Anschriften und Adressen des Heimatvereins

2020 | Thema: Adressen | Author: Andreas Pfeiffer

Das Museum des Heimatvereins befindet sich in 70736 Fellbach-Oeffingen in der Remserstrasse 12.
Führungen können bei Karl Kern Remserstrasse 15 und unter 0711-511998 gebucht werden.
Die Heimatabende finden im Schlössle in 70736 Fellbach-Oeffingen Schulstrasse 14 statt.
Sonderveranstaltung sowie die Weihnachtsfeiern im Gemeindezentrum Oeffingen neben der katholischen Kirche.

Wegen der aktuellen CORONA Situation bleibt unser Museum noch geschlossen.
Weiterhin finden aktuell noch keine öffentlichen Veranstaltungen statt.
Die Ausstellungsräume im Schlössle sind zu den gewohnten Öffnungszeiten des TVOE (Di+Fr) wieder geöffnet.


Abstand halten - Maske tragen - gesund bleiben

      

Oeffingen am Neckar

28 Juli, 2020 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger,
heute habe ich mir ein Thema vorgenommen welches wieder einmal unser Alleinstellungsmerkmal in Gesamtfellbach zeigt. Oeffingen am Neckar. Schon unsere Vorfahren in der Steinzeit siedelten hier strategisch am Neckar gelegen, was sicher viele Vorteile mit sich brachte. Unter anderem auch die Schiffart und der Fischfang.

Unter Eberhard Ludwig von Württemberg wurde der Neckar schiffbar gemacht. Die Schiffe oder Flöße mussten noch von Pferden, die entlang des Flußufers liefen, an einer Leine gezogen werden. Diese Technik nennt man auch ( Treideln ).
Der Bau des Leinpfades auf den Oeffinger Neckarwiesen musste zuvor von der Ortsherrschaft genehmigt werden.

Trotz großer Schäden und Beschwerlichkeiten, welche die Oeffinger auf sich nehmen mussten, ermahnte das Domkapitel in Augsburg seine Untertanen 1713, die Schifffahrt auf dem Oeffinger Territorium auf alle Weise zu fördern. Nicht nur dass viele hinderliche Bäume weggeräumt werden mussten, wurden auf den Wiesen und herrschaftlichen Weiden viel Schaden angerichtet. Der Obervogt von Oeffingen beschwerte sich daher beim Oberamt in Cannstatt, dass auf Oeffinger Markung gegraben werde und die Schafweide sehr Notleide. Die Arbeiter hörten nicht auf den Oeffinger Feldschützen, da sie ihren Auftrag nicht von Oeffingen hätten.

Nach den umfangreichen Oeffinger Schifffahrtsakten von 1740 -1810 mußten der zerrissene und ausgetretene Leinpfad wiederholt ausgebessert werden und am Nordufer immer wieder neues Weidengeflecht angebracht werden, um das Ufer zu stabilisieren. Hunderte von Baupfosten und Faschinen aus Weiden mussten angebracht werden.
Immer wieder beschwerte sich der Obervogt von Oeffinger beim Oberamt Cannstatt über die Schäden am Neckarufer, die durch den Schiffsbetrieb entstanden sind. Schließlich stellte das königlich bayrische Obervogteiamt in Oeffingen 1810 Schadenersatzforderungen für den geschmälerten Grasertrag an den Neckarwiesen der durch das überraiteln der Pferde entstanden war.



Auf dem Neckar wurden allerlei Waren und Güter nach Stuttgart geschifft, unter anderem war ein wichtiger Transport von Bauholz für die aufstrebende Stadt Stuttgart. Wie wir bei einem tollen Heimatabendvortrag vom Neckarguide Wolfgang Zwinz aus Hofen gehört hatten, wurde im Welzheimer Wald Holz gefällt und im künstlich dafür angestauten Ebnisee gesammelt. Anschließend wurde das Holz durch das Wieslauftal nach Schorndorf geflößt. Hier gesammelt und dann auf der Rems Richtung Neckar weitergeflößt. Am Ende der Rems bei Neckarrems wurden die Baumstämme aus dem Wasser genommen und auf dem Holzplatz ( wo heute das neue Rathaus von Remseck gebaut wird ) gestapelt. Von dort aus wurden neue Flöße zusammengestellt und auf dem Neckar Richtung Stuttgart gezogen ( geraitelt ) wo das Bauholz schon dringend erwartet wurde. Noch heute erinnert die Holzgartenstraße in Stuttgart an die Entladestelle.



1930 wurde der Neckar begradigt und weiter auf die Oeffinger Seite verlegt. Die Schiffe hatten Dampfmaschinen und die Pferde zum Ziehen waren überflüssig geworden. Die Oeffinger Wiesen wurden bei Hochwasser geflutet und mancher Oeffinger hatte dann die Möglichkeit frischen Fisch im Gras aufzusammeln. Schifftransport war für Oeffingen nicht wichtig, da wir meines Wissens keinen Hafen besaßen. Personenverkehr war zu Vergnügungszwecken eher interessant, deshalb wurde in den 1960 Jahren eine Schiffsanlegestelle für die Epple Neckarschifffahrtsgesellschaft eingerichtet, die bis in die 1980 Jahre in Betrieb war. Nachdem das Veranstaltungslokal geschlossen hatte, wurde die Anlegestelle aufgegeben. Heute erinnert eine stilisierte Anlegestelle an diese Tradition.

Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer

Vereinsleben - Ehrenamt

20 Juli, 2020 | Thema: Vereine | Author: Andreas Pfeiffer

Ich hoffe es geht Euch Allen Gut und Ihr seid bei bester Gesundheit.
Was hätten wir jetzt eigentlich für schöne Veranstaltungen in unseren Vereinen gefeiert, aber dieser Virus macht es uns allen nicht leicht. Vereinsleben ist eines was man überstehen wird, aber manchen Unternehmern ist in der jetztigen Situation gar nicht zum Lachen zumute. Nun denn meine Lieben, wir Oeffinger haben schon manches in unserer Vergangenheit durchmachen müssen, auch diese Krise wird vorübergehen obwohl niemand den Ausgang kennt.

Auf alle Fälle stehen Eure Vereine für Euch bereit und freuen uns auf ein Wiedersehen.
Ihr fehlt uns genauso sehr wie wir Euch. Denkt an die als selbstverständlich angenommen Feste, die jedes Jahr organisiert und vorbereitet werden, sei es das Musikfest mit Beachparty, die Museumshocketse, Ortsführungen, die Maibaumaufstellung, Obst und Gartenbauscheurenfest, Kirchturmhocketse, Veranstaltungen von den Landfrauen oder dem Turnverein mit seinen vielen Untergruppen, Liederkranz, FIAT 500 Club, Seniorengruppe, Schachfreunde und alle die ich nicht erwähnt habe, eben alle die das kulturelle Leben eines Ortes wie unseren ausmachen.

Jetzt wäre die Zeit einmal dankbar daran zu denken, wieviele Menschen im Dorf ehrenamtlich im Verborgenen all dies ermöglichen. Ich möchte mich recht herzlich bei Euch allen für den Einsatz bedanken, denn ohne Eure Hilfe könnte keine einzige Veranstaltung stattfinden. Wir brauchen Euch alle in 2021 wieder im Einsatz.

  

Anbei möchte ich mit ein paar Bildern an diese Feste erinnern.
Bis Bald Euer 1.Vorsitzender vom Heimatverein und Reporter Andreas Pfeiffer
Altes schwäbisches sprichwort sagt : Kopf hoch, wenn dr Hals au dreggig isch

Ritterburg Spende an den Heimatverein

15 Juli, 2020 | Thema: Museum | Author: Andreas Pfeiffer

Meine lieben Oeffingerinnen und Oeffinger,
unser Verein ist bei der Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen durch die Beschränkungen immer noch etwas gelähmt, von Alltag kann noch lange nicht die Rede sein, aber es wird gearbeitet und alles Mögliche repariert und für die Öffnung vorbereitet. So freut es mich umso mehr, dass die Aufrufe an die Mitglieder sowie in meiner Kundschaft zu einem sehr schönen Erfolg geführt haben. Eine Familie Weber aus Schmiden, siehe Foto hat sich bei mir gemeldet und dem Heimatverein ein paar tolle Sachen vermacht. Es handelt sich um eine riesige Modell-Ritterburg, sowie den dazu gehörigen Soldaten samt Blechspielzeug in Form von Panzern und Kanonen.

    

Zur Geschichte:
Seit es Spielzeug gibt wurde dies immer als Früherziehung der Kinder auf ihren späteren Weg und ihre Aufgaben vorbereitend eingesetzt. So spielten Mädchen schon immer mit Puppen und Puppenküchen um sie auf Ihre klassische Rolle als Mütter und Hausfrauen zu prägen, denn das sahen sie ja so zu Hause. Mutter Zuhause am Herd, Papa auf dem Feld oder in der Fabrik oder mit Pfeil und Bogen auf der Jagd. Jungs spielten mit Bauernhof und Eisenbahnen und eben in Kriegszeiten auch mit Blechpanzern und Soldaten. Der Vater und die halbe Verwandtschaft war Soldat und im Krieg. Uniformen gehörten zum gesellschaftlichen Alltag was sich im Spiel widerspiegelte.
Das Spiel der Kinder veränderte sich immer wieder, so wurde nach dem Krieg dieses Kriegsspielzeug wieder aus den Kinderzimmern und unterm Weihnachtsbaum verbannt. Es passte eben nicht mehr in die Zeit.

Die Ritterburg samt Figuren stammen aus den Jahren 1930-1940 und wurden u.a. von der Firma HAUSSER in Ludwigsburg hergestellt. Verkauft wurden diese Spielzeuge klassisch z.B. hier in Fellbach beim Spielwaren Mack in der Bahnhofstrasse. Es war schon damals eine kostspielige Angelegenheit diese handbemalten Gipssoldaten ( ELASTOLIN ) oder Blechfahrzeuge zu kaufen.

Zum Vergleich:
ein Arbeiter verdiente am Tag 1,- RM eine Figur ca. -,35 RM Laut HAUSSER Katalog kostete eine Kanone aus Blech, die sogar kleine Bolzen schleudern konnte 3,-RM ein Fahrzeug oder Burg bis zu 15,- RM. Dieses Spielzeug von Familie Weber gehörte 2 Brüdern die 1939 in den Kriegsdienst mussten und von dem einer nicht mehr zurückkam. Der andere Bruder hatte wohl nach seinen echten Kriegserlebnissen bis 1945 vom Kriegsspiel die Nase gestrichen voll. Die Spielkiste wurde auf den Dachboden verbannt, wo sie Jahrzehnte gelagert wurde. Die nächste Generation Kinder waren lauter Mädchen, die sich nicht dafür interessierten. Wiederum die nächste Generation hatte kein Interesse an den Sachen und so kam der Heimatverein auf den Plan.

Die Ausstellungsstücke wurden von mir aufbereitet und bekommen nun einen Ehrenplatz in den Vitrinen im Schlössle.
Zu besichtigen sind die Sachen zu den gewohnten Öffnungszeiten des TVOE dienstags und freitags. Eintritt frei.
Ein herzliches Dankeschön an Familie Weber für die Unterstützung und Aufruf an weitere Sachspender.
Suche immer alte Fotos von Oeffingen zum Kopieren, Originale bleiben bei Euch.

Bis Bald Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer .

Traditionen - Oeffinger Zwiebelweiber

6 Juli, 2020 | Thema: Tradition | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffinger und Oeffingerinnen,
Euer Heimatverein kümmert sich nun schon seit 21 Jahren um den Erhalt und die Pflege alter Traditionen und Sitten in unserem Heimatdorf Oeffingen. Was mich immer wieder freut ist, dass Traditionen auch neu begonnen werden können. So entstanden die Oeffinger Zwiebelweiber letzte Woche aus einer Laune heraus.

          

Es begann alles damit dass Eberhard Kohnle ( Gärtnermeister ), der im Nebenerwerb ( Hobby ) mit seinem Bruder und der halben Verwandtschaft Lanwirtschaft betreibt. Das Anwesen im Reiterwegle wird seit Generationen bewirtschaftet, so war Damals auch der Gemeindebock von Oeffingen hier ansässig. Der große Freundeskreis der Kohnles hilft bei jeder Gelegenheit mit ob es beim Kartoffelstecken, Ernten, Zwiebelputzen und bündeln, usw. ist. Ebenso beim Hausschlachten oder was sonst so anfällt und alleine doch beschwerlich wäre. So entstand diese Helfergemeinschaft die natürlich den Spaß immer im Vordergund stehen hat.

         

In Zeiten von CORONA hält man noch mehr zusammen und freut sich auf ein Wiedersehen natürlich mit Abstand.
Man kann sich vieles kaufen im Leben, aber unbezahlbar sind Freunde auf die man sich verlassen kann. Nun denn, wie man sehen kann waren gar nicht genug Zwiebel da um den ungebremsten Arbeitseifer der Oeffinger Zwiebelweiber zu bändigen.

Aber 2021 muss man bei Kohnles eben noch mehr Zwiebel anbauen.
Unter uns gesagt : es hatte auch einen Vorteil für mich als Vereinsreporter : ich habe einen Bund Frühlingszwiebel bekommen und mit frischen Kartoffeln noch am gleichen Abend verspeist. Herrlich ! Wenn Eich jetzad ds Wasser im Maul zemalauft, no hend mr alles recht gmacht. Die Bilder wurden von den Personen aus Datenschutzgründen freigegeben.

Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeifferr

Anekdoten aus Oeffinges Vorgeschichte

23 Juni, 2020 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger, danke für Eure lobenden Worte über meine Berichte, ich schreibe eben wie mir das Maul gewachsen ist und das kommt glaube ich gut an. Weiter geht es heute mit alten Anekdoten und Bildern aus meinem Archiv für Euch. Viel Spaß beim Ansehen.

     

Anekdoten aus Oeffingens Vorgeschichte :
In Oeffingen gab es ca. 1930-1940 den sogenannten Lugenbeutelverein . Dieser bestand aus dem Kassier Ludwigs Karl Gauß ,Robert Schweizer und noch ein paar originale dessen Namen mir gerade nicht einfallen mögen. Getroffen haben sie sich immer in der Germania beim Gaier Gotthilf. So manche Geschichte gibt es über diesen Verein zu erzählen, den Vereinssinn habe ich noch nicht erforschen können, jedoch sagt der Vereinsname schon das meiste aus. So nahmen die Mitglieder an einem Festzug mit Pferdekutsche teil, mit Orden geschmückt, jedoch war keiner von ihnen beim Militär.
Der Pfarrer Dangelmaier fragte eines Tages beim Gaier den Ludwigs Karl ob er auch in den Verein beitreten könne, da antwortete dieser : Herr Pfarrer des goht net, zur Aufnahme muaß mr mindestens 1 mol em Johr d Wohrheit saga, ond des brengat sie net na.



Eine der schönsten Geschichten ist aber der Tot eines in Aldingen befreundeten Kameraden, der im Frühjahr verstorben ist und die Trauerkarte nach Oeffingen zu Robert Schweizer geschickt wurde. In dieser wurde auch der Beerdigungstermin genannt und zu dem alle Kameraden vom Lugabeutelverein eingeladen wurden. Die Frau von Robert Schweizer wollte vermeiden dass der Herr 2 Tage im Betrieb fehlt und hat kurzerhand die Karte unterschlagen und sie in den hundertjährigen Kalender nach hinten gelegt. Das Jahr ging zu Ende und im Kalender stand die Geburt eines Kalbes bevor, beim Durchblättern des Kalenders fiel die Trauerkarte auf den Tisch. Nun hiess es Ruhe zu bewahren ; Kameraden organisieren, Kranz kaufen, Kutsche anspannen Frack und Zylinder anziehen und 6 Monate später zur Beerdigung nach Aldingen fahren. Die Aktion dauerte wie von Frau Schweizer schon im Frühjahr befürchtet 2 Tage, ebnen nur ein halbes Jahr später. Ihre eigen Worte waren : manches kam r eba net verhindra.

Bis bald bleibat gsond Euer Reporter und 1.Vorsitzender Andreas Pfeiffer

Museum Hocketse - Erinnerungen

16 Juni, 2020 | Thema: Veranstaltungen | Author: Andreas Pfeiffer

Meine lieben Oeffinger und Oeffingerinnen,
ich hoffe es geht Euch allen gut und Ihr seid gesund und munter. Jetzt wäre es eigentlich Zeit für unsere traditionelle Museumshocketse, aber die Vernunft sagt leider etwas anderes. So müssen wir dieses Jahr eben in Erinnerungen schwelgen und uns auf normale Zeiten freuen.
Seit Gründung unseres Heimatvereines im Jahr 1999 war es schon immer unser Bestreben mit Euch zusammen Traditionen zu pflegen und zu feiern, denn das Leben ist schon ernst genug. Die erste Fahnenhocketse fand damals bei Familie Gauß / Schweizer in der Aldingerstraße statt. Unvergesslich waren die Feste in der Scheune die durch unseren Patenverein Musikverein Oeffingen musikalisch begleitet wurde und Kurt Baumann eine Kletterstange aufgestellt hatte um den Kinder zu zeigen wie früher gespielt und gefestet wurde. Ich erinnere mich noch gut als die Enkelin von Albert Stocker als erste auf den Masten geklettert war und die Schokolade abgeholt hatte.
Spanferkelausstellung, Freilichtmuseum in der Scheune, Fahnenhissen, Sonnwendfeuer mit der Feuerwehr auf dem Oeffinger Berg, Gastbesuche der Heimatvereine Rems und Schwaikheim, sowie des Infanterieregiment 121 mit Kanone.

   

Als der Hof Gauß abgebrochen wurde verlegten wir unseren Festplatz in den Hof des Kindergartens direkt neben unserem Heimatmuseum. Dies gab der Veranstaltung einen neuen Touch, was dem Zustrom und Besuch des Museums auch zu Gute kam. Aus räumlicher Enge spielt der MV derzeit nicht mehr hier, könnte aber mit dessen Vorstand einmal angeregt werden. Das fest ist etwas kuscheliger und wird durch kleine Dinge wie Oldtimerausstellungen und seit 2019 mit vorheriger historischer Ortsführung erweitert. Nach wie vor muss man sagen, dass diese Veranstaltung ohne fleißige Helfer nicht zu bewältigen wäre, ebenso benötigt es einen fähigen Ausschuss mit Kassier und Wirtschaftsführer.



Ebenso bedanken möchte ich mich bei allen die dazu beigetragen haben wie auch das Museumsteam Kern, allen Kuchenspendern und Uli Stengel für seine selbstproduzierten Bauernbratwürste. Bevor ich jetzt noch sentimental werde, muss ich Euch allen Helfern wie Gästen sagen, dass es mir wirklich fehlt mit Euch gemeinsam und unbeschwert zu feiern oder sich auch nur über dies und das zu unterhalten, eben die Kleinigkeiten was das Leben so ausmacht.

Und wenn au bloß a bissle Blödsinn isch was mr rausschwätzt. Wie z.B. die Geschichte eines alten Gärtnermeisters aus Oeffingen der nachts mit einem hiesigen Pfarrer leicht angesäuselt von Schmiden her auf dem Heimweg war.
Als beide eingehakt in den Graben fielen sagte der Gärtnermeister zum Pfarrer: Herr Hochwürden glauben Sie an eine Auferstehung? Die Antwort vom Pfarrer kam prompt: Ja aber nicht in der nächsten halben Stunde.
Euer Reporter und 1.Vorsitzender Andreas Pfeiffer

Alte ehemalige Gebäude in Oeffingen

05 Juni, 2020 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffinger und Oeffingerinnen,
ich hoffe dass es Euch allen gut geht und Ihr gesund seid. Ich forsche gerade wieder in meinen Bilderarchiven und werde davon auch wieder das ein oder andere Foto hier veröffentlichen. Sehr schön ist auch die Reaktion von Euch darauf, da mancher rätselt wo diese Fotos entstanden sind.
Bitte durchsucht die Fotoalben in den Wohnzimmerschränken nach weiteren Schätzchen. Ich freue mich bereits darauf. Anbei wieder ein paar alte Bilder aus vergangenen Tagen. Viel Spaß beim Anschauen, denn die Zeit wird kommen an denen wir wieder Heimatabende und Feste miteinander feiern dürfen und können.

    

Ich bin etwas traurig dass wir unsere traditionelle Museumshocketse sowie den historischen Ortsrundgang dieses Jahr ausfallen lassen müssen.  Als kleines Schmankerl und als Zeichen dass sich in diesen ruhigen Zeiten in Eurem Heimatverein trotzdem etwas bewegt, besucht doch einfach mal unsere Ausstellung im Schlössle und schaut bei der Gelegenheit unseren neuen Fahnenschrank an. Öffnungszeiten der TVOE Verwaltungsstelle.



Es ist zwar noch etwas hin, aber ich bin ebenfalls gespannt ob es dieses Jahr überhaupt in den Vereinen Weihnachtsfeiern oder Weihnachtsmärkte geben wird.
Sobald es unsere Regierung zulässt, werden wir eine Ausschußsitzung abhalten.
Bis bald Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffers

Landwirtschaft in Oeffingen

18 Mai, 2020 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Ja meine lieben Oeffingerinnen und Oeffinger, in dieser schwierigen Zeit wird einem deutlich, dass es nicht selbstverständlich ist Lebensmittel unbegrenzt zur Verfügung zu haben.
Die Wertigkeit unserer Landwirte und die von ihnen produzierten Nahrungsmitteln werden immer erst in Krisen bemerkt.

Mir war es einfach mal danach auf unsere Vorfahren am Ort hinzuweisen, welche schon immer für die Produktion von Lebensmitteln für den Eigenbedarf, sowie der Bevölkerung gesorgt haben. Meines Wissens gab es in Oeffingen 1940 ca.30 Bauern mit ihren landwirtschaftlichen Anwesen in Oeffingen. Heute sind es noch 5 zum Teil Nebenerwerbsbauern, Zahlen unter Vorbehalt. Deshalb: ein dreifach Hoch dem Baurabund !!



Ärgert Euch nicht wenn ein Bulldog entgegen kommt, oder vor Euch herfahrt. Es isch au net schlemm wenns halt amol nach Mist riechen sollte. Des ghört eba au dazu. Anbei ein paar Impressionen aus alten Tagen.
 
Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer PS: Älle Vädder en schöna Vadderdag

Der neue Fahnenschrank ist da

10 Mai, 2020 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger, im Dorf gibt es Erfreuliches zu berichten.
Unser Heimatverein Oeffingen wurde im Jahre 1999 gegründet und als Symbol der Gemeinschaft haben wir dann auch eine eigene Fahne kreiert und angeschafft. Ein Gremium des Vereines entwarf zusammen mit der Fahnenfabrik Kössinger in Bayern unser Schmuckstück, welches dann in monatelanger Handarbeit vollendet wurde, siehe Bild.

 

Die Fahnenweihe, wer könnte diesen Event vergessen, fand dann mit dem Jubiläum unseres Patenvereines
( Musikverein Oeffingen ) am 04.Juli 2004 mit gemeinsamen Festzug durch Oeffingen statt. Zuvor begleiteten uns feierlich unsere Fahnendamen bei der Zeremonie in der kath. Kirche, wo die Fahne geweiht und offiziell enthüllt wurde. Wunderschön war der Zug aus befreundeten Vereinen aus Nah und Fern mit ihren Fahnen, sowie einigen Blaskapellen durch unsere Heimatstadt. Hier zeigte sich wieder, dass wir Oeffinger zu feiern verstehen, wenn man uns lässt!



Nun hat es einige Zeit gedauert bis wir die endgültige Lösung der Aufbewahrung unserer Fahne gefunden hatten.
Aber was lange währt wird endlich wahr. Wir haben die Firma Koch und Hildinger aus Schmiden mit dem Bau des Fahnenschrankes beauftragt und letzte Woche wurde dieser dann aufgebaut.
Vielen Dank an die Firma Koch und Hildinger für die tolle Arbeit und schöne Umsetzung des Projekts. Wir glauben, dass unsere Fahne nun ihren würdigen Platz in der Bevölkerung gefunden hat. Zu betrachten ist sie immer an den Öffnungstagen des TVOE im 1.Stock, vor den Ausstellungsräumen und dem Trauzimmer im Schlössle.
Sobald wir wieder an Veranstaltungen teilnehmen dürfen, wird unsere Fahne natürlich dabei sein. Unser Fahnenträger Alfred Kurzenberger freut sich schon darauf. Ihr seht im Verein passiert trotz der Krise einiges.
Bleibt gesund, wir freuen uns auf Euch.

Bis Bald Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer.

Wir alle haben derzeit uns

Natur in der Corona Krise

06 Mai, 2020 | Thema: Natur | Author: Andreas Pfeiffer

Die Natur meint es gut mit uns, Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger.

Wir alle haben derzeit unser normales Leben etwas verändern müssen, was aber auffällt ist in dieser Zeit, dass mehr Menschen sich mit ihren Familien beschäftigen, ihre Grundstückle und Gärten noch mehr pflegen und ihren Rasen noch öfter mähen als sonst. Das Gartenhäusle wird geputzt und gestrichen sowie vielleicht ein neuer Grill angeschafft oder die Terrasse neu gepflastert. Baumärkte sowie Bauunternehmer erleben gerade ihren Höchstumsatz.
Jeder macht es sich Zuhause schön und werkelt wo er kann.
Denn eines ist klar, dieses Jahr werden wir wohl unseren Urlaub in heimischen Gefilden verbringen.

  

Doch ein Glück ist, dass jeden Tag die Sonne scheint und schönes Wetter ist, man stelle sich vor die letzten 5 Wochen wäre es regnerisch, kühl und wüst gewesen. Die Menschen wären tagelang mit ihren Kindern in den Häusern geblieben und sich gegenseitig auf die Nerven gegangen. Man sieht auf jedem Feldweg Menschen mit Abstand und dies in kleinen Gruppen von bis 2 Personen laufen. Der Mindestabstand wird eingehalten und von den Feldschützen kontrolliert.
Ich selbst habe dies letzte Woche im Aldinger Feld gesehen. Ich habe heute diesen Bericht als Dank an unsere Natur verfasst, denn ich glaube dass Sie uns für unser vorbildliches Verhalten belohnen möchte.
Genießt trotzdem die Zeit zusammen und bleibt gesund und munter.

Eure Vereine freuen sich auf Euch.
Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer

Oeffinger Vereinsleben in der Corona Krise

20 Apr, 2020 | Thema: Vereine | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger, zuerst einmal hoffe ich, dass es Euch allen gut geht und Ihr gesund seid.
Uns Gewerbetreibenden wünsche ich einen baldigen Arbeitsstart, den Angestellten einen baldigen Arbeitsalltag mit ihren lieben Kollegen in den Firmen und Büros.

Viele von uns möchten Homeoffice ganz alleine auch nicht auf Dauer machen. Bei allen die sich für uns in dieser komischen Zeit täglich einsetzen, möge es bei der Feuerwehr, im Rettungsdienst, in Arztpraxen, Geschäften oder Dienstleister aller Art sein, möchte ich mich recht herzlich bedanken und hoffe, dass die Wertschätzung auch nach der Krise anhalten möge. Diese derzeitige Krise schmeißt alles für uns geordnete über den Haufen und verändert natürlich auch die Vereinslandschaft in unseren Gemeinden enorm. Wer hätte das noch im Februar gedacht, dass Veranstaltungen und Aktivitäten die seit Generationen gewachsen sind von einem Tag auf den anderen nicht mehr stattfinden können. Doch wir lassen uns nicht erschüttern!

Eure Vereine arbeiten täglich im Verborgenen weiter und bereiten sich auf die Zeit danach vor um dann voll durch zu starten. So zum Beispiel schneiden die Mitglieder des OGV ihre Obstbäume und bereiten ihre Gärten und Felder für die Aussaat vor. Bei den Kleintierzüchtern werden die Tiere versorgt und es wird die neue Generation von Geflügel und Hasen gezüchtet. Beim Musikverein wird fleißig im Wohnzimmer mit dem Instrument geprobt. Die Sportler unter uns betätigen sich an der frischen Luft oder im Hantelkeller alleine. Die Sänger vom Liederkranz ölen ihre Stimmen und singen vielleicht in der Dusche oder im Haushalt. Die Schachfreunde spielen online oder mit der Familie ihre Partien.
Beim FIAT 500 Club wird die Zeit genutzt um die Fahrzeuge zu pflegen oder ein neues Projekt zu restaurieren.

    

In Eurem Heimatverein laufen indes die Vorbereitungen für unseren neuen Fahnenschrank, welcher voraussichtlich im Mai im Schlößle aufgestellt wird. Somit bekommt unsere schöne Vereinsfahne den würdigen Platz den sie verdient. Markungssteine werden instandgesetzt und gepflegt, das ein oder andere Exponat wird in der Werkstatt fürs Museum restauriert. Ich nütze meine unfreiwillige Freizeit um das Archiv zu sichten und Dokumente sowie Fotos zu digitalisieren. Es ist faszinierend welche tollen Bilder wir in mehr als 20 Jahren zusammengetragen haben. Was mich besonders gefreut hat, waren die vielen schönen Fotos von Veranstaltungen und Festzügen an denen wir gemeinsam teilgenommen haben. Dabei wird einem erst klar was einem fehlt.

Wir Geschichtsforscher nützen die Zeit auch um zu recherchieren und zu hinterfragen, was im Dorf früher los war und was aktuell so ansteht. Diese Arbeit ist mit einer gewissen Weitsicht zu betreiben, denn man muss alle Seiten betrachten und sich dann eine eigene Meinung bilden. Bei allem was ich berichte, tue ich dies nach bestem Wissen und Gewissen und behalte mir eine Gewähr auf vollkommene Richtigkeit vor. Ich bin ein stolzer Oeffinger und schreibe manchmal etwas emotionaler als ein gelernter Schreiberling, aber dazu stehe ich. Falls sich trotzdem jemand angesprochen fühlen sollte, bitte ich dies zu entschuldigen.

Nun denn: schauen wir alle gemeinsam in die Zukunft, freuen uns über das Leben, die Freundschaft, die Familie, die Natur und auf eine Zeit in der wir alles Versäumte nachholen werden. Ich persönlich freue mich auf die gemeinsamen Stunden mit Euch bei all unseren Veranstaltungen in unseren Vereinen.

Euer 1.Vorsitzender und Reporter Andreas Pfeiffer


Ex 7013

25 Mrz, 2020 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger, die Zeiten sind jetzt gerade etwas schwieriger als sonst und viele bleiben daheim, bringen ihr Haus oder ihre Wohnung auf Vordermann. Andere nutzen die Zeit um den Keller oder Dachboden aufzuräumen. Diese Gelegenheit möchte ich nutzen und einen erneuten Aufruf an Euch zu machen.

                

Wer alte Gegenstände, Uniformen, historische Kleidung oder alte Bilder, Fotos oder Sonstiges findet darf sich gerne bei mir melden. Da ich seit über 20 Jahren auch das Bilderarchiv des Heimatvereines führe, bin ich auch immer an neuen Fotos aus allen Lebenslagen in und um Oeffingen interessiert. Auf Wunsch werden die Bilder auch nur eingescannt, sodass Ihr Eure Originalfotos behalten könnt. Ich möchte mich bei einem Mitbürger für die geschenkten Sachen und Fotos letzte Woche bedanken. Bevor Ihr etwas altes wegwerft, lieber kurz anrufen.

       

Anbei 3 Bilder davon. Aus gegebenem Anlass haben auch wir bis auf Weiteres alle Vereinstermine abgesagt.
Bleiben Sie bitte gesund. Es kommen wieder bessere Zeiten und dann feiern wir gebührend nach.
Euer 1.Vorsitzender und Reporter von Zuhause aus. Andreas Pfeiffer 0152 / 22578733


Ex 7013

18 Mrz, 2020 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Ja meine lieben Oeffingerinnen und Oeffinger, durch unsere Geschichte sind wir Oeffinger etwas empfindlich wenn es um Traditionen geht. Ganz kritisch war es schon zu früheren Zeiten, als es mal wieder um unsere Unabhängigkeit ging. Unser Dorf und deren Bevölkerung war so manchem Herrschaftswechsel hier ausgesetzt und musste es aushalten. Zuerst wurden wir von einem Württemberger Herzog an Neuhausen auf den Fildern vertauscht, dann nach Augsburg verkauft und zum Schluss noch an das Königreich Bayern weiterverkauft. 1810 kam unser Dorf wieder nach Württemberg zurück, was wieder schwierig war, denn nun hatten wir wieder neue Herren bekommen.

So hin und hergerissen vertraute man hier am besten immer noch den eigenen Leuten und nicht den Fremden. Es war ja kein Spaß, sondern nicht selten ging es ums Überleben. Diesen Stolz auf die Selbstständigkeit verloren die Oeffinger zum Teil nochmals durch die Eingemeindung am 1.4.1974 zu Fellbach. Dies zeigte sich Jahrzehnte in den 1.Maiaktionen der Aktionsgruppe Freies Oeffingen( AfOe ). Aber wir Oeffinger habe schon mehr gemeistert und uns arrangiert, so haben wir als Alleinstellungsmerkmal in gesamt Fellbach einen Verbund unserer Vereine im Dorf die ( Kulturgemeinschaft ) welche sich in der gegenseitigen Zusammenarbeit seit mehr als 60 Jahren erfolgreich bewährt hat.

Nicht auf die rebellische Art, aber im Herzen verwurzelt ist unsere besondere Heimatliebe immer noch zu spüren. Das kleine Flämmchen unserer Heimatverbundenheit und des Stolzes zeigt sich in mancherlei Form. Sei es durch das singen der Oeffinger Hymne, das Hissen der Fahne mit Doppelkreuz, Doppelkreuze aus Metall an Hauswänden oder Aufkleber an Fahrzeugen. Andere dekorieren ihren PKW oder Traktor mit Kennzeichen, welche die alte Postleitzahl ( 7013 ) von Oeffingen zeigt. Bei unseren Handballern ist dieser Heimatstolz ebenso zu sehen wie bei den Pfadfindern, sowie bei einigen anderen Vereinen. Ich habe so auch im Ort ein paar Künstler gesehen, welche ihre Hecken im Garten in Doppelkreuzform geschnitten haben.

    


Ich kann mich noch sehr gut an die Zeiten um 1974 erinnern, als mein Vater Feuerwehrkommandant von Oeffingen war und fast täglich Post durch den Kurier vom Fellbacher Rathaus bei uns Zuhause kam. Auf dem Umschlag stand in großen Lettern Fellbach 5 FW worauf meine Mutter sich bei OB Kiel beschwerte mit den Worten:
 
Ich gehe nach Oeffingen oder Schmiden und nicht nach 4 oder 5 und an den Ortsschildern steht auch nicht eine Zahl sondern der Ortsname.



Wenig später stand auf dem Kuvert wieder z.H. Pfeiffer Feuerwehr Fellbach- Oeffingen. Wenn wir gerade beim Thema sind muss ich leider feststellen, dass seit ein paar Wochen an unseren Feuerwehrfahrzeugen der Zusatzschriftzug Abt. Oeffingen entfernt wurde. Warum das gemacht wurde und wer das veranlasst hat muss noch geklärt werden. Da würde ich mir Mithilfe der Feuerwehrkameraden wünschen. Auf Nachfrage bei der Feuerwehr in Schmiden wurde mir gesagt, dass sie diese Aktion bei ihnen durch den Ausschuss abgelehnt hätten und der Schriftzug an ihren Fahrzeugen bestehen bleiben würde. Hallo wir reden von unserem Ortsteil Oeffingen der mindestens 1200 Jahre besteht, also bitte findet wieder eine Traditionsbewahrende Lösung.

Vorankündigung: Aus aktuellem Anlass bleibt unser Museum am Sa. 21.03.2020 geschlossen, ebenso fällt die Geisterführung am Freitag, den 27.03.2020 und der Heimatabend am Freitag, den 24.04.2020 aus.

Bleibt Gesund, Euer 1.Vorsitzender und Überlandreporter Andreas Pfeiffer

Weinbau in Oeffingen

10 Mrz, 2020 | Thema: Landwirtschaft | Author: Andreas Pfeiffer

Meine lieben Oeffinger und Oeffingerinnen, Als ich gestern Abend bei einem guten Glas Oeffinger Wein saß, überkam mich die Idee einmal einen Heimatabend mit diesem Thema abzuhalten. Ideal wäre der Termin im Herbst 2020 dafür.

Um dies zu verwirklichen brauche ich aber die Mithilfe von Euch Hobbywinzern aus Oeffingen. Angedacht wäre von mir ein Allgemeiner und einleitender Teil, ein Vesper und dazu Oeffinger Weine, welche direkt von dem jeweiligen Erzeuger vorgestellt werden würden. Die Kosten für den Wein würden natürlich wir vom HV übernehmen.
Bitte ruft mich an, denn eine rege Beteiligung wäre anstrebenswert.
Derzeit fallen mir in unserer Gemeinde mindestens 8 Hobbywinzer ein, also meldet euch.

           

In einer alten Ortsbeschreibung von 1920 steht geschrieben : Von Schmiden her kommt man nach kurzer Wanderung an den Eingang des Dorfes Oeffingen, wo uns ein großes ( romanisches ) Steinkreuz grüßt. Nach einem kurzen Anstieg sind wir im Dorf, das am nördlichen Ende der Hochfläche zwischen Neckar und Rems liegt. Boden und Lage des Dorfes haben den Bewohnern schon Früher ihr Tagwerk beschrieben, so wurde vorwiegend Landwirtschaft betrieben und zwar mehr Großbetriebe als zum Beispiel in Schmiden, Weideflächen finden wir hier eher keine, denn Viehzucht steht nicht im Vordergrund. Getreide wird überwiegend Dinkel und Gerste sowie auch etwas Hafer angebaut.
Die Gerste wird oftmals an die Brauerei Dinkelacker oder Wulle verkauft. Bedeutend ist der Kartoffelbau sowie auf der Staatsdomäne Tennhof die Zichorie und Zuckerrüben.

Der Weinbau von dem es einst in Oeffingen 70 HA gab, ist nur noch wenig und zwar an den Steilhängen des Weidachtales sowie an den Südlagen des Hardwaldes übrig. Der Rest der Wingerte ist innerorts.
Das Erzeugnis bleibt meist im Ort und wird nicht wie zu Bayrischen Zeiten nach Württemberg oder Augsburg mit vielen Steuerabgaben verkauft. Die letzte Weinlese in alter Zeit war im Jahre 1907, da die Reblaus sämtliche Reben vernichtet hatte, wurde der Weinbau eingestellt und mit dem Anbau von Hopfen und Obst verstärkt weitergeforscht.

 

Zu Glanzzeiten des Oeffinger Weinbaues verfügten wir sogar über 2 Keltern, die eine Hartkelter wo heute die Pfalaho stattfindet und die andere links neben der heutigen Obst und Gartenbauscheuer. Deshalb hieß der an dieser Stelle gelegene Sportplatz auch Keltersportplatz. Die Hartkelter ( siehe Bild ) wurde abgebrochen und derer Eichenbalken in den Neubau der Scheune von Alfons Kaiser in der Hofenerstraße verbaut, somit lebt sie irgendwie für uns weiter.

Ich hoffe euch angeregt zu haben und bitte um Unterstützung für ein neues tolles Projekt.
An Euch Hobbywinzer, denkt an uns wenn ihr euren eigenen Wein trinkt.
Euer 1.Vorsitzender und Überlandreporter Andreas Pfeiffer

Die Geschichte Oeffingens in Postkarten

29 Feb, 2020 | Thema: Geschichte | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffingerinnen und Oeffinger, beim sichten meines Archives sind mir mehrere Postkarten aufgefallen, welche die Entwicklung unserer Heimatgemeinde zeigen. Anbei ein paar Beispiele der schönen Karten.

 

Bei dieser Gelegenheit bitte ich Euch Eure Fotoalben zu sichten und bei mir anzurufen um die Schätze zu archivieren.
Bis Bald Euer 1.Vorsitzender und Überlandreporter Andreas Pfeiffer

Faschingshochburg Oeffingen früher und heute

22 Feb, 2020 | Thema: Veranstaltungen | Author: Andreas Pfeiffer

Ja meine lieben närrischen Oeffinger Bürgerinnen und Bürger, passend zur 5.Jahreszeit bringe ich einen kleinen Bericht über die Geschichte des Faschings in Oeffingen. Vorab gesagt liegt uns Oeffingern die Fastennacht mit der katholischen Vergangenheit in der Wiege. Traditionell wird in katholischen Gegenden Fasching, Karneval oder die alemannische Fasnet vom Schmutzigen Donnerstag bis zum Aschermittwoch gefeiert.

Die ganz Fasnetsverrückten fangen schon am 11.11.des Jahres mit feiern und Häsabstauben an. Je nach Landstrich und Sitte bei jedem etwas anders, denn es sind zum Teil heidnische Bräuche die von den Römern und der Germanischen Bevölkerung vermischt wurden. Der Ursprung des Faschings wird wohl das laute Austreiben der Wintergeister sein. Sobald diese vertrieben sind, kehrt langsam Ruhe ins Jahr ein und in ein paar Wochen kann es in der Landwirtschaft wieder losgehen und ausgesät werden.

  

In der Region zwischen Schwarzwald, Nordschweiz und Allgäu in Höhe vom Bodensee befindet sich z.B. die Alemannische Fasnet, hier werden traditionelle geschnitzte Holzmasken, die sogenannten Larven getragen.
Es werden vorgegebene Schritte und Tänze und Sprünge vollführt, welche minutiös einstudiert sind und ganz genaue Bedeutungen haben. Ganz berühmt ist der Rottweiler Narrensprung den man jucken ! nennt.
Diese werden seit Generationen von den Alten an die Jungen weitergegeben. Oft sind auch einzelne Masken ganz bestimmte Personen wie zum Beispiel das Jockele oder der Hauptmann. Hier wird nichts dem Zufall überlassen, alles ist geplant.

Letzte Woche habe ich einen Schwarzwälder Kollegen aus Villingen-Schwenningen kennengelernt, der mir erzählte wie es dieser Tage bei ihnen Daheim zugeht. Er wohnt seit 10 Jahren in München, kehrt aber an Fasnet für 5 Tage alleine in sein Heimatdorf zurück und nimmt dafür jedes Jahr extra Urlaub. Nach seiner Aussage sind das 5 Tage Ausnahme-zustand. Der Tag beginnt um 5:30 Uhr mit Blaskapelle durch das Ort und dann geht’s zum Feiern in allen Häusern bis tief in die Nacht.

     

Diese Art von Fasnet wird bei uns auch verbreitet worden sein, jedoch nicht ganz so streng. Die Oeffinger Fasnet wird wohl aus der Zeit der Verwaltung vom katholischen Neuhausen herrühren, welche heute noch Faschingshochburg mit Festzügen ist. Kurzum war Oeffingen von je her nicht nur eine katholische Enklave, sondern auch eine Faschings Feierinsel im protestantischen Württemberg. Im Gegensatz zu unseren Nachbardörfern in denen man närrisches Treiben so gut wie gar nicht praktiziert, war hier schon immer die Hölle los. In Fellbach und Schmiden gibt’s eine Hexen bzw. Weingeistergruppe. Seit es in Oeffingen keine Faschingsumzüge mehr gibt, wandern viele Oeffinger am Faschingsdienstag zum Festzug in das ebenfalls katholisch vorgeprägte Hofen.

Man erinnere sich an die Zeiten als der Liederkranz, Turnverein, Fußballabteilung, Kinderfasching, Musikverein jeder Verein für sich die Festhalle füllte. Spektakulär der Seniorenfasching mit Pfarrer Pozorski. Aus meiner Jugend unvergesslich, der Rosenmontagsball der Landfrauen, bei dem man nur noch unter der Hand an Karten kam.
Ja das waren Zeiten, denn mehr und mehr lies die Feierlaune auch hier nach und eine Veranstaltung nach der anderen wurde aufgegeben. Alleine der Musikverein Oeffingen veranstaltet mit viel Liebe und Aufwand jedes Jahr seinen Faschingsball mit wechselndem Motto in der Turn und Festhalle. Es ist toll zu sehen wie diese Veranstaltungen jedes Jahr mehr Zuspruch bekommt und die Halle füllt. Dieses Jahr war es schon rekordverdächtig, denn alle Karten waren ausverkauft und es wurde mit voller Hütte gefeiert.

Die Landfrauen veranstalten einen schönen Kappenabend für ihre Mitglieder im Alten Schulhaus, ebenso gibt es noch einen Seniorenfasching. Schön, dass es wieder einen Wandel gibt. Wir als Heimatverein sind stolz darauf, dass Traditionen bewahrt und am Leben erhalten bleiben. In diesem Sinne viel Spaß, Helau, Narri Narro, Hawa, oder wie es auch immer bei euch heißt.

Oha! Jetzt isch es doch a bissle länger worda mei Berichtle.
Euer 1.Vorsitzender und Fasnetsreporter Andreas Pfeiffer
Eine Garantie auf Korrektheit kann ich nicht geben

Situation am Klosterplatz

15 Feb, 2020 | Thema: Kleindenkmäler | Author: Andreas Pfeiffer

Meine lieben Oeffinger Mitbürger. Der Heimatverein Oeffingen kümmert sich seit nun fast 21 Jahren um die Traditionen und Kleindenkmäler unserer Gemeinde. In dieser Funktion ist mir aufgefallen dass unser Klosterplatz etwas Liebe und Zuneigung bräuchte. Vor Jahrhunderten war dieser Platz das stolze Zentrum des Marktfleckens Oeffingen, auf den alle Hauptstraßen unserer Gemeinde Strahlenförmig hinführen. Hier stand das Rathaus, ebenso befand sich hier das Backhaus sowie ein kleiner Teich ( Schafswette ) zum tränken des Viehs und der Gänse. Er war immer schon Spielplatz und Treffpunkt der Kinder. In der Brunnenkammer wurde die Milch zur Abholung gekühlt, später stand hier das öffentliche Milchhäusle mit schwarzem Brett für öffentliche Informationen. Der alte flache Teich mit den Maßen 12 X 20 m wurde 1826 mit dem Brandschutt des Gasthauses Traube aufgefüllt.

 

Erst mit dem Neubau des heutigen Rat/Schulhauses an der Hauptstraße im Jahre 1912, wurde das Ortszentrum nach oben verlegt. Zur Zeit vor dem 3.Reich wurde auf dem Klosterplatz ein Löschteich in einer Betonwanne angelegt, der 1944 zum Einsatz kam. In den 1970 er Jahren wurde der Platz dann in den heutigen Zustand umgebaut.
Die Wanne befindet sich wahrscheinlich immer noch dort. 1989 wurde hier ein Denkstein zur 1200 Jahr Feier errichtet.
Der Platz wird regelmäßig in Stand gehalten und der Treppenbrunnen auch von einer Firma geputzt.

Soweit so gut, wie ich finde. Aber sind wir doch mal ehrlich:
nachdem die Bäume vor ein paar Wochen auf 0 geschnitten wurden, sieht man den trostlosen Zustand der Anlage, ausgenommen der Teil mit dem Denkstein und dem großen Baum. Mir ist klar dass die Stadt Fellbach kein Geld hat, aber eigentlich gehört die Gelegenheit genutzt um den Platz zu überarbeiten.

Wir haben hier am Ort 2 fähige Landschaftsgärtnerbetriebe, die man doch mal ansprechen sollte.
Die Remstalgartenschau ist zwar vorbei, aber nachhaltig wäre doch bestimmt noch Reserve da. Uns Oeffingern würde ein schöner Platz zustehen, so wie man ihn in einigen anderen Dörfern sieht. Der Brunnen könnte neu und zeitgemäß gestaltet und z.B. ein Pavillon zum Treffpunkt errichtet werden. Unsere Heimatgemeinde könnte wieder ein Herz bekommen, und unsere Identifikation stärken.

Mir persönlich liegt es sehr am Herzen, da es nur wenige Flächen innerhalb unseres Ortes in zentraler Lage gibt . Oeffingen besitzt seit unseren Zeiten beim Bistum Augsburg das Marktrecht. Dies wurde sogar im Jahre 1989 Anlässlich unseres 1200 Jahr Bestehens von Oeffingen durch OB Kiel feierlich erneuert. In der Vergangenheit gab es aber bis dato nur 1 X Markt in Oeffingen, vielleicht könnte diese Fläche erneute Versuche bringen. Nun es ist von mir etwas gegriffen, aber ein Marktplatz in Oeffingen!! Hier sollten sich Experten und zuständige der Stadtverwaltung sowie unsere Stadträte Gedanken machen.

Bis Bald, macht Euch Gedanken, sprecht mit Experten und Stadträten.
Euer 1.Vorsitzender und Überlandreporter Andreas Pfeiffer

Jahreshauptversammlung 2020

07 Feb, 2020 | Thema: Wahlen | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Vereinsmitglieder ,
wieder ist ein Vereinsjahr vorüber, und die Jahreshauptversammlung unseres Vereines stand an.
Am vergangenen Freitag trafen sich im Schlösslekeller 49 Personen zur JHV.



Der Vorstand begrüßte die Gäste und stellte Beschlussfähigkeit fest. Nach der Totenehrung für die 4 von uns gegangenen Mitglieder / Fördermitglieder, folgte der Bericht 2019 mit seinen vielen Aktivitäten.

  

Es war wieder schön zu sehen, was unser Verein im vergangenen Jahr wieder bewegt hatte.
Achim Kern übernahm freundlicherweise den Teil mit den Wahlen sowie Bestätigungen für diesen Abend.

Ergebnis der Wahlen :

1. Vorsitzender Andreas Pfeiffer auf 2 Jahre,
2.Vorsitzender Martin Kohnle auf 1 Jahr,
Kassier Hardy Wasilewski auf 2 Jahre,
Kassenprüfer Helmut Bronner auf 2 Jahre,
1.Beisitzerin Kerstin Dvorak auf 2 Jahre,
2.Beisitzerin Andrea Mathea auf 2 Jahre.
Pressewart übernimmt wieder kommissarisch Andreas Pfeiffer


Die Wahlen verliefen Einstimmig, und der 1.Vorsitzende begrüßte und beglückwünschte die Vorstandschaft, sowie den gesamten Ausschuss zu seinem Ergebnis.
Andreas Pfeiffer oT. "Ich möchte sagen dass ich sehr stolz auf meine Führungstruppe bin, und mich auf eine weitere Zusammenarbeit mit ihnen zum Wohle des Vereines freue."
Jürgen Zillmann berichtete als Werkstattleiter über den aktuellen Stand der Dinge im Schafstall.
Karl Kern berichtete als Museumsleiter über die Besucherzahlen und Aktivitäten im Heimatmuseum St.Josef.
Die Ein oder andere Anregung wurde ins Protokoll aufgenommen.
Neue Projekte werden uns auch in diesem Jahr begleiten, und die eine oder andere Neuanschaffung getätigt.
Es wird derzeit mit den Heimatvereinen im unteren Remstal Kontakt geknüpft, was sich in den Veranstaltungen widerspiegeln dürfte.

Bis Bald, euer neu gewählter 1.Vorsitzender und Überlandreporter.

Schäfer in Oeffingen

05 Feb, 2020 | Thema: Archiv | Author: Andreas Pfeiffer

Beim durchstöbern meines Bilderarchives bin ich auf dieses Foto aus den 1930 Jahren gestoßen. Es zeigt die Partie unterhalb der Gärtnerei Gauß in der Welzheimerstraße, gesehen aus Richtung Schmiden. Dieses Foto ist eines der wenigen die das Berufsschäfern hier bei uns in Oeffingen zeigen. Markant ist jedoch der Umstand dass wir in der Schulstraße links neben dem Schlössle einen Gebäude mit Namen Schafstall besitzen, der von der Gemeinde Oeffingen unterhalten wurde. Die Schäfer waren damals auch keine ortsansässigen Leute, sondern reisende Schäfer mit ihren Herden. Die Schäfer haben sich die Genehmigung zum Abgrasen der Gemeindeflächen und Feldwege bei der Gemeindeverwaltung einholen müssen. Wenn das Wetter im Winter zu schlecht wurde, konnten diese Schäfer dann ihre Herde im Oeffinger Schafstall übernachten lassen.

  

Es gibt wenige Belege aus dieser Zeit, jedoch wurden immer wieder auch von Oeffingern kleinere Schafherden gehalten, so die Familien Heinz und Alfred Rombold, Gärtnerei Hubert Gauß, Martin Eichner. Heute werden die Grünflächen am Oeffinger Berg wieder von professionellen Schäfern mit ihren Schafen abgeweidet. Dies hilft mit unsere schöne Landschaft zu pflegen und zu erhalten. Es ist schön zu sehen, dass bei aller Technik die wir heute haben, die Schafe immer noch ihre Daseinsberechtigung haben. Mitunter weil sie in unwegsamen Gelände zuverlässig, fast ohne Abgase und leise ihre Arbeit machen, wo wir Menschen doch sehr viel beschwerlicher unterwegs wären.

Wir sehen uns vielleicht am kommenden Freitag zur Jahreshauptversammlung.
Bis dahin euer Überlandreporter und 1.Vorsitzender Andreas Pfeiffer

Serie - Made in 7013 Oeffingen

30 Jan, 2020 | Thema: Serie | Author: Andreas Pfeiffer

Fortsetzung unserer Serie Made in 7013 Oeffingen

Wer einen oder mehrere Handwerker im Dorf hat kann sich von schreiben. Das ist ein Satz den man immer öfter hört. Zum Beispiel eröffnen immer mehr Bäckerei und Metzgereifilialen aus Großbetrieben, der kleine Handwerksbetrieb gibt früher oder Später sein Geschäft auf. Es ist vielleicht die Zeit in der keiner mehr früh aufstehen will oder körperlich arbeiten mag. Mag es am Nachwuchs liegen oder an den Lebensmittelpreisen, wahrscheinlich an allem. So können wir hier in Oeffingen unter anderem stolz darauf sein, dass ein Handwerksbäcker Tag täglich mit seiner kleinen Truppe diese Tradition hochhält und schafft und backt wie früher.

      

Frühmorgens steht Rudolf Gaier mit seinem Sohn nun schon in 4.Generation in der Backstube und produziert nach alter Väter Sitte seine Lebensmittel. Man schmeckt halt den Unterschied zum Fabrikbrot. Mein Urgroßvater Adolf Pfeiffer war einst Besitzer dieses Gasthauses, das Damals noch den Namen Krone trug. Seine Tochter Johanna heiratete dann den jungen Bäcker der direkt vom 1.Weltkrieg 1918 nach Oeffingen kam.

Ursprünglich kam Gotthilf Gaier aus Aich, er wollte aber nicht mehr in den väterlichen Betrieb zurück. Das Wirtshaus war immer auch Treffpunkt der Gesellschaft aus Stuttgart, sowie Ort für den Gedankenaustausch bei Unternehmerstammtischen und bei Treibjagden.

Beim traditionellen Gans oder Reh Essen sowie bei Hochzeiten im Kaffee Gaier war die Hütte voll besucht. Helene Gaier wird dieser Tage 95 Jahre und ist noch täglich in der Bäckerei um nach dem Rechten zu sehen oder irgendwo mit zu helfen. Dieses Gasthaus Germania beim Gaieronkel war für mich Früher immer auch schon Inspiration und Klassenzimmer für lebendigen Geschichtsunterricht.

Halten wir diese Handwerker in Ehren, unterstützen Sie und freuen uns dass es diese Kunst noch gibt. Der Heimatverein verwendet bei seinen Veranstaltungen nur Brot aus dieser Bäckerei, denn darin sehen wir die Chance örtliche Betriebe zu erhalten. Nicht hinterher jammern, wenn sie es nicht mehr gibt. Fortsetzung folgt.

Euer Überlandreporter und 1.Vorsitzender Andreas Pfeiffer

Nachruf Kurt Baumann

17 Jan, 2020 | Thema: Vereinsnachrichten | Author: Andreas Pfeiffer

Liebe Oeffinger, liebe Vereinsmitglieder ,
Ich wünsche Euch allen ein gutes neues Jahr mit viel Gesundheit und Zufriedenheit.

Die Heutige Ausgabe unseres Mitteilungsblattes möchte ich nützen um danke zu sagen an unseren im Dezember verstorbenen Kurt Baumann. Er war ein Mann der ersten Stunde in unserem Verein, und erforschte viele alte Fotoaufnahmen, Sitten und Gebräuche in unserer Gemeinde.

Stets hatte er neue Ideen und unterstützte mich in allen Projekten. Unvergessliche Situationen waren die Festzüge als 7 Schwaben, oder das Stangenklettern bei der Fahnenhocketse im Hof der Familie Gauss, Festwagenschmücken Wanderführer nach Rems und Heimatabende über die Landwirtschaft oder den Fliegerangriff auf Oeffingen.

Wie kam er dann als Moderator in Lederhosen oder Bauerntracht auf die Bühne. Unterstützt hat er mich auch sehr durch das betreiben unserer Vereinswerkstatt in der natürlich auch mal eine Metzelsuppe mit Knöchleessen veranstaltet wurde.

Ja Kurt, Du wirst in unserem Verein fehlen. Als Anerkennung seiner Dienste wurde bei der Trauerfeier am 09.01. eine Gesteckschale am Grab niedergelegt. Als Ehrenbezeugung von mir, hat Ihn unser Fahnenträger Alfred mit unserer Vereinsfahne an sein Grab geleitet. Ruhe in Frieden.

Dein 1.Vorstand Andreas Pfeiffer.

     

In eigener Sache

03 Jan, 2020 | Thema: In eigener Sache | Author: Andreas Pfeiffer

Interessiert Sie ein bestimmtes Thema, welches bei einem Heimatabend behandelt werden soll,
dann setzen Sie sich bitte mit unserem Vorstand in Verbindung.

Ahnenforschung
Wollen Sie Ihre verwandtschaftlichen Beziehungen näher kennen lernen oder haben Sie Fragen bzgl. Ihrer Vorfahren ? Wer Ahnenforschung betreiben möchte, der kann sich mit dem Vorstand in Verbindung setzen. Gerne vermitteln wir den Kontakt zu Frau Christina Lamparter. Frau Lamparter steht mit Rat und Tat zur Seite und freut sich über Aufträge.

Heimatmuseum St. Josef
Buchen Sie Sonderführungen ab 10 Personen. Ansprechpartner: Karl Kern, Tel.: 0711/511998.
Eintritt: Erwachsene 2.- EUR, Kinder/Schüler/Studenten: 1,- EUR.

Ausstellung im Schlössle
Unsere Dauerausstellung im Schlössle (Bilder und Exponate zu: Frühgeschichte Oeffingen, historische Spielsachen usw.) ist kostenlos zu sehen. Die Öffnungszeiten korrespondieren mit denen der Geschäftsstelle des TV Oeffingen.
Die Ausstellung ist also immer Dienstags von 14:30 Uhr - 19:00 Uhr und Freitags von 8:30 Uhr - 12:30 Uhr zu besichtigen.

Scillawald-Rundwanderweg
Der Flyer zu dem vom Heimatverein Oeffingen und dem Bürgerverein Hofen konzipierten Scillawald-Rundwanderweg ist kostenfrei erhältlich bei Frank Schwinghammer (
Tel.: 0711/516370, E-Mail: frank.schwinghammer@freenet.de)
oder zum Herunterladen hier links auf unserer Webseite Rundwanderweg.

Verfügen Sie über Fotografien, Dokumente oder Gegenstände aller Art aus der Oeffinger Geschichte, die Sie dem Heimatverein überlassen möchten, dann setzen Sie sich bitte mit unserem 1.Vorsitzenden,
Andreas Pfeiffer (Tel.: 0711/5181782) in Verbindung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Bankverbindung: Volksbank am Württemberg, IBAN: DE66 6006 0396 1580 9990 00, BIC: GENODES1UTV

Hinweis: Heimatmuseum St. Josef - Buchen Sie Sonderführungen ab 10 Personen.
              Ansprechpartner: Karl Kern, Tel.: 511998. Eintritt: Erwachsene 2.- EUR, Kinder/Schüler/Studenten: 1