Heimatverein Oeffingen 1999 e.V.
Lernen Sie bei uns die Geschichte
und Tradition der Gemeinde Oeffingen kennen.
Treffpunkt - Ausstellungsräume
Der
Oeffinger Heimatverein eröffnete am 17.02.2001 seinen Ausstellungsraum und
hofft auf eine Bleibe im Oeffinger Schlössle
Das vorläufige Oeffinger Heimatmuseum befindet sich
in der ehemaligen Quelle-Agentur am Klosterplatz 4. Dort stehen jetzt 150 Jahre
alte Kohle-Bügeleisen in den Regalen, an der Wand hängt eine längst
ausgemusterte Feuerwehruniform und die „Sattlernähmaschine vom
Kappenmacher“
sowie Omas alter Küchenherd haben dort auch eine neue Bleibe
gefunden.
Der in Eigenregie vom Heimatverein renovierte
Ausstellungsraum hat zunächst noch keine verbindlichen Öffnungszeiten.
,,Samstags ist aber meistens jemand hier, da renovieren wir im angeschlossenen
Werkstattraum erhaltenswerte Gegenstände", verspricht der Vorsitzende
Pfeiffer. Auch auf Anfrage ist die Ausstellung zu besichtigen.
Spaziergänger werden von zwei großen Schaufenstern
angelockt. Dort sind die geschichtsträchtigen Zeitzeugen zur Zeit dekorativ
platziert. Die Ausstellungen wechseln alle paar Monate und der Betrachter kann
z.B. vieles aus der Landwirtschaft und dem Wagnerhandwerk bestaunen.
Andreas Pfeiffer, Vorsitzender des inzwischen
über 200 Mitglieder starken Oeffinger Heimatvereins, konnte in der kleinen
Stube zahlreiche Vertreter des öffentlichen Oeffinger Lebens begrüßen. „Für
mich geht heute ein Herzenswunsch in Erfüllung - historische Gegenstände nicht
nur zu archivieren
und einzulagern, sondern sie auch der Öffentlichkeit wieder
nahe zu bringen“, betonte er. Immer mehr Oeffinger Bürger seien bereit, alte
Gegenstände und Dokumente dem Verein als Dauerleihgabe zu überlassen und sie
somit der Nachwelt zu erhalten.
Große Gerätschaften wie eine alte Waage und
Pferdewagen sind in der etwa 50 Meter entfernten Scheune von Eugen Schweizer
untergebracht. Sie wurden von der interessierten Gesellschaft ebenso
in
Augenschein genommen wie der Oeffinger Klosterkeller, von dem aus ein
unterirdischer Geheimgang die gottesfürchtigen Brüder einst zu weltlichen Genüssen
geführt haben soll.
Als langfristige Dauerlösung stellt sich der
Verein Räumlichkeiten im Oeffinger Schlössle sowie
Lager und Werkstatträume
im Schafstall vor. Dass diese Hoffnungen nicht vergebens gehegt werden,
signalisierte Oberbürgermeister Christoph Palm, der mit seiner Frau Silja nach
Oeffingen gekommen war.
Das Nutzungskonzept des Schlössles müsse nicht wie
eine Doktorarbeit ausgearbeitet werden, beruhigte Palm unter deren zustimmendem
Nicken die Oeffinger Bürger.

Oeffingen und die ganze
Stadt habe es verdient, dass dieses schöne Gebäude erhalten bleibe, versprach
der OB. Warum hier überall stehe ,,Diebstahl lohnt sich nicht“, könne er
nicht begreifen.
Er finde, Diebstahl würde sich bei all diesen schönen
historischen Gegenstände und Dokumenten der Oeffinger Zeitgeschichte durchaus
lohnen, ulkte er.
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Letzte Aktualisierung dieser Seite: 24.06.2007
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