Anschriften und Adressen des Heimatvereins

2020 | Thema: Adressen | Author: Andreas Pfeiffer

Das Museum des Heimatvereins befindet sich in 70736 Fellbach-Oeffingen in der Remserstrasse 12.
Führungen können bei Karl Kern Remserstrasse 15 und unter 0711-511998 gebucht werden.
Die Heimatabende finden im Schlössle in 70736 Fellbach-Oeffingen Schulstrasse 14 statt.
Sonderveranstaltung sowie die Weihnachtsfeiern im Gemeindezentrum Oeffingen neben der katholischen Kirche.

Wegen der aktuellen CORONA Situation bleiben laut Verordnung unser Museum sowie die Ausstellungsräume geschlossen. Weiterhin finden laut Verordnung auch keine öffentlichen Veranstaltungen mehr statt.

Bleiben Sie Zuhause - und bleiben Sie bitte Gesund

      

Ex 7013

25 Mrz, 2020 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger, die Zeiten sind jetzt gerade etwas schwieriger als sonst und viele bleiben daheim, bringen ihr Haus oder ihre Wohnung auf Vordermann. Andere nutzen die Zeit um den Keller oder Dachboden aufzuräumen. Diese Gelegenheit möchte ich nutzen und einen erneuten Aufruf an Euch zu machen.

                

Wer alte Gegenstände, Uniformen, historische Kleidung oder alte Bilder, Fotos oder Sonstiges findet darf sich gerne bei mir melden. Da ich seit über 20 Jahren auch das Bilderarchiv des Heimatvereines führe, bin ich auch immer an neuen Fotos aus allen Lebenslagen in und um Oeffingen interessiert. Auf Wunsch werden die Bilder auch nur eingescannt, sodass Ihr Eure Originalfotos behalten könnt. Ich möchte mich bei einem Mitbürger für die geschenkten Sachen und Fotos letzte Woche bedanken. Bevor Ihr etwas altes wegwerft, lieber kurz anrufen.

       

Anbei 3 Bilder davon. Aus gegebenem Anlass haben auch wir bis auf Weiteres alle Vereinstermine abgesagt.
Bleiben Sie bitte gesund. Es kommen wieder bessere Zeiten und dann feiern wir gebührend nach.
Euer 1.Vorsitzender und Reporter von Zuhause aus. Andreas Pfeiffer 0152 / 22578733


Ex 7013

18 Mrz, 2020 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Ja meine lieben Oeffingerinnen und Oeffinger, durch unsere Geschichte sind wir Oeffinger etwas empfindlich wenn es um Traditionen geht. Ganz kritisch war es schon zu früheren Zeiten, als es mal wieder um unsere Unabhängigkeit ging. Unser Dorf und deren Bevölkerung war so manchem Herrschaftswechsel hier ausgesetzt und musste es aushalten. Zuerst wurden wir von einem Württemberger Herzog an Neuhausen auf den Fildern vertauscht, dann nach Augsburg verkauft und zum Schluss noch an das Königreich Bayern weiterverkauft. 1810 kam unser Dorf wieder nach Württemberg zurück, was wieder schwierig war, denn nun hatten wir wieder neue Herren bekommen.

So hin und hergerissen vertraute man hier am besten immer noch den eigenen Leuten und nicht den Fremden. Es war ja kein Spaß, sondern nicht selten ging es ums Überleben. Diesen Stolz auf die Selbstständigkeit verloren die Oeffinger zum Teil nochmals durch die Eingemeindung am 1.4.1974 zu Fellbach. Dies zeigte sich Jahrzehnte in den 1.Maiaktionen der Aktionsgruppe Freies Oeffingen( AfOe ). Aber wir Oeffinger habe schon mehr gemeistert und uns arrangiert, so haben wir als Alleinstellungsmerkmal in gesamt Fellbach einen Verbund unserer Vereine im Dorf die ( Kulturgemeinschaft ) welche sich in der gegenseitigen Zusammenarbeit seit mehr als 60 Jahren erfolgreich bewährt hat.

Nicht auf die rebellische Art, aber im Herzen verwurzelt ist unsere besondere Heimatliebe immer noch zu spüren. Das kleine Flämmchen unserer Heimatverbundenheit und des Stolzes zeigt sich in mancherlei Form. Sei es durch das singen der Oeffinger Hymne, das Hissen der Fahne mit Doppelkreuz, Doppelkreuze aus Metall an Hauswänden oder Aufkleber an Fahrzeugen. Andere dekorieren ihren PKW oder Traktor mit Kennzeichen, welche die alte Postleitzahl ( 7013 ) von Oeffingen zeigt. Bei unseren Handballern ist dieser Heimatstolz ebenso zu sehen wie bei den Pfadfindern, sowie bei einigen anderen Vereinen. Ich habe so auch im Ort ein paar Künstler gesehen, welche ihre Hecken im Garten in Doppelkreuzform geschnitten haben.

    


Ich kann mich noch sehr gut an die Zeiten um 1974 erinnern, als mein Vater Feuerwehrkommandant von Oeffingen war und fast täglich Post durch den Kurier vom Fellbacher Rathaus bei uns Zuhause kam. Auf dem Umschlag stand in großen Lettern Fellbach 5 FW worauf meine Mutter sich bei OB Kiel beschwerte mit den Worten:
 
Ich gehe nach Oeffingen oder Schmiden und nicht nach 4 oder 5 und an den Ortsschildern steht auch nicht eine Zahl sondern der Ortsname.



Wenig später stand auf dem Kuvert wieder z.H. Pfeiffer Feuerwehr Fellbach- Oeffingen. Wenn wir gerade beim Thema sind muss ich leider feststellen, dass seit ein paar Wochen an unseren Feuerwehrfahrzeugen der Zusatzschriftzug Abt. Oeffingen entfernt wurde. Warum das gemacht wurde und wer das veranlasst hat muss noch geklärt werden. Da würde ich mir Mithilfe der Feuerwehrkameraden wünschen. Auf Nachfrage bei der Feuerwehr in Schmiden wurde mir gesagt, dass sie diese Aktion bei ihnen durch den Ausschuss abgelehnt hätten und der Schriftzug an ihren Fahrzeugen bestehen bleiben würde. Hallo wir reden von unserem Ortsteil Oeffingen der mindestens 1200 Jahre besteht, also bitte findet wieder eine Traditionsbewahrende Lösung.

Vorankündigung: Aus aktuellem Anlass bleibt unser Museum am Sa. 21.03.2020 geschlossen, ebenso fällt die Geisterführung am Freitag, den 27.03.2020 und der Heimatabend am Freitag, den 24.04.2020 aus.

Bleibt Gesund, Euer 1.Vorsitzender und Überlandreporter Andreas Pfeiffer

Weinbau in Oeffingen

10 Mrz, 2020 | Thema: Landwirtschaft | Author: Andreas Pfeiffer

Meine lieben Oeffinger und Oeffingerinnen, Als ich gestern Abend bei einem guten Glas Oeffinger Wein saß, überkam mich die Idee einmal einen Heimatabend mit diesem Thema abzuhalten. Ideal wäre der Termin im Herbst 2020 dafür.

Um dies zu verwirklichen brauche ich aber die Mithilfe von Euch Hobbywinzern aus Oeffingen. Angedacht wäre von mir ein Allgemeiner und einleitender Teil, ein Vesper und dazu Oeffinger Weine, welche direkt von dem jeweiligen Erzeuger vorgestellt werden würden. Die Kosten für den Wein würden natürlich wir vom HV übernehmen.
Bitte ruft mich an, denn eine rege Beteiligung wäre anstrebenswert.
Derzeit fallen mir in unserer Gemeinde mindestens 8 Hobbywinzer ein, also meldet euch.

           

In einer alten Ortsbeschreibung von 1920 steht geschrieben : Von Schmiden her kommt man nach kurzer Wanderung an den Eingang des Dorfes Oeffingen, wo uns ein großes ( romanisches ) Steinkreuz grüßt. Nach einem kurzen Anstieg sind wir im Dorf, das am nördlichen Ende der Hochfläche zwischen Neckar und Rems liegt. Boden und Lage des Dorfes haben den Bewohnern schon Früher ihr Tagwerk beschrieben, so wurde vorwiegend Landwirtschaft betrieben und zwar mehr Großbetriebe als zum Beispiel in Schmiden, Weideflächen finden wir hier eher keine, denn Viehzucht steht nicht im Vordergrund. Getreide wird überwiegend Dinkel und Gerste sowie auch etwas Hafer angebaut.
Die Gerste wird oftmals an die Brauerei Dinkelacker oder Wulle verkauft. Bedeutend ist der Kartoffelbau sowie auf der Staatsdomäne Tennhof die Zichorie und Zuckerrüben.

Der Weinbau von dem es einst in Oeffingen 70 HA gab, ist nur noch wenig und zwar an den Steilhängen des Weidachtales sowie an den Südlagen des Hardwaldes übrig. Der Rest der Wingerte ist innerorts.
Das Erzeugnis bleibt meist im Ort und wird nicht wie zu Bayrischen Zeiten nach Württemberg oder Augsburg mit vielen Steuerabgaben verkauft. Die letzte Weinlese in alter Zeit war im Jahre 1907, da die Reblaus sämtliche Reben vernichtet hatte, wurde der Weinbau eingestellt und mit dem Anbau von Hopfen und Obst verstärkt weitergeforscht.

 

Zu Glanzzeiten des Oeffinger Weinbaues verfügten wir sogar über 2 Keltern, die eine Hartkelter wo heute die Pfalaho stattfindet und die andere links neben der heutigen Obst und Gartenbauscheuer. Deshalb hieß der an dieser Stelle gelegene Sportplatz auch Keltersportplatz. Die Hartkelter ( siehe Bild ) wurde abgebrochen und derer Eichenbalken in den Neubau der Scheune von Alfons Kaiser in der Hofenerstraße verbaut, somit lebt sie irgendwie für uns weiter.

Ich hoffe euch angeregt zu haben und bitte um Unterstützung für ein neues tolles Projekt.
An Euch Hobbywinzer, denkt an uns wenn ihr euren eigenen Wein trinkt.
Euer 1.Vorsitzender und Überlandreporter Andreas Pfeiffer

Die Geschichte Oeffingens in Postkarten

29 Feb, 2020 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger, beim sichten meines Archives sind mir mehrere Postkarten aufgefallen, welche die Entwicklung unserer Heimatgemeinde zeigen. Anbei ein paar Beispiele der schönen Karten.

 

Bei dieser Gelegenheit bitte ich Euch Eure Fotoalben zu sichten und bei mir anzurufen um die Schätze zu archivieren.
Bis Bald Euer 1.Vorsitzender und Überlandreporter Andreas Pfeiffer

Faschingshochburg Oeffingen früher und heute

22 Feb, 2020 | Thema: Veranstaltungen | Author: Andreas Pfeiffer

Ja meine lieben närrischen Oeffinger Bürgerinnen und Bürger, passend zur 5.Jahreszeit bringe ich einen kleinen Bericht über die Geschichte des Faschings in Oeffingen. Vorab gesagt liegt uns Oeffingern die Fastennacht mit der katholischen Vergangenheit in der Wiege. Traditionell wird in katholischen Gegenden Fasching, Karneval oder die alemannische Fasnet vom Schmutzigen Donnerstag bis zum Aschermittwoch gefeiert.

Die ganz Fasnetsverrückten fangen schon am 11.11.des Jahres mit feiern und Häsabstauben an. Je nach Landstrich und Sitte bei jedem etwas anders, denn es sind zum Teil heidnische Bräuche die von den Römern und der Germanischen Bevölkerung vermischt wurden. Der Ursprung des Faschings wird wohl das laute Austreiben der Wintergeister sein. Sobald diese vertrieben sind, kehrt langsam Ruhe ins Jahr ein und in ein paar Wochen kann es in der Landwirtschaft wieder losgehen und ausgesät werden.

  

In der Region zwischen Schwarzwald, Nordschweiz und Allgäu in Höhe vom Bodensee befindet sich z.B. die Alemannische Fasnet, hier werden traditionelle geschnitzte Holzmasken, die sogenannten Larven getragen.
Es werden vorgegebene Schritte und Tänze und Sprünge vollführt, welche minutiös einstudiert sind und ganz genaue Bedeutungen haben. Ganz berühmt ist der Rottweiler Narrensprung den man jucken ! nennt.
Diese werden seit Generationen von den Alten an die Jungen weitergegeben. Oft sind auch einzelne Masken ganz bestimmte Personen wie zum Beispiel das Jockele oder der Hauptmann. Hier wird nichts dem Zufall überlassen, alles ist geplant.

Letzte Woche habe ich einen Schwarzwälder Kollegen aus Villingen-Schwenningen kennengelernt, der mir erzählte wie es dieser Tage bei ihnen Daheim zugeht. Er wohnt seit 10 Jahren in München, kehrt aber an Fasnet für 5 Tage alleine in sein Heimatdorf zurück und nimmt dafür jedes Jahr extra Urlaub. Nach seiner Aussage sind das 5 Tage Ausnahme-zustand. Der Tag beginnt um 5:30 Uhr mit Blaskapelle durch das Ort und dann geht’s zum Feiern in allen Häusern bis tief in die Nacht.

     

Diese Art von Fasnet wird bei uns auch verbreitet worden sein, jedoch nicht ganz so streng. Die Oeffinger Fasnet wird wohl aus der Zeit der Verwaltung vom katholischen Neuhausen herrühren, welche heute noch Faschingshochburg mit Festzügen ist. Kurzum war Oeffingen von je her nicht nur eine katholische Enklave, sondern auch eine Faschings Feierinsel im protestantischen Württemberg. Im Gegensatz zu unseren Nachbardörfern in denen man närrisches Treiben so gut wie gar nicht praktiziert, war hier schon immer die Hölle los. In Fellbach und Schmiden gibt’s eine Hexen bzw. Weingeistergruppe. Seit es in Oeffingen keine Faschingsumzüge mehr gibt, wandern viele Oeffinger am Faschingsdienstag zum Festzug in das ebenfalls katholisch vorgeprägte Hofen.

Man erinnere sich an die Zeiten als der Liederkranz, Turnverein, Fußballabteilung, Kinderfasching, Musikverein jeder Verein für sich die Festhalle füllte. Spektakulär der Seniorenfasching mit Pfarrer Pozorski. Aus meiner Jugend unvergesslich, der Rosenmontagsball der Landfrauen, bei dem man nur noch unter der Hand an Karten kam.
Ja das waren Zeiten, denn mehr und mehr lies die Feierlaune auch hier nach und eine Veranstaltung nach der anderen wurde aufgegeben. Alleine der Musikverein Oeffingen veranstaltet mit viel Liebe und Aufwand jedes Jahr seinen Faschingsball mit wechselndem Motto in der Turn und Festhalle. Es ist toll zu sehen wie diese Veranstaltungen jedes Jahr mehr Zuspruch bekommt und die Halle füllt. Dieses Jahr war es schon rekordverdächtig, denn alle Karten waren ausverkauft und es wurde mit voller Hütte gefeiert.

Die Landfrauen veranstalten einen schönen Kappenabend für ihre Mitglieder im Alten Schulhaus, ebenso gibt es noch einen Seniorenfasching. Schön, dass es wieder einen Wandel gibt. Wir als Heimatverein sind stolz darauf, dass Traditionen bewahrt und am Leben erhalten bleiben. In diesem Sinne viel Spaß, Helau, Narri Narro, Hawa, oder wie es auch immer bei euch heißt.

Oha! Jetzt isch es doch a bissle länger worda mei Berichtle.
Euer 1.Vorsitzender und Fasnetsreporter Andreas Pfeiffer
Eine Garantie auf Korrektheit kann ich nicht geben

Situation am Klosterplatz

15 Feb, 2020 | Thema: Kleindenkmäler | Author: Andreas Pfeiffer

Meine lieben Oeffinger Mitbürger. Der Heimatverein Oeffingen kümmert sich seit nun fast 21 Jahren um die Traditionen und Kleindenkmäler unserer Gemeinde. In dieser Funktion ist mir aufgefallen dass unser Klosterplatz etwas Liebe und Zuneigung bräuchte. Vor Jahrhunderten war dieser Platz das stolze Zentrum des Marktfleckens Oeffingen, auf den alle Hauptstraßen unserer Gemeinde Strahlenförmig hinführen. Hier stand das Rathaus, ebenso befand sich hier das Backhaus sowie ein kleiner Teich ( Schafswette ) zum tränken des Viehs und der Gänse. Er war immer schon Spielplatz und Treffpunkt der Kinder. In der Brunnenkammer wurde die Milch zur Abholung gekühlt, später stand hier das öffentliche Milchhäusle mit schwarzem Brett für öffentliche Informationen. Der alte flache Teich mit den Maßen 12 X 20 m wurde 1826 mit dem Brandschutt des Gasthauses Traube aufgefüllt.

 

Erst mit dem Neubau des heutigen Rat/Schulhauses an der Hauptstraße im Jahre 1912, wurde das Ortszentrum nach oben verlegt. Zur Zeit vor dem 3.Reich wurde auf dem Klosterplatz ein Löschteich in einer Betonwanne angelegt, der 1944 zum Einsatz kam. In den 1970 er Jahren wurde der Platz dann in den heutigen Zustand umgebaut.
Die Wanne befindet sich wahrscheinlich immer noch dort. 1989 wurde hier ein Denkstein zur 1200 Jahr Feier errichtet.
Der Platz wird regelmäßig in Stand gehalten und der Treppenbrunnen auch von einer Firma geputzt.

Soweit so gut, wie ich finde. Aber sind wir doch mal ehrlich:
nachdem die Bäume vor ein paar Wochen auf 0 geschnitten wurden, sieht man den trostlosen Zustand der Anlage, ausgenommen der Teil mit dem Denkstein und dem großen Baum. Mir ist klar dass die Stadt Fellbach kein Geld hat, aber eigentlich gehört die Gelegenheit genutzt um den Platz zu überarbeiten.

Wir haben hier am Ort 2 fähige Landschaftsgärtnerbetriebe, die man doch mal ansprechen sollte.
Die Remstalgartenschau ist zwar vorbei, aber nachhaltig wäre doch bestimmt noch Reserve da. Uns Oeffingern würde ein schöner Platz zustehen, so wie man ihn in einigen anderen Dörfern sieht. Der Brunnen könnte neu und zeitgemäß gestaltet und z.B. ein Pavillon zum Treffpunkt errichtet werden. Unsere Heimatgemeinde könnte wieder ein Herz bekommen, und unsere Identifikation stärken.

Mir persönlich liegt es sehr am Herzen, da es nur wenige Flächen innerhalb unseres Ortes in zentraler Lage gibt . Oeffingen besitzt seit unseren Zeiten beim Bistum Augsburg das Marktrecht. Dies wurde sogar im Jahre 1989 Anlässlich unseres 1200 Jahr Bestehens von Oeffingen durch OB Kiel feierlich erneuert. In der Vergangenheit gab es aber bis dato nur 1 X Markt in Oeffingen, vielleicht könnte diese Fläche erneute Versuche bringen. Nun es ist von mir etwas gegriffen, aber ein Marktplatz in Oeffingen!! Hier sollten sich Experten und zuständige der Stadtverwaltung sowie unsere Stadträte Gedanken machen.

Bis Bald, macht Euch Gedanken, sprecht mit Experten und Stadträten.
Euer 1.Vorsitzender und Überlandreporter Andreas Pfeiffer

Jahreshauptversammlung 2020

07 Feb, 2020 | Thema: Wahlen | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Vereinsmitglieder ,
wieder ist ein Vereinsjahr vorüber, und die Jahreshauptversammlung unseres Vereines stand an.
Am vergangenen Freitag trafen sich im Schlösslekeller 49 Personen zur JHV.



Der Vorstand begrüßte die Gäste und stellte Beschlussfähigkeit fest. Nach der Totenehrung für die 4 von uns gegangenen Mitglieder / Fördermitglieder, folgte der Bericht 2019 mit seinen vielen Aktivitäten.

  

Es war wieder schön zu sehen, was unser Verein im vergangenen Jahr wieder bewegt hatte.
Achim Kern übernahm freundlicherweise den Teil mit den Wahlen sowie Bestätigungen für diesen Abend.

Ergebnis der Wahlen :

1. Vorsitzender Andreas Pfeiffer auf 2 Jahre,
2.Vorsitzender Martin Kohnle auf 1 Jahr,
Kassier Hardy Wasilewski auf 2 Jahre,
Kassenprüfer Helmut Bronner auf 2 Jahre,
1.Beisitzerin Kerstin Dvorak auf 2 Jahre,
2.Beisitzerin Andrea Mathea auf 2 Jahre.
Pressewart übernimmt wieder kommissarisch Andreas Pfeiffer


Die Wahlen verliefen Einstimmig, und der 1.Vorsitzende begrüßte und beglückwünschte die Vorstandschaft, sowie den gesamten Ausschuss zu seinem Ergebnis.
Andreas Pfeiffer oT. "Ich möchte sagen dass ich sehr stolz auf meine Führungstruppe bin, und mich auf eine weitere Zusammenarbeit mit ihnen zum Wohle des Vereines freue."
Jürgen Zillmann berichtete als Werkstattleiter über den aktuellen Stand der Dinge im Schafstall.
Karl Kern berichtete als Museumsleiter über die Besucherzahlen und Aktivitäten im Heimatmuseum St.Josef.
Die Ein oder andere Anregung wurde ins Protokoll aufgenommen.
Neue Projekte werden uns auch in diesem Jahr begleiten, und die eine oder andere Neuanschaffung getätigt.
Es wird derzeit mit den Heimatvereinen im unteren Remstal Kontakt geknüpft, was sich in den Veranstaltungen widerspiegeln dürfte.

Bis Bald, euer neu gewählter 1.Vorsitzender und Überlandreporter.

Schäfer in Oeffingen

05 Feb, 2020 | Thema: Archiv | Author: Andreas Pfeiffer

Beim durchstöbern meines Bilderarchives bin ich auf dieses Foto aus den 1930 Jahren gestoßen. Es zeigt die Partie unterhalb der Gärtnerei Gauß in der Welzheimerstraße, gesehen aus Richtung Schmiden. Dieses Foto ist eines der wenigen die das Berufsschäfern hier bei uns in Oeffingen zeigen. Markant ist jedoch der Umstand dass wir in der Schulstraße links neben dem Schlössle einen Gebäude mit Namen Schafstall besitzen, der von der Gemeinde Oeffingen unterhalten wurde. Die Schäfer waren damals auch keine ortsansässigen Leute, sondern reisende Schäfer mit ihren Herden. Die Schäfer haben sich die Genehmigung zum Abgrasen der Gemeindeflächen und Feldwege bei der Gemeindeverwaltung einholen müssen. Wenn das Wetter im Winter zu schlecht wurde, konnten diese Schäfer dann ihre Herde im Oeffinger Schafstall übernachten lassen.

  

Es gibt wenige Belege aus dieser Zeit, jedoch wurden immer wieder auch von Oeffingern kleinere Schafherden gehalten, so die Familien Heinz und Alfred Rombold, Gärtnerei Hubert Gauß, Martin Eichner. Heute werden die Grünflächen am Oeffinger Berg wieder von professionellen Schäfern mit ihren Schafen abgeweidet. Dies hilft mit unsere schöne Landschaft zu pflegen und zu erhalten. Es ist schön zu sehen, dass bei aller Technik die wir heute haben, die Schafe immer noch ihre Daseinsberechtigung haben. Mitunter weil sie in unwegsamen Gelände zuverlässig, fast ohne Abgase und leise ihre Arbeit machen, wo wir Menschen doch sehr viel beschwerlicher unterwegs wären.

Wir sehen uns vielleicht am kommenden Freitag zur Jahreshauptversammlung.
Bis dahin euer Überlandreporter und 1.Vorsitzender Andreas Pfeiffer

Serie - Made in 7013 Oeffingen

30 Jan, 2020 | Thema: Serie | Author: Andreas Pfeiffer

Fortsetzung unserer Serie Made in 7013 Oeffingen

Wer einen oder mehrere Handwerker im Dorf hat kann sich von schreiben. Das ist ein Satz den man immer öfter hört. Zum Beispiel eröffnen immer mehr Bäckerei und Metzgereifilialen aus Großbetrieben, der kleine Handwerksbetrieb gibt früher oder Später sein Geschäft auf. Es ist vielleicht die Zeit in der keiner mehr früh aufstehen will oder körperlich arbeiten mag. Mag es am Nachwuchs liegen oder an den Lebensmittelpreisen, wahrscheinlich an allem. So können wir hier in Oeffingen unter anderem stolz darauf sein, dass ein Handwerksbäcker Tag täglich mit seiner kleinen Truppe diese Tradition hochhält und schafft und backt wie früher.

      

Frühmorgens steht Rudolf Gaier mit seinem Sohn nun schon in 4.Generation in der Backstube und produziert nach alter Väter Sitte seine Lebensmittel. Man schmeckt halt den Unterschied zum Fabrikbrot. Mein Urgroßvater Adolf Pfeiffer war einst Besitzer dieses Gasthauses, das Damals noch den Namen Krone trug. Seine Tochter Johanna heiratete dann den jungen Bäcker der direkt vom 1.Weltkrieg 1918 nach Oeffingen kam.

Ursprünglich kam Gotthilf Gaier aus Aich, er wollte aber nicht mehr in den väterlichen Betrieb zurück. Das Wirtshaus war immer auch Treffpunkt der Gesellschaft aus Stuttgart, sowie Ort für den Gedankenaustausch bei Unternehmerstammtischen und bei Treibjagden.

Beim traditionellen Gans oder Reh Essen sowie bei Hochzeiten im Kaffee Gaier war die Hütte voll besucht. Helene Gaier wird dieser Tage 95 Jahre und ist noch täglich in der Bäckerei um nach dem Rechten zu sehen oder irgendwo mit zu helfen. Dieses Gasthaus Germania beim Gaieronkel war für mich Früher immer auch schon Inspiration und Klassenzimmer für lebendigen Geschichtsunterricht.

Halten wir diese Handwerker in Ehren, unterstützen Sie und freuen uns dass es diese Kunst noch gibt. Der Heimatverein verwendet bei seinen Veranstaltungen nur Brot aus dieser Bäckerei, denn darin sehen wir die Chance örtliche Betriebe zu erhalten. Nicht hinterher jammern, wenn sie es nicht mehr gibt. Fortsetzung folgt.

Euer Überlandreporter und 1.Vorsitzender Andreas Pfeiffer

Nachruf Kurt Baumann

17 Jan, 2020 | Thema: Vereinsnachrichten | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffinger, liebe Vereinsmitglieder ,
Ich wünsche Euch allen ein gutes neues Jahr mit viel Gesundheit und Zufriedenheit.

Die Heutige Ausgabe unseres Mitteilungsblattes möchte ich nützen um danke zu sagen an unseren im Dezember verstorbenen Kurt Baumann. Er war ein Mann der ersten Stunde in unserem Verein, und erforschte viele alte Fotoaufnahmen, Sitten und Gebräuche in unserer Gemeinde.

Stets hatte er neue Ideen und unterstützte mich in allen Projekten. Unvergessliche Situationen waren die Festzüge als 7 Schwaben, oder das Stangenklettern bei der Fahnenhocketse im Hof der Familie Gauss, Festwagenschmücken Wanderführer nach Rems und Heimatabende über die Landwirtschaft oder den Fliegerangriff auf Oeffingen.

Wie kam er dann als Moderator in Lederhosen oder Bauerntracht auf die Bühne. Unterstützt hat er mich auch sehr durch das betreiben unserer Vereinswerkstatt in der natürlich auch mal eine Metzelsuppe mit Knöchleessen veranstaltet wurde.

Ja Kurt, Du wirst in unserem Verein fehlen. Als Anerkennung seiner Dienste wurde bei der Trauerfeier am 09.01. eine Gesteckschale am Grab niedergelegt. Als Ehrenbezeugung von mir, hat Ihn unser Fahnenträger Alfred mit unserer Vereinsfahne an sein Grab geleitet. Ruhe in Frieden.

Dein 1.Vorstand Andreas Pfeiffer.

     

In eigener Sache

03 Jan, 2020 | Thema: In eigener Sache | Author: Andreas Pfeiffer

Interessiert Sie ein bestimmtes Thema, welches bei einem Heimatabend behandelt werden soll,
dann setzen Sie sich bitte mit unserem Vorstand in Verbindung.

Ahnenforschung
Wollen Sie Ihre verwandtschaftlichen Beziehungen näher kennen lernen oder haben Sie Fragen bzgl. Ihrer Vorfahren ? Wer Ahnenforschung betreiben möchte, der kann sich mit dem Vorstand in Verbindung setzen. Gerne vermitteln wir den Kontakt zu Frau Christina Lamparter. Frau Lamparter steht mit Rat und Tat zur Seite und freut sich über Aufträge.

Heimatmuseum St. Josef
Buchen Sie Sonderführungen ab 10 Personen. Ansprechpartner: Karl Kern, Tel.: 0711/511998.
Eintritt: Erwachsene 2.- EUR, Kinder/Schüler/Studenten: 1,- EUR.

Ausstellung im Schlössle
Unsere Dauerausstellung im Schlössle (Bilder und Exponate zu: Frühgeschichte Oeffingen, historische Spielsachen usw.) ist kostenlos zu sehen. Die Öffnungszeiten korrespondieren mit denen der Geschäftsstelle des TV Oeffingen.
Die Ausstellung ist also immer Dienstags von 14:30 Uhr - 19:00 Uhr und Freitags von 8:30 Uhr - 12:30 Uhr zu besichtigen.

Scillawald-Rundwanderweg
Der Flyer zu dem vom Heimatverein Oeffingen und dem Bürgerverein Hofen konzipierten Scillawald-Rundwanderweg ist kostenfrei erhältlich bei Frank Schwinghammer (
Tel.: 0711/516370, E-Mail: frank.schwinghammer@freenet.de)
oder zum Herunterladen hier links auf unserer Webseite Rundwanderweg.

Verfügen Sie über Fotografien, Dokumente oder Gegenstände aller Art aus der Oeffinger Geschichte, die Sie dem Heimatverein überlassen möchten, dann setzen Sie sich bitte mit unserem 1.Vorsitzenden,
Andreas Pfeiffer (Tel.: 0711/5181782) in Verbindung

 

 


Bankverbindung: Volksbank am Württemberg, IBAN: DE66 6006 0396 1580 9990 00, BIC: GENODES1UTV

Hinweis: Heimatmuseum St. Josef - Buchen Sie Sonderführungen ab 10 Personen.
              Ansprechpartner: Karl Kern, Tel.: 511998. Eintritt: Erwachsene 2.- EUR, Kinder/Schüler/Studenten: 1,- E