf. Danke für dieses spontane Bild.

 

Weiter führte uns die Reise durch die Krähengasse zum Reierle und weiter über den Klosterplatz zu Uli Plappert in den historischen Klosterkeller. Danke auch Dir. Diesmal kamen auch wieder Fragen zu den Mostfässern im Keller auf.
Ob die leer oder voll wären? Andreas lüftete das Geheimnis mit einem alten Trick.

Vor vielen Jahren war ich und mein Freund Roland Schmid am Neusiedler See zu Besuch bei seiner Verwandtschaft, hier hatten wir 2 die nächtliche Gelegenheit einen Nachbars Weinkeller zu betrinken. Beim Betreten des Gewölbes machte ich den gleichen Fehler wie viele neugierige Menschen, ich klopfte an die Fässer um zu testen ob diese voll oder eben leer wären. Die sofortige Reaktion des Weinbauern blieb nicht aus und dass ich diesen Fehler überlebt habe, hat mich selbst gewundert. Wenn Blicke töten könnten, wäre ich sofort tot umgefallen. Er erklärte mir eindringlich dass das Klopfen an ein Fass eine Beleidigung 1.Ranges wäre, da ich prüfen wolle ob er Kapital (Wein) besitz oder nicht. Er würde mir ja auch nicht auf mein Bankkonto schauen und dass ich das auch noch vor meinem Freund gemacht hätte, wäre es auch noch offiziell. Wenn ich das schon wissen wolle, soll ich es diskreter machen, indem ich mit der flachen Hand über den Fassbauch streicheln soll und sagen dass es ein sehr schönes Fass ist, dabei hört man einen höheren oder tieferen Ton, danach lässt sich auch erkennen ob es leer oder voll ist, aber man beleidigt niemanden.

So jetzt habt ihr auch noch was fürs Leben gelernt. Einige Kinder versuchten diesen Test was sie natürlich mit einer schmutzigen Hand gedankt bekamen. Die Gesellschaft wanderte nun mit einem Zwischenstopp am neuen Klosterspielplatz vorbei zu den Ausstellungsräumen im Schlössle. Die Kinder waren sehr geschichtsinteressiert und voll bei der Sache.
Nach 2 Stunden habe ich die Rasselbande dann in die Schule entlassen.

Es hat wieder viel Spaß gemacht. Gerne werde ich auch in Zukunft Jung und Alt die Oeffinger Historie nahe bringen.
Euch wünsche ich schöne Schulferien und bleibt Gesund, genießt euer Leben, denn wir haben nur eines.

Bis Bald euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer
P.s. ich suche immer Fotos aus Oeffingen. 0152 / 22578733

Historischer Ortsrundgang mit der Schiller Schule - Teil 2

10 Jul, 2022 | Thema: Rundgang  | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger,
wer letzten Donnerstag eine wilde Horde von Kindern im Schlepptau eines Ortsführers gesehen hat, der konnte Zeuge sein vom 2.Teil der historischen Ortsführung, im Rahmen des Heimatunterrichtes der Schillerschule Oeffingen.
Euer 1.Vorsitzender des Heimatvereins war vergangene Woche zum 2.mal mit einer Schulklasse im Ort auf historischer Spurensuche unterwegs. Das Interesse an unserer Geschichte ist bei den Kindern ungebrochen und was mir sehr aufgefallen ist, war die Tatsache dass sich viele Kinder in der Historie hier auskannten.

  

Sehr erstaunt und erfreut war ich über die Kinder die sich wirklich mit der Vergangenheit beschäftigten, dies zeugt von einem guten Geschichtsunterricht. Die Führung begann um 10:00 Uhr führte in den Kirchturm weiter über den alten Friedhof am Frisonidenkmal vorbei, zum Gasthaus Kreuz. Die alte unheimliche Geschichte des Geheimganges aus dem Kreuzkeller wurde wie schon von uns in unserer Jugendzeit, heute wieder gespannt angehört.
Weiter durch die Krähengasse zum Reierle-Brunnen und über den neuen Klosterplatz in den Klosterkeller.
Zum Abschluss wanderten wir noch in die Ausstellungsräume im Schlössle, in dem unter anderem auch alten Spielsachen ausgestellt sind. Als letztes besichtigten wir noch die Sonderausstellung über die Oeffinger Steinbrüche.

 

Nach 2 Stunden kehrten die Kinder mit vielen neuen Eindrücken wieder in Ihre Schule zurück. Danke für Euer Interesse, es hat mir genau so viel Spaß gemacht wie euch. Diesen Donnerstag folgt dann noch Gruppe 3.

PS. Die in einem meiner letzten Berichten erwähnten 2 LKW s am ehemaligen Steinbruch, stehen immer noch regelmäßig dort. Warum kann uns niemand erklären, besser sieht es immer noch nicht aus!

Aufruf: wer besitzt alte Bilder vom Milchhäusle Oeffingen ? Bitte melden, 0152 / 22578733

Genießt Euer Leben und bleibt Gesund
Bis Bald euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer

Historischer Ortsrundgang mit der Schiller Schule Klasse 3c

03 Jul, 2022 | Thema: Rundgang  | Author: Andreas Pfeiffer

Der 1.Vorsitzende des Heimatvereins Andreas Pfeiffer war dieser Tage mit der Schillerschulklasse 3c bei einem historischen Rundgang im Ort unterwegs. Diese Tradition wurde jahrelang mit der Schule im Rahmen des Atelierunterrichts durchgeführt und bekam immer eine riesige Resonanz.

So manches Elternteil musste sich anschließend von seinem Sprößling das ein oder andere erlente Wissen anhören und kam dabei selbst an seine Wissensgrenze im Bezug auf die Oeffinger Geschichte. Die Führungen werden mit allen drei 3er Klassen durchgeführt, jedoch müssen die Termine mit den zwei anderen noch abgestimmt werden.

  

Wir trafen uns am Donnerstag um 9:30 Uhr am katholischen Kirchturm, welchen wir sogar erklimmen durften, da der Glockenstuhl ja ganz neu renoviert wurde. Wir standen alle um 10:00 Uhr auf dem Turm, als das kleine Geläut loslegte. Wäre es das große gewesen, hätte es uns sicher mächtig Kopfschmerzen beschert. Danach besichtigten wir noch das alte Kirchenschiff (Altar) mit seinen Heiligenfiguren. Nun ging es über den Ölberg, Frisonidenkmal, alter Friedhof , weiter zum Gasthaus Kreuz, Augsburger Vogtei, durch die Krähengasse, bis zum Reierlebrunnen. Danach machten wir einen Stop auf dem neu gestalteten Klosterplatz und dann ging es weiter in Plapperts Klosterkeller. Hier bemerkte man sofort was einen guten Gewölbekeller im Hochsommer ausmacht. So - abgekühlt erreichten wir dann das Schlössle, in dem wir noch die Ausstellung betrachteten. Hier wurde die Truppe nach einem herzlichen Applaus verabschiedet und die Kinder wanderten sichtlich angetan wieder in Richtung Schule.

 

Ich hoffe, dass es den Kindern genauso viel Spaß gemacht hat wie mir. Ich freue mich schon auf die nächsten Geschichtsinteressierten. Das Weitergeben von Historie und Geschichten sowie das bewahren in all seinen Formen, macht einen Heimatverein lebendig.

Danke an Frau Breuninger für die Genehmigung der veröffentlichten Bilder.
Bis bald, gute Woche, genießt euer Leben jeden Tag, denn wir haben nur eines.

Aufruf:
Ich möchte demnächst einen Bericht über's Milchhäusle schreiben und dazu brauche ich dringend Bilder - also bitte suchen und gerne bei mir melden. Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer 0152 / 22578733

Oeffingen am Neckar - Steinbruch - süßes Löchle - Landungssteg - Feuchtgebiete

26 Jun, 2022 | Thema: Heimat  | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger,
ich war dieser Tage wieder mit unserem Reporterhund George in Oeffingen unterwegs, diesmal führte uns der Weg vom ehemaligen Steinbruch an den Neckar. Dieses Gebiet ist eigentlich auch sehr interessant, da sich ehemals an den Hängen auf der rechten Seite komplett Reben befanden. Dieses Gebiet war ein Teil des 70 Hektar Weinbaugeländes in Oeffingen, wovon heute nur noch ein Teil der Weinbergmauern und das nur im Winter und Frühjahr erahnen lassen.

  

Ebenso befand sich hier die alte Kläranlage von der ebenfalls nur noch ein paar Überbleibsel vorhanden sind. Dann noch der Name Scillawald, es handelt sich hier um eine seltene Blume die meines Wissens ende März / April blau blüht, es gibt sie aber auch weis blühend, jedoch nicht hier bei uns. Die Blume ist eine mit dem Spargel im weitesten Sinne verwandte Gattung und ist bei Wanderern eine beliebte Blume.

Der Heimatverein Oeffingen hat vor ein paar Jahren zusammen mit Wolfgang Zwinz einen Abschnitt des Scillatales in einen speziellen Wanderweg integriert und eingewiehen.

Scillawald-Rundwanderweg (stuttgart-tourist.de)

Fast am Neckar angekommen sieht man auch schon den stählernen Aussichtspunkt der einem Anlegesteg ähnelt und an der Stelle des ehemaligen tatsächlichen Landungssteges der Neckarschifffahrtgesellschaft gehörte. Es ist ein imposanter Ausblick in alle Richtungen, wenn man auf dem Landungssteg steht. Hier wird einem Bewusst, dass unser Heimatort tatsächlich seinen Ortsnamen, Oeffingen am Neckar führen dürfte. Denn es gehören ein paar Kilometer zu unserer Gemarkungsfläche.



Die ursprüngliche Form des Neckars war bis 1932 nicht kanalisiert und begradigt, sondern gewunden und wild. Durch die bessere Schiffbarkeit eines begradigten Flusses kam es aber dazu ,dass ein Teil der Oeffinger Neckarwiesen in dem neuen Fluss versanken und so kommt es nun dass die Markungsgrenze von Oeffingen einmal links und dann rechts vom Neckar liegt.



Bevor man nun wieder Richtung Steinbruch und Heimat läuft, darf man natürlich nicht an der linken Ecke an der geschlossenen Gaststätte SÜSSES LÖCHLE vorbeigehen, ohne einen Blick ins verwachsene Anwesen zu werfen.
Die Geschichte dieser Gaststätte muss ich erst noch gesondert recherchieren und einen Bericht daraus zaubern.
Wer von Euch etwas dazu beitragen kann soll sich bitte bei mir melden. Was mir aufgefallen ist, War dass die aufwendig neu gestalteten Feuchtgebiete unterhalb der alten Kläranlage so gut wie trocken sind, was natürlich sehr schade ist und vielleicht mit wenig Aufwand durch gezieltes umleiten von Wasser verbessert werden könnte.

Bis dahin wünsche ich euch alles Gute, Gesundheit und alles was man sich so wünscht. Genießt das Leben, denn man hat nur eines davon.

Euer 1.Vorsitzender mit Reporterhund George Andreas Pfeiffer 0152 / 22578733

Museums Hocketse - Verabschiedung des Teams

19 Jun, 2022 | Thema: Museum  | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger,
als im Jahre 1999 der Heimatverein gegründet wurde, konnte man noch nicht absehen wie sich dieser Verein in der Öffentlichkeit darstellen würde. Im Jahre 2001 eröffnete der H.V. sein erstes Museum in den ehemaligen Verkaufsräumen König am Klosterplatz 4. Zu dieser Zeit wurde auch die Scheune unterhalb vom Gasthaus Traube als Museumslager ausgebaut, damals hatte der Besitzer Eugen Schweizer diese Scheuer dem Heimatverein kostenlos zur Verfügung gestellt.

Im Jahre 2007 konnten wir den ehemaligen katholischen Kindergarten in der Remserstraße anmieten und unser derzeitiges Museum St.Josef einräumen. Es erforderte viel Arbeit und Mühe bis es endlich so war wie wir uns das vorgestellt hatten. Mein spezieller Dank gilt Karl und Irmgard Kern. Sie waren von der ersten Stunde 2001 schon mit dabei und so übernahmen sie auch die Aufsicht und Pflege des neuen Museums bis zum letzten Samstag. Die beiden erfüllten ihren Dienst stets mit Herzblut und Liebe zum Detail. Ein im Museum ausgelegtes Gästebuch lässt lückenlos dokumentieren wie viele Museumsführungen von ihnen durchgeführt wurden. Auf eigenen Wunsch hatten Sie um ihren wohlverdienten Ruhestand gebeten, was wir natürlich schweren Herzen akzeptiert haben.

Ja lange ist es schon wieder her ! Das waren die Worte des 1.Vorsitzenden Andreas Pfeiffer bei der diesjährigen Museumshocketse letzten Samstag in der Remserstrasse.

  

Bei hochsommerlichen Temperaturen begrüßte der Vorstand zahlreiche Gäste auf dem vollbesetzten Festplatz.
Das Bier und die Speisen fanden rasenden Absatz und als Dagi Kral auf ihrer Steirischen auch noch musikalisch untermalte, kam die Stimmung zum Kochen. Andreas bedankte sich offiziell in seiner Rede bei den beiden scheidenden Museumsmachern Karl und Irmgard Kern für ihren 21 Jahre Einsatz im Museum und übergab feierlich eine Urkunde, Gutschein für den Besen, sowie einen Blumenstrauß und ein Weinpräsent.



Danke sagen möchte ich persönlich für die tolle Zusammenarbeit in 21 Jahren im Rahmen des Museumsbetriebes, beim Umbau, umräumen oder Putzaktionen. Meinem Ausschuss, dem Zeltbautrupp, sowie dem Personal an diesem Fest, möchte ich auch recht herzlich danke sagen, es macht einfach Spaß mit Euch. Danke auch an die Familie Landschaftsbau Schiller die ihre Oldtimerfahrzeuge ausgestellt hatten. Danke auch an die Bilderspende von Thomas Trautmann.
Danke sagen möchte ich an meine Fahnendelegation,die mit mir am Fronleichnamstag diese Woche an der Prozession teigenommen haben. Ich wünsche Euch eine gute Woche, bleibet oifach em Schatta und genießt euer Leben.

Bis bald Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer

Fronleichnam - Prozession und Blumenteppiche

16 Jun, 2022 | Thema: Tradition  | Author: Andreas Pfeiffer

Nach 2 Jahren Pause fand nun endlich wieder eine Prozession durch unseren schönen Heimat Ort statt.
Die Tradition blühte in voller Pracht und Blüte erneut auf.
Unser Dank gilt allen Teams, Gruppen und Familien die dazu beigetragen haben





Überraschender Fund im Abriss Eser in der Mittelgasse

12 Jun, 2022 | Thema: Geschichte  | Author: Andreas Pfeiffer

Bei Ausschachtungsarbeiten im Gewölbekeller der Scheune von Esers wurden 2 große Steinquader mit Reliefs gefunden. Diese wurden erst einmal gesichert, die Verwendung ist noch offen aber der Heimatverein hat schon mal Interesse an einem angemeldet. Vermutlich stammen die verzierten Riesenplatten aus der katholischen Urkirche die am Standort der Alten Kirche mit Turm stand. Die Ornamente stammen wohl aus der Gothikepoche.

  

Genaueres werden wir noch in Erfahrung bringen,mein Wunsch wäre es einen dieser Steine der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Auf alle Fälle bedanke ich mich bei den Bürgern die diesen tollen Fund an mich gemeldet haben. Das ist gelebter Heimatverein wie ich es mir wünsche.

Euer 1. Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer 0152 / 22578733

Postkarten aus der Heimat

15 Mai, 2022 | Thema: Geschichte  | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger,
ich habe in einem Bilderarchiv etwas gestöbert und bin auf ein paar sehr schöne alte Postkarten gestoßen, welche ich euch nicht vorenthalten möchte. Zu Zeiten als es noch keine Handys oder Internet gab und Telefon nicht selbstverständlich war, schrieb man seinen Lieben in der Heimat eine Postkarte. In Friedenszeiten informierte man so die Verwandten über Neuigkeiten, wer gestorben oder geboren ist, wer heiraten möchte oder zeigte damit wo man im Urlaub war. In Kriegszeiten war es dann die Feldpostkarte der die Menschen an der Front mit denen in der Heimat verband und Lebenszeichen von beiden Seiten gesendet wurden. Das Thema ist riesengroß und es gibt hierzu natürlich wissenschaftliche Publikationen sowie Postkartensammler in aller Welt.

Ich möchte nur einen kleinen Einblick in unser Archiv geben. Es gibt einen Witz über diese offenen Briefe die natürlich auch dem Postgeheimnis unterliegen aber doch Hat in diesem Fall der Briefträger in einer unbezeichneten Stadt immer die Karten vorher gelesen bevor er sie eingeworfen oder abgegeben hat. Er soll gesagt haben: Ihr könnet jetzt euern neua Bulldog kaufa, weil en dera Karda stoht drenn, dass d Erbtante Erna in Amerika gstorba ischd ond demnächst wird driba ällas verkauft, no kommt a Geld. So hat ein Schmidener Bub seinen ängstlichen Eltern aus der Fremde geschrieben: Schickt mir Geld und Peitschenstecken, sonst tue ich das was ich noch nie getan habe. Das hat der Postbote der Mutter auch laut vorgelesen und die verzweifelte Mutter schickte das geforderte. Als der Bub wieder heim kam fragte die Mutter ihren Sohn was er um Gottes Willen denn sonst getan hätte, womöglich was adoa. Darauf antwortete er: dann hätte ich gespart und gehungert!



Sehr schön zu sehen ist auch der Wandel der Bilder auf den Karten z.B. Oeffingen, es sind oft Wirtshäuser oder markante Gebäude sowie Dorfgesamtansichten abgebildet. Wer von Euch noch solche Postkarten besitzt, soll sich doch bitte mit mir zwecks Kopie in Verbindung setzen. Siehe Exemplare

P.S. wer sich wundert dass am Schlössle die Oeffinger Fahne gehisst ist, hier die Auflösung:
Jahreshauptversammlung im Schlösslekeller und zum 2. jährt sich im Mai die Rückführung unseres Dorfes Oeffingen aus Bayrischem Besitz in das Königreich Württemberg, welches im Staatsvertrag geregelt wurde.

Bis Bald, bleibt oder werdet gesund und genießt Euer Leben, denn wir haben nur eines.
Wenn manche auch etwas anderes erzählen.
Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer 0152 / 22578733

Die Walpurgisnacht

09 Mai, 2022 | Thema: Tradition  | Author: Andreas Pfeiffer

Meine lieben Oeffingerinnen und Oeffinger,
die Walpurgisnacht, also die Nacht vom 30.April auf den 1.Mai ist ja bekanntlich die Nacht in der die Hexen seit Jahrhunderten am Blocksberg ihre Runden fliegen sollen. Der Ursprung stammt meiner Meinung nach, nicht so sehr wissenschaftlich! aus germanischer Kultverehrung aber sicher jedoch von unseren Vorfahren, die ein anderes Verhältnis zu Aberglauben und Naturverehrung hatten.

Walburga war jedenfalls eine Äbtin die um 710 in England geboren wurde und später in Bayern tätig war. Nach ihrem ableben wurden die Gebeine der Guten nach Heidenheim überführt. Aus der Grabplatte sollen immer um Walpurgis heilende Flüssigkeiten austreten, die in Fläschchen abgefüllt und dann verkauft werden. Ich wollte nichts davon haben! Der Hexen oder Veitstanz wird seit vielen Jahren hauptsächlich in Sachsen Anhalt am Brocken gefeiert, vielleicht weil es da mehr Hexen gibt wie bei uns hier, oder die tarnen sich hier besser um nicht aufzufallen.

          
 
Wenn das anders wäre würden die ja dann um den Oeffinger Berg fliegen und da habe ich noch keine gesehen, also wenigstens nicht fliegend. Zitat meiner Schwägerin, als ihr jemand sagte eine Bekannte hätte einen Hexenschuß:
Des ka gar net sei, weil Hexa schiesset net auf die eigene Leut !

Vermutlich waren das ursprünglich Frauen welche sich in der Medizin und Heilkunst sowie Kräuterkunde auskannten. Diese Heilerinnen oder auch Druiden trafen sich um untereinander ihr Wissen aus zu tauschten. Eventuell war das damals s ein Treffen bei Nacht und beim Feuerschein, dass es die Obrigkeit und die Kirche nicht mitbekamen.
Wenn dann noch rituale Tänze veranstaltet wurden, könnte das schon magischen Anschein gehabt haben, welche von den Zuschauern als Hexentanz verstanden wurde. Auf alle Fälle muss man diesen Heilern heute noch danken, dass sie trotz Gefahr der Verfolgung durch die Kirche, der Menschheit die Grundlagen der modernen Medizin gebracht haben.

Als die Kirche noch Macht besaß und es kein Internet gab, war jeder der Fragen stellte oder sich in Gottes Werk einmischte ein potentieller Frevler und wurde gefoltert oder getötet. Irgendwie wiederholt sich s manches in der Geschichte. Nun zum Abschluß komme ich mit der Walpurgisnacht zurück in unser beschauliches Dorf Oeffingen am Neckar.

     

Wie ich schon in anderen Berichten erläutert habe, hatten wir Oeffinger schon immer ein leichtes Vertrauensproblem mit unserer Obrigkeit, in welchem Jahrhundert auch immer. Als wir nun am 1.April 1974 von Fellbach eingemeindet wurden, kam dieses wieder zu Tage und der halbernstgemeinte Unmut einiger Bürger zeigte sich durch Aktionen der AFOE Aktionsgruppe Freies Oeffingen. Über viele Jahre hinweg wurden Dinge gebaut wie eine Freiheitsstatue am Rathaus, Schriftzug in der Steinbruchwand nach Stil HOLLYWOOD mit Freiheit für Oeffingen, abgeänderte Ortsschilder, Schranken mit Wachhäuschen nach Schmiden,usw. Egal welcher Spaß auch gemacht wurde, man legte immer Wert auf Sicherheit und dass nichts beschädigt wurde. Diese 1.Maiaktionen sind jedoch in den letzten Jahren immer weniger geworden.

Das war s für heute von meiner Seite. Bleibt mir alle gesund und genießt das Leben
Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer
Übrigens müsstet ihr Mitglieder die Einladung zu unserer Jahreshauptversammlung am Freitag 13.5.2022 18:00 Uhr bekommen haben, ich freue mich auf Euch. S,gibt au a Vesper.

Tulpen aus Amsterdam ?

02 Mai, 2022 | Thema: Heimat  | Author: Achim Kern

Nein - man glaubt es nicht - aber die finden wir aktuell auch in voller Pracht auf dem Oeffinger Friedhof.
Die Umgestaltung und Pflege ist absolut gelungen und zollt den größten Respekt.
Vielen Dank an Petra Müller und Ihr Team.
Bauen Sie auf Ihren Spaziergängen durch unser Dorf diesen kleinen Abstecher ein - es lohnt sich garantiert.
Definitiv ein Park...

   

   

Die alte Tradition des Maibaumes wiederholt sich endlich wieder in Oeffingen

01 Mai, 2022 | Thema: Traditionen  | Author: Andreas Pfeiffer

Meine lieben Oeffingerinnen und Oeffinger,
endlich kehrt Normalität in unser Dorfleben zurück. Am Samstagmittag um 16:00 Uhr war es endlich wieder soweit, der Maibaum wurde vor dem Rathaus aufgestellt. Hierfür besorgten die Gewerbeverein-Mitglieder einen Kranwagen sowie eine Feuerwehrdrehleiter. Mit viel Erfahrung wurde vor Tagen der frische Maibaum vom Kappelberg geholt und vorbereitet. Ebenso wurde der Stamm mit den Symbolen der Handwerkszünfte geschmückt. Anschließend kam der Langtransport an seinem Stammplatz ,an dem er aufgebaut wurde.
Er misst stattliche 38 Meter Höhe, was ihn wohl zu den höchsten Maibäumen in Baden-Württemberg zählen lässt. Viele Menschen kamen zur Aufstellung die von einigen offiziellen Rednern begonnen wurde. Der Musikverein untermalte die Veranstaltung und der Kleintierzuchtverein übernahm die Bewirtung. Zeitweise zeigte sich sogar die Sonne und so wurde es ein richtiges Oeffinger Fest wie Früher.
Man merkte es den Leuten an wie sie sich freuten.Danke an alle Helfer für die gelungene Veranstaltung.

     

Was symbolisiert ein Maibaum?
Ein Maibaum ist ein geschmückter Baum oder Baumstamm, der in Bayern, im Rheinland, Saarland, Emsland, Ostfriesland, in Nordrhein-Westfalen, Franken, Baden, Schwaben, der Pfalz, in Teilen Sachsens, Thüringens und der Oberlausitz sowie in Österreich, Tschechien, der Slowakei und Slowenien Woher kommt die Maibaum Tradition? Woher der Brauch genau kommt, ist nicht geklärt. Der Mönch Caesarius von Heisterbach hat erstmals 1224 das Aufstellen eines Maibaums in Aachen dokumentiert, beziehungsweise als heidnisches Ritual angeprangert. Die Bäume gelten als Symbol des Frühlings, des neu erwachten Lebens und der Fruchtbarkeit. Während der Maibaum früher meistens mit Hilfe langer Stangen, aufgestellt wurde, nimmt man heute auch Traktoren, Gabelstapler oder sogar Kräne zu Hilfe, wobei eher ein Trend zur Rückkehr alter Traditionen besteht. In einigen Orten und in Niederösterreich verwendet man Seile und Leitern.

Ist Maibaum klauen erlaubt?
In manchen Gegenden ist es Brauch den Maibaum der Nachbargemeinde zu entführen, dafür wird dann ein Lösegeld in Form von Freigetränken verhandelt. Das eigentliche stehlen ist jedoch verboten und gilt als Holzdiebstal. Wie lange darf ein Maibaum stehen bleiben? Im zweiten Jahr muss ein Holz-Sachkundiger anrücken. Das ist jemand, der eine spezielle Maibaum-Fortbildung mitgemacht hat. Ab dem dritten Jahr ist die Kontrolle dann nur noch durch einen öffentlich bestellten Sachverständigen zulässig. Und nach fünf Jahren muss der Maibaum abgebaut werden.



Zur Info
Unsere Ausstellungsräume im Schlössle sind frei zugänglich und mit den Öffnungszeiten der TVOE Verwaltungsstelle mit freiem Eintritt zu besuchen.
Bis Bald euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer

Gewölbekeller unter Gipser Raichs Scheuer

25 Apr, 2022 | Thema: Geschichte  | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger,
zum Thema Gewölbekeller unter Gipser Raichs Scheuer früher der Keller der Familie Stetter in der Hauptstraße habe ich immer noch eine Theorie, welche wir bis jetzt aber noch nicht festmachen konnten. Ich habe mich jetzt schon mit ein paar Personen unterhalten, welche in dem Anwesen in ihrer Jugend unterwegs waren.
Otto Schwinghammer hat in seiner Kindheit bei der Verwandtschaft (s,Heilgenpflegers ) in der Landwirtschaft mitgearbeitet und konnte ein paar Dinge klären. Robert Gloning wusste auch einiges zu berichten.

  

Der Gewölbekeller unter der Scheune hatte aber meiner Meinung nach eine viel ältere Geschichte als dieses Bauernanwesen darüber. Wer die Gelegenheit hatte sich diesen anzusehen wird schnell erkennen, dass es sich für bäuerliche Verhältnisse um einen viel zu groß dimensionierten Keller handelt, welcher damals ein Wahnsinns Geld gekostet haben muss. In ein paar Wochen wird er Geschichte sein, denn da wird er für immer abgerissen werden.
Nicht selten in der Geschichte eines Dorfes wurden die Keller verkauft und die Gebäude darauf abgebrochen oder umgestaltet, wer solch einen Keller besaß war ein reicher Mann und in der strategischen Lage so nahe an der Augsburger Vogtei, könnte es sich um einen Nebenhof / Gebäude mit Zehntkeller handeln.

Dafür Spricht auch die Größe 11 x 4m und in der Mitte 3m Höhe, sowie deie Qualität des Baues mit seinen schönen Steinen und Treppen sowie die aufwendigen Belüftungshälse, welche sogar zum Teil mit schweren Metallgittern gesichert sind.

Die Gitterstäbe wurden nicht eingemauert wie normal üblich, sondern so aufwendig gemacht, dass man sie sogar von innen abnehmen konnte. Was nochmals für Mehrkosten gesorgt haben dürfte. Schade dass man so einen Schatz nicht erhalten kann aber die Baupläne der Investoren sehen das eben anders.

Nun denn es bleibt spannend in der Forschung. Wer von Euch mehr weiss, soll sich bitte bei mir melden. Ich suche nach einer Plankarte die die Vogtei mit ihren Gebäuden zeigt. Die Karte vom Marktflecken Oeffingen zeigt die Vogtei sowie ein Gebäude rechts daneben und einen gemeinsamen Garten, in welchem dieser besagte Keller auch liegt. Sicher werde ich beim Abbruch dabei sein, vielleicht kann ich ein paar Steine sowie eines der Gitter sichern. In diesem Sinne wünsche ich Euch Allen Gesundheit und Spaß am Leben.

Die Einladungen zur Jahreshauptversammlung müssten bald bei Euch eintreffen.
Zum Vormerken schon mal Freitag 13.05.2022 Schlößlekeller 18:00 Uhr

Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas

Auerochsen und Karibus in Oeffingen

16 Apr, 2022 | Thema: Geschichte  | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger, der Frühling kommt zwar noch etwas daher gestolpert aber er kommt und so freuen wir uns jeden Tag über das Leben, die Gesundheit und die Freundschaft miteinander.
In manchen Teilen der Welt sieht es elendig aus und man meint es wäre weit weg von uns, jedoch ist es ganz in unserer Nachbarschaft. Das Problem zu lösen ist jetzt Sache der Politik, und wir können uns nur freuen dass wir hier seit über 70 Jahren Frieden haben. Das war nicht immer so und es ist nicht selbstverständlich.

Aber nun zurück von der großen Welt in unser beschauliches Dorf Oeffingen am Neckar. Letzte Woche hatte ich Kontakt mit den Nachkommen eines Archäologen aus Neckarrems, dessen Fundus an Büchern, Karten und Exponaten aus unserer Region riesig sind. Nach einem netten Gespräch übergab er mir ein Geweih eines Karibus sowie ein Teil einer Stirnplatte eines Auerochsens, welche sein Vater 1950 im Gebiet des Oeffinger Steinbruchs gefunden hatte.
Die Teile stammen aus der Steinzeit und wurden nach dem Fund mit Oeffingen gekennzeichnet, deshalb können wir es jetzt auch zuordnen. Danke an den Spender, der Heimatverein wird es in seine Ausstellung im Schlössle aufnehmen und der Öffentlichkeit zugänglich machen.

     

Laut Internet war der Auerochse das Ur-Rind und wurde auch in unserer Gegend von den Steinzeitmenschen als Nutztier gebraucht. Leder, Fleisch, Milch und andere Dinge des täglichen Lebens gab dieses Urtier den Menschen.
Das Karibu welches heute noch in den Tundren von Schweden, Finnland, Russland und Alaska zu finden Sind, lebten damals auch in unserer Region. Daran erkennt man auch welches Klima in der Vorzeit hier herrschte.

Ich freue mich auch mitteilen zu können dass das Vereinsleben langsam wieder an Fahrt aufnimmt, so werden demnächst die Einladungen zur Jahreshauptversammlung am 13.05. sowie der Veranstaltungskalender 2022 ausgetragen.
Eine Museumshocketse ist für den 18.06.2022 geplant.

einladung_jhv_ 2022.pdf

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in unseren tollen Museumsräumen bei einem kalten Bier und einer Wurst vom Grill. Euer 1.Vorsitzender und Reporter wünscht frohe Ostern Andreas Pfeiffer 0152 / 22578733

April, April - er weiss nicht was er will ...

02 Apr, 2022 | Thema: Jahreszeiten  | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger,
als erstes möchte ich mich für die positiven Rückmeldungen zum Thema Rasenmäheraufsitzclub Oeffingen bedanken.
Alle haben sich über die Initiative der Jungs einen gemeinsamen Club zu gründen gefreut und waren hell begeistert.

Man muss nach vorne schauen und nicht Trübsal blasen, A. bringt es nichts und B. ändert es auch nichts an unserer Stimmung. Ich freue mich schon jetzt auf unser nächstes Treffen mit dem RMC auf meiner Wiese.
Zum Thema April 22 hätte ich noch eine Anregung die Rasenmäher mit Schneeräumschild und Streuanbau zu versehen, dann könnten wir den Club im Winterdienst benutzen. Wer hätte es vor einer Woche gedacht als wir in kurzen Hosen im T- Shirt bei Sonnenschein gefeiert haben und nun wieder im Winteranzug, Schal und Pudelmütze unterwegs sind.

  

Tja es wäre ja nicht das erste Mal, dass wir Ostereier im Schnee gesucht hätten. Dr Schwob said Butzede drzua, also wenns noamol em Frihjohr en Schnai geid. Heute war ich mit George am Oeffinger Berg unterwegs und er hatte seine große Freude in den tief verschneiten Wiesen seine Runden zu drehen.

Bis Bald, bleibt Gesund und froher Stimmung, genießt euer Leben mit euren Familien und freut euch auch an den kleinen Dingen des Lebens. Euer 1.Vorsitzender mit Reporterhund George Andreas Pfeiffer

RMC Oeffingen - neuer Verein gegründet

29 Mrz, 2022 | Thema: Vereinsleben  | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger,
in diesen komischen Zeiten wo vieles negativ stimmen kann, erfreut es mich umso mehr dass ich Euch frohes verkünden darf. Als ich vergangene Woche auf meiner Wiese im Aldinger Feld beim Grillen saß, besuchte mich eine Delegation vom neu gegründeten RMC e.V. i.G. welches ich zum Anlass des heutigen Berichts nahm.

Der Heimatverein stellt vor:
der RMC Oeffingen sprich Rasenmäheraufsitzclub Oeffingen eingetragener Verein in der Gründungsphase, so die genaue Bezeichnung des Clubs. Ich muss sagen dass es sich hier um eine dynamische Gruppe junger Männer handelt, welche sich der Kameradschaft sowie der Pflege von Kulturgut, sprich mähen von Wiesen verschrieben hat. Wobei ich noch nicht weis was im Vordergrund steht aber auch nicht entscheidend ist.
Der Club besteht aus derzeit 9 Mann wobei 8 im Vorstand ein Amt begleiten. 1. Vorsitzender ist Marcel Stängele, gefolgt von Julian Kraft Kassier, Pressewart Benedikt Storz, Wirtschaftsführer Christian Schwarz, Technikwart Hendrik Stetter, Beisitzer Steffen Gloning.
Der Club wurde am 09.10.2021 im Sporthotel Hummelblick in Oeffingern gegründet (Oeffinger Treff).



Der Heimatverein freut sich in Zeiten der Vereinsrezessionen über den neu gegründeten Club in der Oeffinger Vereinslandschaft. Es ist mir ein persönliches Anliegen diesen Club zu fördern und deshalb werde ich ihn unter der Schirmherrschaft des Heimatvereines auch fördern und unterstützen. Die erste Unterstützung erhält der Club zu seiner Gründung in Form eines Kastens Biers, welche der 1. Vorstand bei nächster Gelegenheit überreichen wird.
Ebenso kann der Club seine Vereinsnachrichten unter der Rubrik Heimatverein mit veröffentlichen.
Leute das ist gelebte Heimat!
Ich habe mal gelesen dass Heimat ist, wenn Du zu Deinem Nachbarn gehst um dir eine Säge auszuleihen und du 3 Stunden später betrunken ohne Säge aber mit einem Blumenstrauß für die Gattin und einen Kopfsalat nach Hause zurückkommst. Genießt euer Leben, denn wir haben nur eines, ich liebe es.

Und das Ortsbild wandelt sich weiter - Abriss Drogerie Warwas



Bis Bald euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas

Altes Ortsbild wandelt sich - Abriss und weitere Neubauten in Oeffingen

06 Mrz, 2022 | Thema: Geschichte und Zukunft Oeffingens  | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger,
letzte Woche habe ich noch berichtet dass sich unser altes Ortsbild gerade wieder unwiederbringlich verändert und schon kommt das nächste Ereignis dazu. Stetter´s Scheuer im Schulhof wurde letzte Woche abgebrochen und wird durch ein Wohnhaus ersetzt. Das ist eben der Lauf der Zeit und mit der müssen wir eben gehen.

    

Für den Heimatverein bleibt nur Dokumentation und Sicherung einiger interessanter Stücke. Für mich persönlich ist es immer schön, das ein oder andere Fundstück, sei es eine alte Petroleum Laterne oder ein paar schöne Sandsteine irgendwo in meinem Stückle oder Wohnhaus mit zu integrieren und dann bei Gelegenheit darüber zu sprechen.
Oder wie in diesem Fall darin zu Grillen und Backen. Siehe Bild. Da ich ein paar Tage Auswärts war konnte ich nicht von Anfang an den Abbruch dokumentieren aber Martin Kohnle hat für mich die ersten Bilder gemacht, wir danken Dir.

Stetters Haus in der Hauptstraße ( ehem. Drogerie Warwas ) wird auch gerade ausgebeint und zum Abbruch vorbereitet. Somit werden wir in 2021 /22 S Jakoba, Ipser Raich, Stetters Scheuer, Stetters Haus, Kreuzwirts Wengert, Wagner Rieg Anwesen für immer aus unseren Augen verschwinden.
Ich bedanke mich auch für die Anrufe mit den Geschichten zur ( Familie Stetter Heiligenpfleger s )
Ich wünsche Euch allen eine friedliche Zeit und wünsche mir dass die Menschen besonnen miteinander umgehen.

Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer

Jakoba Anwesen in der Hauptstrasse

25 Feb, 2022 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Meine lieben Oeffingerinnen und Oeffinger,
ich habe die ersten Infos zum Keller hinters Jakoba Anwesen in der Hauptstrasse bekommen.
Die Familie Stetter hatte dort ein Bauernhaus mit Gewölbekeller stehen welches beim Fliegerangriff 1944 ? zerstört wurde. Der Keller blieb unbeschädigt und darauf wurde um 1960 ein Wohnhaus mit Scheune errichtet, welches von der Familie Raich ( Ipsers Raich ) bewirtschaftet wurde. Diese Familie Stetter hatte den Hausnamen : ( s Heiligenpflegers ) vermutlich war einer der Vorfahren Messner in der Kirche, das muss ich aber noch erforschen.

 

Auf alle Fälle stimmt jetzt auch wieder das alte Reservistenbild mit dem Namen STETTER , welches ich in der Abbruchscheune gefunden habe überein. Ich bin jetzt ein paar Tage weg, habe aber komende Woche 3 Heimatvereintermine bei Oeffinger Bürgern. Es kommen neue Geschichten, Ausstellungsstücke sowie Bilder.
Wir dürfen wieder gespannt sein. Bis bald, bleibt mir friedlich und gesund.

Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer 0152 / 22578733

Frühling - Abriss und Neubauten in Oeffingen - alte Gewölbekeller

21 Feb, 2022 | Thema: Zukunft | Author: Andreas Pfeiffer

Meine lieben Oeffingerinnen und Oeffinger,
so langsam meldet sich der Frühling an und die ersten Krokusse sowie Glöckchen blühen auf. Es wird höchste Zeit dass wir wieder in die Natur hinaus kommen, den Grill anzünden und uns wieder treffen. Ich bin gespannt was die neuen Coronaregeln bringen und ob wir uns vielleicht tatsächlich zur Museumshocketse sehen dürfen.



Aber zurück zur Sache Heimat, ich beobachte in der letzten Zeit wie sich unser Flecken verändert und an einigen Ecken Häuser abgerissen werden und Neubauten entstehen. Ob man damit einen Schönheitspreis gewinnen könnte, lasse ich mal im Auge des Betrachters dahingestellt. Ein altes Sprichwort sagt: es ist nichts so beständig wie die Veränderung.

         

Letzte Woche hatte ich die Gelegenheit in Ipser Raichs Scheune und Gewölbekeller betreten zu dürfen. Voraussichtlich werden Ende Mai dieses sowie das von s Jakoba Schweizer abgebrochen. Somit werden wir wieder um ein paar Originale im Dorfbild ärmer aber das ist eben der Wandel der Zeit, welcher nicht aufzuhalten ist.
Ich meine mich relativ gut auszukennen, was die Zusammenhänge der alten Gebäude an der Hauptstraße betrifft, was ich jedoch mit Überraschung sah ist ein wunderschöner Gewölbekeller der unter Raichs Scheune liegt. Dieser Keller ist wesentlich älter als das Haus darauf, was ich darauf schließen lässt, der Keller könnte etwas mit der Vogtei zu tun haben oder eben der große Most und Rübenkeller der Familien Schweizer / Raich, wem er vorher gehörte weis ich noch nicht. Das Haus links neben der Vogtei Familie König, besitzt ebenfalls einen Gewölbekeller und dieser war unter dem ehemaligen Gesindehaus der Vogtei. Es war für mich wieder ein Erlebnis einen bis dato jungfräulichen Gewölbekeller betreten zu dürfen. Anbei ein Bild von mir.

Bei nächster Gelegenheit werde ich nochmals alles sichten und fotografieren.
Interessante Dinge für unser Heimatmuseum konnte ich auch noch sichern, darunter eine uralte Feuerwehruniform von 1900. Also und hier wieder der bekannte Aufruf von mir an euch: schaut Eure Fotokisten durch und meldet euch bei mir. Bleibt gesund und freut euch am Leben.

P.S. der Ausschuss wird sich in den nächsten Wochen nach der Buchprüfung zu einer Sitzung treffen und darüber besprechen ob und in welcher Form eine Jahreshauptversammlung möglich sein könnte. Ich halte Euch auf dem aktuellen Stand der Dinge. Ein besonderer Gruß und Herzensanliegen von mir an alle Mitglieder, die zurzeit im Krankenhaus oder in einem betreuten Wohnen / Kurzzeitpflege sind. Alles liebe und wir denken an Euch.

Bis Bald Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer 0152 / 22578733

Oeffinger Klosterplatz und das Marktrecht

16 Feb, 2022 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Meine lieben Oeffingerinnen und Oeffinger,
das ist so eine Sache damit, denn ursprünglich (siehe die alte Karte von ca. 1775) zeigt dass der Mittelpunkt und damit der Rathaus / Marktplatz in Oeffingen im Bereich des heutigen Klosterplatzes war.
Das erste Rathaus in unserer Gemeinde war das Haus links von der Krähenstraße, Blick vom Klosterplatz aus. Also links vom Reierlebrunnen, heute Familie Gfröhrer. An diesem Platz wurde die Milch im Brunnen gekühlt und zum Abtransport nach Stuttgart gesammelt, hier wurde das Vieh getränkt, das kulturelle Leben fand hier statt. Das Backhaus stand direkt neben dem Platz und an Fronleichnam war gegenüber beim Postbäck nicht nur die Poststation sondern auch ein Altar an diesem Festtag aufgebaut.

   

Oeffingen wurde schon früh das Marktrecht verliehen, deshalb hieß unser Dorf auch ( Marktflecken ), hätten wir regelmäßig Markt abhalten dürfen, was jedoch aus verschiedenen Gründen nicht klappte. Das größte Problem waren wie immer die religiösen Differenzen zwischen uns und dem andersgläubigen Ausland. Handel mit Schmiden oder Waiblingen war fast nicht möglich, so wurde was hier produziert wurde auch meistens hier verbraucht.
Wenn ich es richtig weis brachten wir Oeffinger tatsächlich einen Viehmarkt zustande, es gibt eine Liste in der die verschiedenen Tiere aufgeführt sind die zum Verkauf standen. Ich kann mich noch an die 1200 Jahrfeier 1989 erinnern, bei der uns der damalige OB Kiel das Marktrecht erneuerte. Es änderte aber nichts an der Tatsache dass bis heute kein Markt in dem Sinne abgehalten wurde.

 

Es ist weitläufig bekannt dass Dörfern Necknamen verliehen wurden, die zum Teil bis heute noch verwendet werden so z.B. Fellbacher Moiakäfer, Schmidener Wickenbäuche oder Hegnacher Pfefferminz. Die Oeffinger bekamen daher den Necknamen Marktsucher. Im Jahre 1912 wurde das Rathaus mit Schule im Oberdorf gebaut und somit wurde auch das Zentrum vom ehemaligen Mittelpunkt weg verlegt. Ein Traum von mir persönlich wäre es den Klosterplatz wieder als neue Mitte für Oeffingen zu erfinden, hier könnten wir dann endlich unseren kleinen Markt abhalten und Jung und Alt hätten einen Treffpunkt den man im Wechsel betreiben könnte.

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine gute Woche, bleibt gesund Bis Bald
Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer

Lebensgeschichten von Oeffinger Bürgern

07 Feb, 2022 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Meine lieben Oeffingerinnen und Oeffinger,
ich hoffe Ihr seid alle wohlauf und gesund. Der Aufruf in der letzten Ausgabe des Mitteilungsblattes war ein voller Erfolg. Es hat sich zwar niemand zum Bierbrauen gemeldet aber umso mehr Kandidaten die beim Probetrinken dabei wären. Das war zwar nicht mein Plan, aber darauf kann man ja wieder zurückkommen. Ich überlege mir eventuell einen Preis darauf aus zu setzen, vielleicht zieht das besser.

 

Ich war letzte Woche wieder fürs Archiv unterwegs und habe einige alte Fotos bekommen, darunter eine ganze Serie von Bildern die am Klosterplatz ca. 1955 die Feierlichkeiten des Fronleichnams mit Festzug zeigen. Ebenso habe ich mich mit 2 Oeffinger Urgesteinen unterhalten die derzeit ihre Lebensgeschichten zu Papier bringen und es der Nachwelt erhalten möchten. Für mich ist es immer interessant Zeitzeugenberichte mit einander abzugleichen und mir bestätigen zu lassen, was damals alles wirklich passiert ist. Bitte tut es den beiden nach, ebenso sucht alte Fotos aus den Kisten und lasst sie mich ab kopieren.

  

Als wir gestern zusammen saßen erzählten sie aus der Zeit des Kriegsendes im April 1945 und was die Jungs alles angestellt haben. Lausbuaba halt, s wär heut net anders, bloß wars zu der Zeit gfährlicher als an allen Ecken weggeworfene Waffen und Munition lag. Mein Vater hatte mir viele Geschichten von damals erzählt, so auch die Episode als er als LKW Fahrer am Straßenrand Richtung Cannstatt einen LKW Wagenheber der U.S. Armee gefunden und den selbstverständlich mitgenommen hatte. Man muss dazu wissen, dass Amerikanische Wagenheber leichter zu bedienen waren wie unsere eigenen und so war dies natürlich ein Glückstreffer. Alles ging gut bis zu dem Tag als mein Vater auf der Straße nach Neckarrems auf schlechter Fahrbahn eine Reifenpanne hatte und er den U.S. Wagenheber in Einsatz kam. Der LKW war hochgekurbelt und das Rad abmontiert, da kam ein Jeep der U.S. Militärpolizei vorbei und die erkannten den Wagenheber aus Armeebesitz bei einem deutschen Zivilisten.
Wer mit U.S. Armee Eigentum im Krieg angetroffen wurde (dies kam einem Diebstahl gleich) und wurde mit der Todesstrafe geahndet, nach dem Krieg mit Gefängnis. Die Militärpolizisten ließen den LKW auf die Straße fallen, verprügelten meinen alten Herrn und warfen meinen Vater und den Wagenheber hinten auf den Jeep. Unterwegs schrien sie ihn an, dass er in der Knast müsste. Völlig unverhofft hielt der Jeep dann vor Oßweil an, sie zerrten meinen Vater vom Jeep und warfen ihn in den Graben, danach brausten die beiden in Richtung Ludwigsburg davon.
Nun lief er eben wieder zu Fuß zurück zum LKW um das Rad zu wechseln. Weiter ging nun die Fahrt und das Leben.

So sind noch viele Geschichten im Umlauf und schade für jede die vergessen wird.
Ruft mich an 0152 / 22578733
Bis Bald Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer
 

Berühmte Oeffinger - Johann Philipp Schwarz

01 Feb, 2022 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Johann Philipp Schwarz, geboren am 23. 10.1805 in Stuttgart als Sohn des Johann Benedikt Schwarz, Zimmergesell, und der Philippine Margareta Johanna geb. Geistin, geboren 1769 in Oeffingen. Da der Vater früh starb, zog die Mutter in ihr Heimatdorf Oeffingen zurück, wo sie ihren Sohn aufzog und mit ihm in dem einzimmrigen Wohnhäuschen in der Mittelstraße zu Oeffingen wohnte. Bis zum Tode der Mutter im Jahre 1825 hielt sich Johann Philipp in ihrer Nähe auf.

  

Dann erwachte in ihm die Wanderlust. Als Handwerksbursche durchzog er Würrtemberg, Bayern, die Schweiz, Österreich und Böhmen. 1830 ließ er sich dann in Prag nieder. Dort brachte er es durch Fleiß in der Schreinerei Feigel zum Werksmeister und übernahm, als der Meister gestorben war, selbst die Werkstatt.

Er war der erste in Prag, der in seiner Werkstatt Maschinen einführte. In der damaligen "Gründerzeit" erkannte er die Zukunft des Fabrikwesens. Mit echt schwäbischem Fleiß und mit schwäbischer Zähigkeit brachte er seine Schreinerwerksratt zu solcher Blüte, daß sie bald eine der größten Möbelfabriken im Vorkriegs-Österreich war.
Zahlreiche Preise auf Weltausstellungen zeugen davon.

1872 kam er nach fast fünfzigjähriger Abwesenheit nochrmals nach Oeffingen, wo er noch zahlreiche alte Freunde und Bekannre traf. Nach dem Tode des Gründers führte seine Frau mit dem kaum zwanzigjährigen Sohn Rudolf die Fabrik weiter. Nachkommen dieses Joh. Schwarz leben noch in Eßlingen und Stuttgart. Sie schenkten das ehemalige elterliche Wohnhaus in der "Mittelgasse" der Gemeinde. Jetzt trägt diese Ortsstraße den Namen "Johann-Schwarz-Straße".

(Nach einem Bericht von Dipl.-Ing. Rudolf Schwarz in Eßlingen a. N.)

Bierbrauen in Oeffingen

25 Jan, 2022 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger,
in diesen schwierigen Zeiten hilft manchmal im Kleinen ein Bierchen in Ehren. Dieser Spruch ist nicht neu, taucht aber durch die Jahrhunderte immer wieder auf, also kann der Tip gar nicht so schlecht sein.

  

Ich habe vor langer Zeit schon ber das Thema Bierbrauen in Oeffingen nachgedacht und hatte mich damals mit Helmut Köder unterhalten. Seine Familie und deren Vorfahren waren immer die Adlerwirte in Oeffingen. Er erzählte mir auch dass bis zum heutigen Tage nur im Adler 3 Kelleretagen untereinander angelegt waren und davon wäre der tiefste der Eiskeller fürs Bierbrauen gewesen. Leider ist nicht überliefert ob dieses Bier Adlerbräu, Oeffinger Klosterbräu oder wie auch immer geheißen hat und wie es geschmeckt hat weiss auch keiner mehr zu berichten.
Eines ist sicher überliefert, dass im Mittelalter oft das Trinkwasser nicht sauber war und man sich oft mit Durchfällen und Darmkrankheiten rumschlagen musste. Abhilfe gab es nur wenn man das Wasser vorher abkochte. Da man das Feuer sowieso schon anhatte konnte man ja gleich ein paar Kräuter und Aromen mitkochen, so oder ähnlich erfand irgendwann in byzantinischer Zeit ein Priester das erste Bier. Alkohol konservierte es dann auch noch.

   

In bayrischen Dörfern ist die Ortsbrauerei noch vielfach vorhanden, bei uns im Schwabenland vielleicht auch durch den Wein und Most etwas in den Hintergrund geraten. Bier wird aber immer in Mode bleiben und immer mehr junge Menschen beschäftigen sich weltweit mit dem brauen besonderer Biere mit neuen Aromen und Hopfensorten.
In Oeffingen kenne ich ein paar Kameraden die auch schon passable Biere gebraut haben und vielleicht schaffen wir es noch eine Heimatvereinsbrauerei zu eröffnen. Viel brauchts außer Erfahrung und Wille nicht: Hopfen, Malz, Hefe, Wasser. Oeffinger Klosterbräu würde ich es nennen wollen.



Bis dahin,macht Euch eure Gedanken und nehmt mich mit ins Boot.
Prost zum Wohl Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas

Die Oeffinger Steinzeitmenschen

18 Jan, 2022 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Meine lieben Oeffingerinnen und Oeffinger,
vor ein paar Jahren habe ich einige Schriftstücke und Dokumente sowie Bilder und Kleinkrams von einer Haushalts-auflösung in Oeffingen bekommen, eigentlich hatte ich alles nach interessantem für unseren Verein gesichtet und anschließend im Archiv verstaut.

  

Als ich letztens einen Artikel über die Steinzeit in unserer Gegend gesehen habe, ist mir etwas Seltsames aufgefallen. Bei den Sachen dieser Dame war ein komischer Stein dabei, welcher in Papier eingewickelt mit einer Kugelschreiberbeschriftung ( Acker Hofener-Feld Juni 1984 ) stand.

Nun war mein Forscherdrang geweckt und ich habe im Internet recherchiert. Siehe da ! Ich hatte den richtigen Riecher, denn das was ich da gesehen habe lag in gleicher Form in unserem Archiv im Schlössle. Es handelt sich für mich persönlich sowie für die Oeffinger Geschichte um eine Sensation aus der Zeit 4500-5000 vor Christi Geburt.
Also ist das Ding mehr als 7000 Jahre alt und stammt von unseren Oeffinger Vorfahren. Die erste Siedlung der Uröffinger war an dem hochgelegen Plateau am Wäldle, Gewann Hofener Äcker. Dieser strategisch sehr gut gelegene Wohnplatz, war direkt oberhalb des Neckars. Die genaue Bezeichnung dieses Steinwerkzeuges lautet: Schuhleistenkeil und wurde zur Holzbearbeitung wie ein Spaltkeil oder Axt verwendet, je nachdem für was es verwendet wurde machte man an den zu geschliffenen Felsstein einen Holzstiel dran ,der mit Bastschnur gebunden wurde.

  

Ich habe mich so sehr darüber gefreut, dass ich mich daran gemacht habe einen passenden Ast zu finden, ihn so zu schnitzen bis der Stein angepasst war. Danach habe ich ihn nach Vorbildern mit Schnur angebunden. Ein Praxisversuch ergab dass die 7000 Jahre alte Steinaxt immer noch funktioniert. Das nenne ich deutsche Wertarbeit.

Die Steinaxt bekommt nun einen Ehrenplatz in der Steinzeitvitrine in den Ausstellungsräumen des Schlössles, dann auch mit Namen des Finders. PS ich kenne noch eine Bauernfamilie in Oeffingen die ebenfalls im Besitz eines Steinbeils sind, es wurde mir vor vielen Jahren vom Finder gezeigt und stammt auch aus der gleichen Region. Ich werde in den nächsten Tagen Kontakt aufnehmen, vielleicht kann man ja die Beiden wieder vereinigen.

In diesem Sinne bedanke ich mich nachträglich für die damalige Sicherstellung dieses Objektes.
Bis Bald Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer
 

A guats neues

15 Jan, 2022 | Thema: Neujahr | Author: Andreas Pfeiffer

Meine lieben Oeffingerinnen und Oeffinger,
das neue Jahr ist schon wieder in vollem Schwung und wir dürfen alle gespannt sein was da noch alles auf uns zu kommt. Ich bin zuversichtlich solange wir alle gesund sind oder wieder werden. Ich bin seit Tagen mit meinem Reporterhund George in der oberen Hart unterwegs und erstaunt wie schön es da oben ist,eine herrliche Aussicht auf unser Heimatdorf sowie nach Stuttgart und ins Remstal.

    

Bei dieser Gelegenheit habe ich im Winterwald einige Markungssteine des Staatsforstes entdeckt ,welche ich bis Dato noch nie gesehen hatte. Alles wurde fotografiert und fürs Archiv vorbereitet.Interessant ist für mich immer noch die Frage ob es an der oberen Hartgasse einen Hohlweg gab oder ob dieser Graben laut Frau Dr. Schuckert vom Erdaushub der Wengerter her stammt. Gegen diese Theorie ist aber die Tatsache dass die Grenzsteine im Graben / Rand stehen und nie versetzt wurden.Demnach war der Graben schon vor der Steinsetzung vorhanden. 

Bis Bald euer 1.Vorsitzender und Reporter
Andreas Pfeiffer
 

Gesundes Neues Jahr 2022

01 Jan, 2022 | Thema: Neujahr | Author: Andreas Pfeiffer

Wir wünschen allen unseren Mitgliedern, Freunden und Gönnern, sowie der gesamten Bürgerschaft ein gesundes neues Jahr 2022. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei Ihnen/Euch allen ganz herzlich für die Unterstützung unseres Vereins durch Ihre Mitgliedschaft. Außerdem bedanken wir uns bei allen Helferinnen und Helfern, die trotz CORONA dazu beigetragen haben den Verein am Laufen zu halten.

    

In eigener Sache

01 Jan, 2021 | Thema: In eigener Sache | Author: Andreas Pfeiffer

Interessiert Sie ein bestimmtes Thema, welches bei einem Heimatabend behandelt werden soll,
dann setzen Sie sich bitte mit unserem Vorstand in Verbindung.

Ahnenforschung
Wollen Sie Ihre verwandtschaftlichen Beziehungen näher kennen lernen oder haben Sie Fragen bzgl. Ihrer Vorfahren ? Wer Ahnenforschung betreiben möchte, der kann sich mit dem Vorstand in Verbindung setzen. Gerne vermitteln wir den Kontakt zu Frau Christina Lamparter. Frau Lamparter steht mit Rat und Tat zur Seite und freut sich über Aufträge.

Heimatmuseum St. Josef
Buchen Sie Sonderführungen ab 10 Personen. Ansprechpartner: Karl Kern, Tel.: 0711/511998.
Eintritt: Erwachsene 2.- EUR, Kinder/Schüler/Studenten: 1,- EUR.

Ausstellung im Schlössle
Unsere Dauerausstellung im Schlössle (Bilder und Exponate zu: Frühgeschichte Oeffingen, historische Spielsachen usw.) ist kostenlos zu sehen. Die Öffnungszeiten korrespondieren mit denen der Geschäftsstelle des TV Oeffingen.
Die Ausstellung ist also immer Dienstags von 14:30 Uhr - 19:00 Uhr und Freitags von 8:30 Uhr - 12:30 Uhr zu besichtigen.

Scillawald-Rundwanderweg
Der Flyer zu dem vom Heimatverein Oeffingen und dem Bürgerverein Hofen konzipierten Scillawald-Rundwanderweg ist kostenfrei erhältlich bei Frank Schwinghammer
(
Tel.: 0711/516370, E-Mail: frank.schwinghammer@freenet.de)
oder zum Herunterladen hier links auf unserer Webseite Rundwanderweg.

Verfügen Sie über Fotografien, Dokumente oder Gegenstände aller Art aus der Oeffinger Geschichte, die Sie dem Heimatverein überlassen möchten, dann setzen Sie sich bitte mit unserem 1.Vorsitzenden,
Andreas Pfeiffer (Tel.: 0711/5181782) in Verbindung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Bankverbindung: Volksbank am Württemberg, IBAN: DE66 6006 0396 1580 9990 00, BIC: GENODES1UTV

Hinweis: Heimatmuseum St. Josef - Buchen Sie Sonderführungen ab 10 Personen.
              Ansprechpartner: Karl Kern, Tel.: 511998. Eintritt: Erwachsene 2.- EUR, Kinder/Schüler/Stu